2.Kapitel

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Dort angekommen ging ich rein und sah schon meine "Gang" und ging auf sie zu. Ich sah Leute, die ich nicht kannte und einer fiel mir ganz besonderes auf. Es war ein Junge so um die 23 und ein richtiger Playboy, da auf seinem schoss eine leichtangezogene Tussi saß, die ihn fasst auffraß. Als er mich sah, sah er eingebildet und mit einem charismatischen Blick in meine Richtung. Ich jedoch widmete ihm kein langen Blick zu, da ich mich mit meinen Leuten begrüßte.

Ali, ein Sandkastenfreund von mir: Da ist ja meine hübsche Sandkastenfreundin. Özletin kendini (=du hast dich vermissen lassen)!

Hira: Ich hab euch sooo sehr vermisst, Leute!

Leyla, die ich im Fitness vor 1 Jahr kennengelernt habe: Jetzt bist du ja wieder für immer da, Schatz!

Hira: Ja.

Emre: Hira, das sind Bade, Burak, Sinem, Amir und Cem, alle haben wir hier kennengelernt als du weg warst.

Ich gab jedem die Hand als ich die Hand von Cem drückte, blieben unsere Hände länger ineinander und er schaute mich wieder mit den gleichen Blicken von vorhin an. Als ich merkte, dass wir lange so blieben, brach ich den Blickkontakt ab und löste meine Hand von seiner. Ich sah von der Seite, wie er grinste. Ich beschloss weiterhin den Blickkontakt zu meiden und erzählte den anderen von meinem Aufenthalt in NYC. Mich störten diese Tussen, die nacheinander zu Cem kamen und mit ihm rummachten. Es kann mir egal sein, doch dieser Anblick widerte mich nur an. Als es so langsam spät wurde, machten wir uns auf den Weg zu unseren Autos. Cem machte große Augen als er mein Auto sah, obwohl sein Auto genauso herausstach. Ich verabschiedete mich von den anderen und als ich gerade die Tür aufmachte rief mir Cem noch „Gute Nacht Süße" zu, was mich wütend machte ich weiss auch nicht warum. Deswegen schlug ich die Tür hinter mir laut und fest zu, was er mitbekam, da er mich wieder ansah und wieder grinste.
Zuhause angekommen, machte ich mich bettfertig und fiel sofort in den Schlaf.

Am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg zu einer Kundin, um sie für einen besonderen Anlass zu schminken. Dort angekommen machte mir eine ältere dennoch wunderschöne Frau die Tür auf. Als sie mich sah wusste sie schon wer ich bin.

Frau: Günaydin (=guten Morgen), du bist die Makeup-Artistin, die meine Tochter für ihre Verlobungsfeier gebucht hat. Ich bin Aynur ihre Mutter, komm doch rein!

Hira: Genau, die bin. Memnun oldum (=nett Sie kennenzulernen).
Sie war so freundlich und gastfreundlich.

Aynur: Senem (die Haushälterin) bring Frau mertoglu zu Mine.

Hira: Nennen Sie mich bitte Hira.

Aynur: Tamam (=okay) Hiracim (=meine hira).

Senem: kommen Sie mit mir bitte.

Die Villa war so groß, dass wir erst an vielen Zimmern vorbei mussten um in das zu Mine zu gelangen. Als ich fast ankam sah ich ein Zimmer, bei dem die Tür offen war und man automatisch reinschauen musste. Als ich sah wer in diesem Zimmer war, war ich erstmal geschockt. Es war Cem, der gerade eine seiner Tussen küsste. Ich fand den Anblick so ätzend, sodass ich einfach weiterging. In mir bildete sich Wut, die ich gegenüber Cem fühlte. Ich wollte direkt raus von hier, doch ich musste seine Schwester schminken, der ich sowas an ihrem schönen Tag nicht antuen wollte. Sie ist ein sehr hübsches und nettes Mädchen. Während ich sie schminkte redeten wir über alles Mögliche und man konnte sehr deutlich merken, wie aufgeregt sie ist. Sie erzählte von Cem und das er eigentlich ein sehr toller kleiner Bruder ist. Obwohl er nicht so ausschaut. Sie findet es nicht gut, dass er nur mit den Mädchen spielt und nur sein Spaß mit ihnen haben will aber dies interessiert ihn nicht meint Ada, seine Schwester. Sie erzählte mir, dass er so geworden ist seit sein Vater an einem Herzinfakt gestorben ist. Er unterdrückt seine Trauer anscheinend so.
Fertig geschminkt, verabschiedete ich mich von ihr und ging so schnell wie möglich aus diesem Haus raus, ohne von Cem gesehen zu werden. Ich stieg in mein Auto und fuhr zurück nachhause.

Cems Sicht....
Als sie vor mir stand, verschlug es mir die Sprache. Sie ist ein sehr schönes Mädchen und nicht wie meine Bitches. Als sie merkte, dass unsere Hände immer noch ineinander waren, war sie so lustig, sodass ich immer nur grinsen musste. Aber sie mied dauernd den Blickkontakt und deswegen machte ich einfach mit meinen Mädchen weiter. Ich bin Cem, 23 und ein richtiger Frauenheld. Die Frauen lieben mich alle und wenn sie mal zu mir kommen sage ich nicht nein. Ich glaube nicht an die ewige Liebe und deswegen vergnüge ich mich nur mit denen und schick sie wieder nachhause. Wir sind reich und arbeiten tue ich manchmal in der Firma meiner Eltern, da sie Hilfe brauchen, da mein Vater nicht mehr da ist. Ich vermisse ihn. Er hat mich immer von jeder scheiße zurückgehalten und beschützt und jetzt fällts mir so schwer mir eigene Konsequenzen zu setzen.

Cok zor bir Aşk. - Eine sehr schwere Liebe.Lies diese Geschichte KOSTENLOS!