Kapitel 12

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*Ally's Sicht* (CuteSecret)

Seit Adam vor einer Stunde rasant verschwunden war, hatte ich genau zwei Dinge getan. Zuerst sprang ich wie ein durchgeknallter Idiot in meiner Suite herum vor lauter Freude über die kürzliche wundervolle Wendung in meinem Leben und dann, als Mary an der Tür klopfte und fragte ob bei mir alles in Ordnung sei, legte ich mich in meine supertolle Badewanne mit eingebautem Wirlpool und dachte an Adam und daran dass ich der glücklichste Mensch der Welt war. Vielleicht dachte ich etwas zu lange darüber nach denn als ich den Wirlpool wieder verliess hatte ich das Gefühl mein Kopf sei in rosaroter Watte versunken.

Schnell zog ich mich an und ging hinunter in die Küche. Mary und John sassen schon am Frühstückstisch sowie auch schon letztes Wochenende. "Morgen", grüsste Mary, "willst du Pfannkuchen?" Natürlich wollte ich Pfannkuchen, aber ich wollte nicht dass sie sich noch mehr um mich kümmerte, nach dem ich sie mit meinem hysterischen Herumgehüpfte wahrscheinlich aus dem Schlaf gerissen hatte. "Ja gerne aber bleib ruhig sitzen ich weiss wie das geht", sagte ich deshalb, obwohl ich eigentlich vom Kochen generell keinen Plan hatte. Eine Weile schwiegen wir alle. John las Zeitung, Mary ass ein Brot und ich ging im Kopf sämtliche Kochbücher durch die ich jemals berührt hatte in der Hoffnung auf ein brauchbares Rezept für Pfannkuchen zu stossen. "Wo ist eigentlich der seeeehr gutaussehende Junge den ich gestern Abend in mein Haus gelassen habe?", fragte Mary schliesslich und ich hätte fast die Pfanne aus der Hand fallen lassen. "Uhm...der musste noch was erledigen",murmelte ich obwohl ich wusste das sie sich damit nicht zufrieden geben würde. "Ist das dein neuer Freund?" Ich verdrehte die Augen. "Lass sie doch", mischte sich da John ein, "sonst wird sie wahrscheinlich wieder so irre wie heute morgen." Für diesen Komentar hätte ich ihm zwar am liebsten die Pfanne um die Ohren geknallt liess es aber bleiben denn immerhin hatte er mich aus der Situation gerettet. Mary lachte. "Okey unter einer Bedingung. Du setzt dich jetzt sofort hin und lässt mich das mit den Pfannkuchen machen, ich glaube nämlich dass du keine Ahnung hast wie das geht und vermutlich meine schöne Küche sprengst wenn du den Herd anmachst." Ich nickte schuldbewusst und setzte mich.

"Und, hast du irgendwelche Pläne für heute?", fragte John. Ich überlegte. Hatte ich Pläne für heute? Ehrlich gesagt wusste ich es nicht mehr. Der gestrige Tag schien schon sehr lange her zu sein. Und als ich heute morgen aufgewacht war, hatte Adam sofort den Platz im Zentrum meiner Gedanken eingenommen. Beim Gedanken an Adam wurde mir komisch zu Mute. Was wollte Eric bloss von ihm? Und da fiel es mir ein. Heute würde die Party bei Eric stattfinden. Und, oh Mist! Ich hatte der total bescheuerten Idee, einen Shoppingtrip nach London zu unternehmen zugestimmt. Schnell zog ich mein Handy aus der Hosentasche und checkte meine Nachrichten. Sally hatte mich dreimal angerufen und Katy hatte mich mit so vielen SMS zugetexted das es schon fast als Stalking durchgehen würde. Erst als John sich räusperte, bemerkte ich, dass ich seine Frage noch gar nicht beantworted hatte. "Uuhm...ja ich fahre heute mit Sally und Katy nach London zum Shoppen. Und heute Abend ist diese Party bei Eric...." Ich kam mir ziemlich blöd vor als ich vom Shoppen redete denn mein Kleiderschrank war voll mit tollen Kleidern und ich hätte bestimmt etwas für die Party gefunden. An mir nagte das schlechte Gewissen. Mary und John hatten so viele Kleider extra für mich gekauft. Und überhaupt gaben sie unglaubluch viel Geld für mich aus. Ich warf John einen Blick zu um zu sehen wie er reagierte. Natürlich entsprach seine Reaktion überhaupt nicht meiner Vorstellung denn er meinte nur:"Okey dann werde ich Rick mal Bescheid sagen, dass er euch heute Nachmittag nach London fahren soll. Der Bus fährt hier nur so selten." Und Mary toppte seine Gelassenheit sogar noch mit einem: "Oh wie wundervoll. Ich freu mich das du hier so viele Freunde gefunden hast. Wie viel Geld wirst du brauchen?" Ich musste lächeln. "Ich brauche kein Geld wirklich. Ihr habt schon so viel für mich ausgegeben, ich kann meine Kleider doch selbst bezahlen!" Mary schüttelte energisch den Kopf. "Stell dich nicht so an. Wir freuen uns wenn du unser Geld ausgibst. Kauf dir was schönes." Dann schob sie mir schwungvoll einen Pfannkuchen auf den Teller und da ich nichts weiter erwidern konnte, verdrehte ich nur die Augen und begann zu essen.

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