6.Kapitel

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Hiras Sicht...
Wieso hab ich jetzt geheult? Bin ich denn so sentimental? Ich fuhr nachhause, machte mich bettfertig, legte mich hin und versuchte zu schlafen.

Cems Sicht...
Wer hat ihr denn gedroht? Eine meiner Tussen, wer denn unter den ganzen mit denen ich was hatte? Wenn ich die in meine Finger bekomme...
Er ging wieder rein und versuchte den ganzen Abend nicht an Hira zu denken, vergeblich, er wollte unbedingt mit ihr reden. Als sich der Abend zum Ende neigte, verabschiedet er sich von den Gästen und machte sich auf den Weg.

Hiras Sicht...
Das piepen meines Handys weckte mich auf und ich bekam eine sms von meiner Mutter: kizim wir sind immernoch in der Schweiz und bleiben da auch heute die Nacht im Hotel. Geh du zu Gül und übernachte bei ihr Schatz es tut mir leid. Wir lieben dich. Öptüm (=Küsschen)!

Na toll, jetzt kann ich die ganze Nacht alleine bleiben und müde bin ich auch nicht mehr und es ist erst 1 Uhr früh. Ich rekelte mich, bis es plötzlich an der Tür klingelte. Irgendwie bekam ich Angst, weil ich nicht wusste, wer es sein könnte. Viele Filme bildeten sich in meinem Kopf. Sind es die Mädels vom klo oder irgendwelche die sie beauftragt haben? Nein Hira, denk dir nichts schlimmes!! Ich ging langsam zur Tür und wartete erstmal bis ich ihn reden hörte.

Cem: hira, ich bins mach bitte auf!

Hira machte sofort auf und schaute ihn geschockt an.

Hira: was suchst du hier?! Spinnst du? Ich hatte so Angst!

Cem: bist du alleine?

Hira: jaa

Cem: kann ich rein?

Sie machte ihm Platz, dass er eintreten kann und folgte ihm ins Wohnzimmer.

Hira: willst du was trinken?

Cem: nein, ich muss mit dir reden!

Hira: über was denn? Deine Schwester hatte heute ihre Verlobungsfeier und du beschäftigst dich mit mir? Sowas erlebst du nicht immer schließlich hast du nur eine Schwester!

Cem: ich beschäftige mich schon seit dem ich dich das erste Mal gesehen hab mit dir! Du bist ein interessantes und dennoch geheimes Mädchen. So und jetzt wirst du mir erzählen was heute vorgefallen ist!

Hira: man Cem, das ist doch voll irrelevant und ist nicht von Bedeutung. Man hat einfach versucht mir Angst einzujagen und unnötig geredet. Ich hab das wirklich nicht ernst genommen und du solltest es auch nicht.

Cem: die haben aber kein Recht dir zu drohen!

Hira: sie war einfach eifersüchtig weil du mit mir getanzt hast aber ich hab ihr gesagt, dass wir nicht zusammen sind oder sowas.

Cem etwas leise: noch nicht!

Hira: was?

Cem: ich meinte ich weiß ich hab viel mit Mädchen zu tun aber ich wollte nie, dass sich eine Hoffnungen macht und deswegen haben sie einfach kein Recht die Leute in meiner Umgebung so vollzulabern.

Hira: ich denke so wie du mit denen umgegangen bist, haben sie sich Hoffnungen gemacht. Du weißt nicht wie sich ein Mädchen fühlt, wenn man ihr Komplimente macht oder ihr in die Augen schaut. Für dich sind die Mädchen eh nur Spielzeuge für eine Nacht.

Cem, der näher zu ihr rückt und anfing dreckig zu grinsen: heißt das, dir gefallen meine Komplimente und du machst dir Hoffnungen?

Hira, die bisschen wegrutschte: ehhh nein natürlich nicht! Wie gesagt deine Komplimente kann ich nicht ernst nehmen! Ich wollte dir nur klar machen, dass deine tussen nicht so wie du denken.

