73 - 3 Monate später

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"Es heist noch lange nicht das ich dich zurück haben will! Du hast mich verletzt! Zu tief verletzt! Ich gehe Malik!", und schon knallte ich die Tür und stieg in mein Auto ein. Mit zornigem Blick und noch mießerer Laune parkte ich aus.

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"Hey Mum Hey Dad!", rief ich durch's Haus. Eww, als ich meinen Schlüssel auf die Komode im Flur legte, erkannte ich eine dicke Schicht Staub auf der Komode. "Mum? Dad?", ich ging in die Küche. Auf dem Esstisch lag ein DINA4 Zettel.

Hey Schatz,
Dad und ich sind für knapp zwei Wochen nach Florida geflogen. Du bist nicht ans Handy gegangen. Naja dein Ticket hab ich auf jeden Fall noch :) der Flug ist noch bis ende diesen Jahres haltbar. Ich dachte mir das du nicht alleine Fliegen willst, deshlab hab ich noch ein zweites Ticket nachträglich bestellt. Du kannst mitnehmem den du willst. Josh zum Beispielt ;) nein Quatsch haha. Ich schreib jetzt auch nicht mehr viel :D bis in 2 Wochen haben dich lieb und vermissen dich jetzt schon

Mum und Dad.                14.08.14

Vor einer Woche sind sie also geflogen... Wiso? Wiso haben sie mich nicht erreichen können? Gestern hab ich doch auch noch mit Louis telefoniert? Ich glaube die wollten mich garnicht dabei haben, sondern mal alleine fliegen nach den vielen Jahrzehnten.

"Oh hey". Ich drehte mich um die eingene Achse und blicke Jake ins Gesicht. "Hi", sprach ich leise. "Hast du deine Pircings raus genommen?". - "Ja aber nur die beiden", ich zeigte auf meine Nase wo eigentlich der Septum vorhanden sein sollt und auf meine rechte Lippenseite. Den auf der Linken Seite hab ich drinn gelassen. Ein im Gesicht sieht besser aus als so total vollgestochen zu sein. Aber bei Zayn sieht alles so gut aus. Der Nasenpircing, Lippe und Zunge... ein Traum. "Ok. Hey Mum hat mir gesagt das wir noch zwei Tickets nach Florida haben. Wollen wir nächen Monat fliegen?", eigentlich keine so schlechte Idee. "Mir ist Dezember lieber... hier sind Minusgrade und da unten ist es heiß... lass im Dezember fliegen. Aber noch vor Weihnachten. Weil an heilig haben müssen wir wieder da sein. Louis hat Geburtstag", ich schmunzelte etwas. Mir geht es schon wieder viel besser. Josh lenkte mich echt etwas ab. Warum hänge ich eigentlich noch so krass an Zayn. Er liebt mich nicht mehr. Ok ich weis nicht mal ob er mich wirklich geliebt hatte und wenn nicht, dann kann der verdammt gut schauspielern! Das muss man ihm schon lassen. "Ja, weist du schon was du ihm schenkst?", flüsterte er so leise als man denken könnte Louis wäre hier bei uns in der Küche. "Ich denke ich schenke ihm eine große Flasche Vodka, dazu ein bisschen viel gute Stimmung und als Sahnetüpfelchen Harry eingepackt in Geschenkpapier", nach meinen Worten grinsten wir beite von einer Seite zur anderen. "Gut gut Amy nicht schlecht aber mein Geschenk kann keiner Toppen!", er drückte mir einen Schmatzer auf meine Wange und verlies lachend die Küche. "Besser als meins kann seins nicht werden! Ich hab Larry im Gepäck! Er wahrscheinlich irgendein kack von Scheis!", flüsterte ich mir selber zu während ich mir eine Pizza in den Ofen schob. -*Ding Dong*- "Ich geh schon!", schrie ich nach oben zu Josh. "Lass uns reden", und schon knallte ich die Tür wieder zu. "Wer war es?", rief Josh von sich oben bis zu mir runter in die Küche. Meine Pizza ist schon bald fertig. "Der Postbote!". - "Glaub ich dir nicht!". - "Solltest du aber!". - "Werde ich aber nicht!". - "Dein Problem!". Josh ist runter gekommen. "Warum mein Probelm? Du lässt Zayn ja nicht rein!". Mir stockte der Atem. "Ja und! Ich will den nicht in meinem Haus haben!". - "Unser Madame. Und ich lass ihn rein!", und schon hatte er die Türe geöffnet und ich konnte schwere Schritte von Zayn hören. Sie führten zu mir in die Küche. Ich hatte nicht mal daran Gedacht mich umzudrehten. Ganz entspannt zog ich das Gitter vom Ofen raus und schob meine Pizza auf ein Brett. Ich glaube Zayn stand mit Josh in Türramen und starrten mich an. Ich wünschte sie gingen weg, den die Blicke der anderen im Rücken zu haben ist nicht so angenehm. Ich stieß einen lauten Seufzer aus und drehte mich zu denen um, nachdem ich meine Pizza auf die Küchenarbeitsplatte gelegt hatte. Zayns Blick war gesenkt. Josh sah mich an. "Amy", kam es von Zayn. Er unterbrach die unangenehme Stille zwischen uns in der Küche. Ein komischer laut kam von mir aus. "Ich geh dann mal nach oben. Wenn was ist ihr wisst ja wo ich bin", Josh entfernte sich von uns. Jetzt lässt der mich ernsthaft alleine mit Zayn?! Ich glaubs nicht! Angepisst setzte ich mich an den Tisch mit meiner Salamipizza und fing an mir ein Stück abzureisen. Mit zwei Fingern schon ich es mir in den Mund und kaute genüsslich darauf rum. "Es war falsch von mir! Ich bin ein absolutes Arschloch gewesen! Ich sehe es ein Amy! Ich liebe doch wirklich! Warum hab ich dich eigentlich verlassen!? Ich bin seit dem nur in Schwierigkeiten! Sei bitte wieder mit mir zusammen!", verzweifelt raufte er sich in die Haare. Ich sah zu ihm auf. "Ich soll mit dir wieder zusammen sein? Dein Erst?! Nur um deine Probleme zu Stillen?! Du hast doch nen Schuss! Du kannst ja nicht mal richtig Lieben! Kannst du überhaupt lieben? Also entweder kannst du verdammt gut schauspielern oder ...", ich lachte ironisch auf. "Ich glaube weiter muss ich garnicht reden!", eigentlich war meine Stimme die ganze Zeit zienlich ruhig über. Ich hab nichmal geschrien. Dafür bin ich viel zu schwach im Moment. "Bitte", er ging auf die Knie. Er kniete mitten im Raum. "Bitte Amy", ich erkannte Tränen in seinen Augen aufblitzen. Nicht schwach werden! Nicht schwach werden! "Ich hab keine Gefühle mehr für dich", antwortete ich kalt, emotionslos und einsilbig. Geschockt über meine Eigene Antwort sah ich zu Zayn. Er kniete dort mit großen Augen, die Hände hängen an den Seiten runter und ein Träne kullert ihm über seine zarte Wange. Keiner von uns wusste recht was er machen sollte. Ich blickte wieder auf meine Pizza und Zayn .... er sah so aus als wenn er am Boden zerstört wäre. "I-ich glaube dir nicht", seine Stimme kratze. "Wiso diskotiert heute jeder mit mir?! Ich liebe dich nicht mehr! Ganz einfach", somit stand ich auf. Zornig stampfte ich aus der Küche. Mir war der hunger vergangen. Zayn lies ich alleine in der Küche sitzen denn ich ging raus. Gerade hatte ich die Türe geschlossen kullerten mir Tränen über meine Wangen. Ich muss ihn vergessen können. Er liebt mich nicht mehr! Er braucht mich nur um seine "Probleme" zu stillen. 

