Hey,

freut euch auf das Kapitel, vielleicht nicht das was ihr erwartet habt, aber ... irgendwie mag ich es :D

Viel Spaß beim Lesen !!

Eva xx

Kapitel 24

Rose' P.o.V.

Geschätzte 30 Millionen Jahre bin ich schon hier in diesem stinkenden Raum gefangen. In der Zeit habe ich verzweifelte Fluchtpläne geschmiedet, versucht die Wand einzuschlagen ( ohne Erfolg) und mir die Lunge aus dem Leib geschrien, in der Hoffnung, mich würde jemand hören. Gerade sitze ich wieder auf meinem Bett und singe mir eine leise Melodie vor, die meine Mom mir immer vorgesungen hatte, wenn ich böse Träume hatte. Ich muss seufzen. Mom. Was sie wohl gerade macht? Ob sie überhaupt schon weiß, dass ich entführt wurde? Oder bekommt sie gerade die Nachricht? Vielleicht gießt sie gerade die Blumen. Singend. Dann steigen zwei Männer aus ihrem Auto, gehen mit ernstem Gesicht auf sie zu. Ein paar Minuten später hört unsere neugierige Nachbarin Schluchzen aus dem Wohnzimmer. Sie kommt in unser Haus gerannt und will wissen was los ist. Meine Mutter schreit sie an und jagt sie aus dem Haus. Dann bricht sie schluchzend auf dem Sofa zusammen. Ja, genauso wird meine Mom reagieren. Wieder seufze ich. Ich mache mir Sorgen um meine Mutter, während ich in allerhöchster Gefahr bin? Aber schließlich ist sie meine Mutter. Meine Mommy. Plötzlich knarrt die Tür. Ich springe auf, halb in der Hoffnung dass ich endlich etwas zu essen bekomme. Doch anstatt von Frank kommt ein etwa vierzehnjähriges MMädchen hinein, total vertieft in ihr Handy. Verwirrt betrachte ich sie. Wer ist das? Warum ist sie in der Hütte? "Dad? Kannst du mich jetzt bitte zum Jazz fahren?", fragt sie genervt, noch immer auf ihr Handy starrend. Mit offenem Mund starre ich sie an. Weiß sie etwa nicht, dass ich hier bin? Dad? Ist dieser Frank etwa ihr Vater? Als keine Antwort kommt, sieht sie auf - und erstarrt zu Eis. Dann schreit sie los und kommt auf mich zugerannt. Sie springt in meine Arme und heult los vor Glück. "Ähm ... hallo?", frage ich etwas verdutzt. "Omg, du bist ... du bist ... du bist Rose Carter! Omg, ich habe alle deiner Lieder und Alben gekauft und gehört, ich war auf deinen Konzerten, ich ... Ich bin dein größter Fan! Omg, ich bin so glücklich dich sehen zu dürfen! Wann kommt überhaupt dein neues Album raus? Ich habe alle am ersten Tag gekauft, weißt du? Und deine Zeit bei X-Factor habe ich auch gesehen und dich schon immer bewundert! Ich ... Omg, ich weiß gar nicht was ich jetzt sagen soll! Was machst du überhaupt hier? Urlaub? Aber mitten im Wald? Nein, das glaube ich nicht. Also, was machst du hier?", sprudelt es aus dem Mädchen heraus. "Warte, warte. Wie heißt du? Wie alt bist du? Und was meinst du damit, ich bin im Wald?", frage ich sie verwirrt. "Ich bin Chloe und ich bin 15!", antwortet sie mit vor Aufregung knallroten und heißen Wangen. "Okay, Chloe. Ich bin im Wald? Wo denn genau?" "Du bist im Pembrokeshire National Park!", meint sie mit gerunzelter Stirn. "Wusstest du das nicht? Und warum bist du überhaupt hier?" "Ich wurde entführt. Komm, ich muss hier weg, bevor er wiederkommt! Bitte Chloe, hilf mir!", flehe ich sie an. Sie fährt sich mit der Zunge nervös über die Lippen. "Ich weiß nicht ..." Unschlüssig sieht sie mich an. "Was, wenn er zurückkommt? Dein Entführer?" "Deswegen müssen wir uns ja so beeilen! Bitte, lass uns gehen!" "Okay ...", stimmt sie zögerlich zu. Ich packe ihre Hand. "Dann komm! Schnell!" Sie nickt und rennt aus der Tür. Etwas verängstigt laufe ich ihr nach. Kaum bin ich draußen, schließe ich die Augen, so stark blendet die Sonne mich. Sie brennt heiß auf meine Haut; ein Gefühl, das ich schon seit einer halben Ewigkeit nicht mehr verspürt habe. Für einen kleinen Augenblick bleibe ich stehen und präge mir das Gefühl ein. "Rose? Komm!", höre ich Chloe rufen. "Ich komme", murmele ich und renne los, immer dem Mädchen hinterher, das mich befreit hat. "HEY!!! DU DA!!! BLEIB SOFORT STEHEN!!!!!", höre ich eine mir nur zu bekannte Stimme brüllen. Frank! Verzweifelt sporne ich mich selber an und renne schneller. Wo ist Chloe? "CHLOE!!", schreie ich angsterfüllt. "Hier bin ich! Los, Rose, wir müssen über den Zaun!" Noch immer von der Sonne geblendet schaue ich mich um. Wo ist denn der verdammte Zaun?! Da sehe ich ihn. Panisch stolpere ich auf ihn zu, stürze dabei über eine Wurzel und verfange mich in Strängen und Gebüsch. Da zieht mich ein Arm hoch. "Komm! Bitte, Rose, komm! Beeil dich!" Chloe. Ich höre schnelles Rennen. "HEY, BLEIBT STEHEN!" Frank! Er kommt immer näher. Die Erinnerung der dunklen Kammer schießt in mein Gedächtnis. Da will ich nie wieder hin! Plötzlich bekomme ich einen klaren Kopf. Ich zerreiße die Äste um meine Füße und springe auf, bereit, um mein Leben zu rennen. Und genau das tue ich jetzt. Schon kommt der Zaun näher. Ich spanne alle Muskeln in meinem Körper an - und springe. Ich spüre, wie ich fliege, dann komme ich hart auf dem Boden der anderen Seite auf. Chloe wartet mit großen Augen auf mich. "Wo geht's jetzt lang?", frage ich mit schwerem Atem. "Komm mit!" Sie rennt wieder weg, quer durch den Wald, hetzt mich über Stock und Stein, scheinbar irgendwo hin, bis wir auf eine Lichtung kommen. "Und wolang jetzt?" Sie deutet auf eine Buche, auf die ein roter Pfeil gemalt ist. "Dann los!" Und wieder laufen wir los. Meine Lunge schmerzt, die Beine sind ganz wacklig von den vielen Kilometern im Wald. Meine Haare sind völlig verfilzt und schmutzig, kein Wunder. Schließlich war ich ja - wie es mir scheint - wochenlang in dieser Drecksbude. Ich zittere vor Erschöpfung. Endlich tut sich ein helles Licht auf. Menschen lachen und unterhalten sich. Erstaunt sehe ich mich um. Hier war ich schon mal ...

