12.- Der Absturz

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- Doch unser Lachen verging und wurde zu lauten schreien, als es im Aufzug plötzlich schwarz wurde und ich spürte, dass er sich nicht mehr nach oben sondern nach unten bewegte. -

•Jennifers Sicht•

Ich schrie. Schrie so laut ich konnte. Mir wurde es ganz komisch im Magen und es fühlte sich so an, als würde er sich gerade verdrehen.
Josh und ich hielten uns an den Stangen, die an den Seiten waren fest, denn es fühlte sich so an, als würde der Aufzug mit schneller Geschwindigkeit nach unten fallen.

Ich spürte keinen Boden mehr unter den Füßen und schrie noch lauter.
Doch plötzlich blieb der Aufzug in weniger als einer Sekunde stehen und ich fiel zu Boden und Josh mit seinem Oberkörper über mir und mit seinen Beinen auf den Boden.

Er stützte sich schnell mit seinen Ellbogen neben meine Kopf ab und schaute mir geschockt ins Gesicht.

„Sind wir gerade abgestürzt?!" Fragte er erschrocken und ich konnte seine Panik ganz verstehen.

„Ich schätze nicht. Aber fast."

„Und was tun wir jetzt?"

„Wir versuchen Hilfe zu rufen."
Sagte ich und Josh nickte. Dann rollte er sich von mir runter.
Wir lagen aber trotzdem noch auf dem Boden.

„Findest du den Boden auch gemütlich?" Fragte ich lachend.

„Natürlich. Ich glaube, wir sollten alle Betten weg schaffen und ab jetzt auf dem Boden schlafen." Sagte er ironisch und stimmte mit in mein lachen.

„Ich bin ganz deiner Meinung." Sagte ich und holte mein Handy aus meiner kleinen Tasche. Josh tat es mir nach und holte sein Handy aus meiner Tasche. Ja aus meiner. Er tut bei Premieren sein Handy immer in meine Tasche, weil er nie weiß, wo er es hin tuen soll. Ich machte in meinem Handy die Funktion Taschenlampe an und legte mein Handy so hin, dass es nicht mehr so dunkel war.

„Machen wir es so: Ich versuche jemanden anzurufen und du drückst einfach auf den Notfall Knopf."
Sagte er und ich stand dann sofort auf.

„Und wo ist der Notfall Knopf?" Fragte ich, denn ich wusste echt nicht wie er aussehen sollte und nirgendwo stand 'Notfall'

„Jennifer.. Dein ernst? Der Knopf, der rot ist." Sagte Josh so, als ob es selbstverständlich wäre.

„Tut mir ja leid Mr. Oberschlau! Es könnte doch möglich sein, dass es ein Selbstzerstörungs Knopf ist!"

„Seit wann gibt es in einem Aufzug Selbstzerstörungs Knöpfe?!" Fragte er lachend.

„Versuch mich nicht runter zu machen und ruf jetzt jemanden an!" Motzte ich ihn an und widmete mich wieder den Knöpfen.

Ich hörte Josh noch etwas wie 'Selbstzerstörungs Knopf' murmeln und musste plötzlich grinsen.
Dann suchte ich einen roten Knopf und fand ihn schließlich ganz unten. Und ratet mal was da stand?!
Nein nicht Selbstzerstörungs Knopf. Dort stand : ' Zu Notfall drücken'.
Ja, jetzt fühle ich mich dumm.

„Ich habe kein Netz." Sagte Josh und stand vom Boden auf.

„Macht nichts. Ich habe den Knopf gefunden." Sagte ich und drückte ihn.

Plötzlich ertönte eine weibliche Stimme, die sich wie eine Computerstimme anhörte.

'Sie haben den Notfall Knopf gedrückt. Wie können wir ihnen behilflich sein? Sagen sie a), wenn die Türen nicht auf gehen. Sagten sie b), wenn das Licht nicht mehr funktioniert. Sagen sie c), wenn ein Mittmensch Panik bekommen hat, oder sagen sie d), zum Abbrechen.'

A und b." Sagte Josh so deutlich er konnte.

'Die Funktion d) wurde gewählt. Viel Spaß in unserem Hotel.'