Cem: hira wieso bist du eigentlich alleine? Korkmadin mi (=hattest du keine Angst)?

Hira: meine Eltern sind in der Schweiz und naja es war eh das erste Mal bis jetzt und ich schätze ich muss mich daran gewöhnen.

Cem: gib mir deine Nummer und wenn du das nächste Mal wieder ganz alleine bist rufst du mich direkt an und ich komme. Ich will nicht, dass du alleine zuhause bist!

Hira: und das befiehlst du mir weil?

Cem: weil ich das Gefühl hab dich beschützen zu müssen.

Hira, die leicht verlegen wurde: ehm das musst du nicht ich bin alt genug.

Cem: nein ich fühl mich verpflichtet dazu.

Hira: du bist aber nicht mein Vater Bruder oder mein Freund von daher sieh es bitte auch nicht als Pflicht.

Cem: ich bin aber dein zukünftiger Haha also muss ich dich beschützen.

Hira: ha ha hättest du wohl gern.

Cem, der ihr in die Augen schaut: ja schon Haha

Hira die ihn am Arm versuchte zu boxen: idiot wach von deinem Traum auf!

Cem: ohhh hat die Hira nur so viel Kraft hahaha und übrigens heißes pijama! Und zwinkerte ihr zu.

Hira schaute von sich runter und bemerkte, dass sie eine knielange Short und ein Top anhatte und wurde leicht rot.

Hira: du arsch und jetzt geh ich bin müde!

Cem: ich aber nicht also was machen wir jetzt?

Hira: du gehst schön nachhause und legst dich hin und ich mach das selbe ok?

Cem: ich würd nur ok sagen, wenn ich mich zu dir legen könnte.

Hira: träum weiter und jetzt ehrlich Cem geh bitte.

Cem näherte sich ihr und begutachtete ihr Gesicht. Sie war ungeschminkt was noch schöner aussah und er hätte niemals gedacht, dass sich mal ein Mädchen ungeschminkt traut mit ihm zu reden oder sich ihm so zu zeigt. Er nahm eine Haarsträhne, die ihr im Gesicht stand und legte sie hinter ihr Ohr. Ihr wurde die Situation unangenehm, weshalb sie aufstand, in die Küche ging und mit einem Glas Orangensaft zurück kam und ihm ein Glas gab.

Er beobachtete sie dabei und ihm gefiel dieser Anblick. Und er musste automatisch lächeln.

Dies bemerkte hira und deswegen fragt sie: ne siritiyorsun Öyle (=was grinst du so)??

Cem: ich stell mir dich als meine Frau grad vor und diese Vorstellung gefällt mir Haha

Hira: ok Cem. Ich bitte dich mir eine Frage ehrlich zu beantworten, ok?
Er nickte und sie fuhr fort.

Hira: wieso tust du das? Wieso bist du so zu mir? Wir kennen uns doch nichtmal lang!

Cem, dessen Gesicht ernster wurde, was einfach nur männlich attraktiv aussah dachte sich: ok lass die Wette beginnen und begann ihr zu antworten: du bist einfach anders und interessanter. Nicht so wie die Mädchen mit denen ich nur eine Nacht verbracht hab und sie kaum wieder gesehen hab! Ich weiß nicht aber bei dir fühl ich mich wohl. Du bist besonders, schön und weißt wie du dich zu verhalten musst. Und so eine Person wie dich will ich nicht verlieren oder loslassen.

Hira blieb erstmal wie erstarrt und musste dass was sie hörte verdauen und einen klaren Kopf bekommen weshalb sie nur ein: geh jetzt nachhause! Rausbekam und ihr nicht bewusst wurde dass sie das sehr laut gesagt hat.

Cem war auch leicht geschockt, machte aber dies, was sie verlangte und begab sich zur Tür und rief zuletzt noch ein: wenn was ist bin ich sofort da! Gute Nacht süße.

Und verschwand dann auch.

Cok zor bir Aşk. - Eine sehr schwere Liebe.Lies diese Geschichte KOSTENLOS!