Kapitel 8. 1, 2, 3 Drinks

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Es war 21:30 als wir endlich in der Bahn standen. Wir hatten uns für das Cookies entschieden, weil es in ein paar Tagen schließen sollte und ich noch nie dort war.
Die Blicke der Männer hingen auf unseren nackten Beinen und grummelten Anmachen vor sich hin. Lilli und ich ignorierten es gekonnt und redeten darüber wie toll der Abend werden würde. Als wir schließlich ausstiegen, pfiff uns eine Gruppe von Assijungs noch einmal hinterher, dann standen wir auch schon oben und setzten den letzten Weg zu Fuß fort. Da wir uns aufgestylt hatten und nicht, wie manch andere, versuchten in Leggings und Air Max reinzukommen, kamen wir schneller voran. Als wir dann so weit vorne standen, dass der Türsteher uns gut sehen konnte, winkte er uns zu sich und nach dem er unsere Taschen kontrolliert hatte, wurden das rote Seil abgenommen und wir konnten weiter.
Drinnen war schon gute Stimmung und Leute tummelten sich auf der Tanzfläche, an der Bar, den Sitzecken und bei der Garderobe. Da es Sommer war und Lilli und ich nur unsere kleinen Taschen dabei hatten, gingen wir direkt zur Bar durch. Die Meisten wollten ihre Getränke zu einer Sitzecke bringen oder weiter ziehen, um wen aufzureißen. Daher bekamen wir zwei Sitzplätze am Tresen und bestellten uns direkt einen Cocktail. Lilli war sichtlich aufgeregt in so einem großen Club zu sein und wir quatschten die ganze Zeit über die Tanzenden, die Jungs dort und die Kleider von manchen Mädels.
Auf den ersten Cocktail folgte noch einer und nach dem dritten schließlich ein Shot, die der Barkeeper galant in einer Pyramide aufstapelte. Wir wurden immer heiterer und nach zwei Shots waren wir nur noch am lachen und tanzen.
Ein Typ schien zu merken wie betrunken wir waren und ließ uns noch einen Drink geben, in der Hoffnung wir würden betrunken genug werden, was mit ihm anzufangen. Ich warf dem Getränk einen kritischen Blick zu und guckte dann zu dem Spendierer der grinsend sein Glas hob. Er war mindestens 40 und das Getränk zu trinken hätte mich zu sehr angewidert. Also ließen wir sie zurück nehmen und bewegten uns zurück auf die Tanzfläche. Schon nach wenigen Sekunden war der Typ aus unserem Kopf und jegliches Peinlichkeitsgefühl verschwunden und wir tobten uns auf der Tanzfläche aus.

Um 2 Uhr morgens wurden wir dann langsam müder und ließen uns ein Taxi rufen, da wir der Bahn mit unserem Alkoholintus nicht ganz trauten. Als wir zu Hause waren, entsperrte ich mein Handy und las meine neuen Nachrichten endlich durch. Auf Whatsapp waren es nicht mehr so viele und auch auf Facebook waren sie schnell beantwortet. Da wir noch angetrunken waren, fiel mir das Tippen etwas schwerer. Ich schrieb Isaac eine lange Mail und beantwortete all seine Fragen die er mir geschrieben hatte. Als ich auf Twitter ging war es immer noch die eine Nachricht, dir mir allerdings nur sagte, das jemand etwas neues getweetet hatte. Aufgeregt öffnete ich ihn, als ich sah, dass er von Josh war. Er hatte gestern Mittag (in Amerikanischer Zeit) ein Bild hoch geladen dadrüber stand: @jhutch1992: 'Hanging out with my Buddy. Go Kentucky Wildcats!' Ich rastete fast aus als das Bild nicht laden wollte. Seufzend legte ich es auf dem Nachttisch und torkelte in die Küche. Dort stand Lilli und goss sich grade Wasser ein.
"Du auch?"
"Ja danke."
Sie nickte und holte mir auch ein Glas aus dem Schrank. Wir lehnten uns an die Arbeitsfläche und lachten über den Abend.
Ich ging wieder in mein Zimmer, um mir Socken anzuziehen. Als mein Blick auf mein Handy fiel, sah ich die Konturen, von zwei Menschen und somit, dass das Bild geladen hatte. Schnell griff ich danach und schaute auf das Bild. Im ersten Moment war ich eifersüchtig auf den Jungen neben ihm, der Zeit mit ihm verbringen durfte, im Zweiten Begriff ich wer das neben ihm war.
"LILLI!"

A Flight to Kentucky - Multi Fandom FF (eine Never Ending Story)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!