Vor ein paar Jahren, als meine Mutter sich mal einen kleinen Urlaub leisten konnte, flog sie mit mir an die Küste Englands, ans Meer. Ich war unglaublich glücklich. Das war die schönste Erinnerung in meiner ganzen Kindheit. Wir machten einen Ausflug in den Pembrokeshire National Park. Ein riesiger Wald mit allen Arten von Bäumen. Vögel zwitscherten herrliche Melodien, und es duftete nach Tannennadeln, Blättern und sauberer, reiner Luft. Ich sprang zwischen den Bäumen hindurch und lachte. Ein perfekter Tag in meinem Leben.

Meine Beine zittern. Sie wollen nachgeben. Mein Körper ist so erschöpft, ich will mich einfach nur auf den Boden legen und schlafen. Etwas trinken und essen. Mehr nicht. Meine Knie geben nach. Ich sinke zu Boden. Mein Kopf fällt gegen einen Baumstamm, und ich schließe die Augen. Ich nehme erschrockene Schreie wahr; ein Mann kommt zu mir geeilt und klopft mir besorgt gegen die Wange. "Miss? Bitte wachen Sie auf. Können Sie mit mir sprechen?" "Bitte lasst mich schlafen ...", nuschele ich. "Ich rufe erstmal einen Krankenwagen. Wie heißen Sie überhaupt? Und was machen Sie hier?" "Ich heiße Rose Carter, und ich wurde entführt und hier versteckt. Wie lange war ich von der Bildfläche verschwunden?" "Rose Carter?" Der Mann reißt sein Augen auf. "Rose Carter? Die berühmte Sängerin?" Ich nicke. Meine Sicht verschwimmt langsam, mein Bewusstsein driftet ab. War doch wohl zu viel, was in der letzten Zeit alles passiert ist ...

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Hey ihr da draußen,

ja ich weiß, nicht das was ihr euch gewünscht habt, ich weiß. Vielleicht ein bisschen unlogisch oder so, aber ... Na ja. Ich bin selber nicht so zufrieden damit, sagt mir bitte was ihr davon haltet. Ach, und eine Bitte habe ich noch an euch : Könntet ihr mal in das Buch von einer Freundin von mir hereingucken ?? Es heißt "Was ist dein Geheimnis?" von KimiHanni_Love. Büüüütte guckt mal rein !! :D

Danke !!

Love,

Eva xx

First Love Narry (1D FF)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!