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*3 Monate später*

Josh und ich hatten die Tickets nach Florida genutzt und sind jetzt auf dem Weg nach London zum Flughafen. Der Taxifahrer hatte uns heute früh abgeholt und wir fuhren jetzt schon einige Zeit durch die Gegend. "Wir sind bald da", flüsterte mir Josh leise zu. "Ok", danach schlief ich ein. Ich träumte von Zayn. Von ihm hatte ich seit dem Vorfall bei uns in der Küche nichts mehr gehört. Und ich träumte von Niall wie er mir etwas sagte. Er stand vor mir und sah auf den Boden. Als er langsam zu mir auf sah, erkannte ich in seinen Augen Trauer, Schmerz und Verzweiflung. Zerbrochen und leise kamen sie Worte aus seinem Mund. "Es ist L-liam... ich bin Schwul".

"Amy", vorsichtig rüttelte jemand an mir. Verschlafen sah ich mich um. "Wo sind wir?", ich gähnte einmal genüsslich auf aber hielt mir die Hand vor den Mund. "Komm wir steigen jetzt ins Flugzeug", er nahm meine Hand und zog mich mit aus dem Taxi. Irgendwann so zwischen einer halben und einer ganzen Stunde saßen wir dann endlich im Flieger und ich setzte mir meine grünen Beats auf. "Was?! Noch nie Punks gesehn?!", maulte ich ein Mädchen vor mir an. Sie hatte sich rumgedreht und starrte mir nun in die Augen. Ich denke das sie 13 oder so war. Desinteressiert nickte sie. "Dann schau doch woanders hin!", keifte ich wieder. Meine Stimme blieb aber leise. "Shh!", beschwerte sich eine alte Dame neben mir. "Jaha!", sagte ich genervt. Josh tippte mich an. "Zeig mal", er meinte mein Handy. "Gib", er nahm mir mein Handy aus der Hand und tippte irgendwas darauf rum. Kurze Zeit später gab er es mir wieder. "Was hast du gemacht?". - "Nur paar Lieder an mein Handy geschickt", Josh zwinkerte mir zu und ich lächelte ihn an. Danach drehte ich meinen Kopf auf die andere Seite und schloss die Augen...

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"...Bitte schnallen Sie sich an. In den nächsten Minuten werden wir am Flughafen in Florida landen. Danke für ihre Aufmerksamkeit", sprach der Pilot oder wer auch immer. Ich schnallte mich also an und schloss für einen kurzen Moment nochmal meine Augen, bis ich von einem nervigen Rütteln meine Augen wieder aufschlug. Wir sind gelandet. In Florida! Urlaub du kannst kommen!!!!

Different Life (Zayn. Malik.)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!