Nein. Nein. Nein. Nein!!" Schrie Josh und schlug gegen die Wand im Aufzug.

„Versuche wir es noch mal." Sagte ich und wollte gerade noch mal auf den roten Knopf drücken, als Josh mich am Handgelenk packte.

„Das bringt doch gar nichts! Wir versuchen es noch mal mit den Handy." Meinte er und ließ mein Handgelenk los.

Ich setzt mich wieder auf den Boden und knallte meinen Hinterkopf gegen die Wand. Josh setzte sich auch hin und nahm sein Handy.
Ich nahm ebenfalls mein Handy, machte die Taschenlampe aber nicht aus.

„Ich habe Netz!" Schrie ich.

„Was?! Zeig!" Schrie auch Josh und riss mir mein Handy aus der Hand.

„Lügnerin!"

„Was?! Nein! Schau doch!"
Jetzt riss ich ihm das Handy aus der Hand und zeigte ihm, dass ich Netz haben.
„Siehst du." Sagte ich Besserwisserisch.

Er schaute auf mein Handy.
„Wie geht das denn?!"

„Kein Ahnung. Du hast es nicht so mit Handys." Sagte ich.

„Sagt die, die sich nicht mal Twitter machen kann."

„Das muss auch nicht jeder haben!"
Brüllte ich.

„Ruf jetzt an!" Brüllte er zurück.

Ich warf ihm noch einen vernichtenden Blick zu und rief Sam an.

'Beep......
Beep......
Beeep....'

Er geht nicht dran!" Brüllte ich wider ins Handy.

„Es hat auch gerade mal zum 4ten mal gepiept!"

„Das nennt man 'Beepen' und nicht 'Piepen'!"

„Ich kenne mich besser in Technik aus, also sag mir nicht wie man das nennt!"

„Das hat doch nichts mit Tech.."
Wollte ich gerade sagen, als ich durch ein 'Hallo', welches durchs Handy kam unterbrochen wurde.

„Sam!" Schrieen Josh und ich gleichzeitig und ich drückte auf Lautsprecher.

„Was ist? Und wieso seid ihr gegangen?"

„Weil Jen ein Angsthase ist und nicht mit ihren Ex- Freunden reden kann!" Sagte Josh.

„Hör auf mich runter zu machen! "

„Ich mache dich doch gar ni..."

„Hört mal. Ich leg dann mal auf und ihr führt eure Unterhaltung einfach weiter.."

NEIN!!" Schrieen Josh und ich gleichzeitig.

„Sam. Bitte hilf uns, wir sind im Aufzug steckengeblieben und er ist fast abgestürzt und das Licht ist aus und ich halte es mit dieser Verrückten nicht mehr aus!" Sagte Josh ohne eine einzige Pause.

„Wie bitte?!" Schrie ich zu Josh.
„Wenn ich Verrückt bin, musst du in eine Psychiatrie!"

Leute!" Schrie wieder Sam. „Ich sage allen Bescheid und rufe noch im Hotel an und die holen euch dann raus."

„Das Hotel anrufen?" Fragte ich.

Ja das Hotel anrufen! Das geht."
Josh und ich schauten uns geschockt an und brachten wegen unserer Dummheit kein Wort raus. „Und jetzt Tschau... Und hört auf euch wie ein altes Ehepaar zu streiten."

„Wie bitte?!" Sagten wir beide gleichzeitig, doch Sam hatte schon aufgelegt.

„Dann müssen wir jetzt warten." Sagte Josh.

„Tut mir leid." Murmelte ich so leise, dass ich befürchtete, dass er es nicht hörte.

„Mir tut es auch leid." Sagte er genau so leise.

Ich blickte zu ihm und er zu mir. Wir schauten uns nur in die Augen.
Doch dann nahm mich Josh plötzlich in den Arm.

„Sei mir nicht sauer.." Flüsterte er in meinen Nacken.

„Könnte ich nie und werde ich nie." Sagte ich und er drückte mich noch fester an sich.

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DANKE FÜR DIE 2.000 READS!!!❤️❤️❤️
Ich hoffe, euch hat das Kapitel gefallen :)..

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