25 ~ Violetta

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Drei Wochen später...

Lachend liefen Angie und ich aus den Cinestarkino. Wir haben uns den Film Ostwind 2 angesehen. Nebeneinander liefen wir die Straße entlang und sahen mal hier, mal da in die Schaufenstern. "So was sollten wir öfters machen, Angie", sagte ich auf deutsch. Ich wusste sofort, das sie mich nicht verstanden hatte. "Vilu, wenn du mit mir redest dann bitte auf Spanisch, ok?"

Ich lachte und sagte dann auf Spanisch: "Aber ich mache es doch mit Absicht, schließlich musst du es ja noch lernen." Ich konnte schon lange etwas deutsch. Aber einige Menschen haben mir schon gesagt, das mein Akzent sehr, sehr, sehr stark wäre. Angie, kann im gegensatz zu mir, kein einziges Wort deutsch. Achso, doch kann sie. Sie kann "Hallo", "Danke" und "Auf Wiedersehen". Alles andere muss ich ihr übersetzen.

"Angie, du kannst doch nicht immer so stur, gegenüber der deutschen Sprache sein. Wie hast du denn deinen Job und deine Wohnung gefunden?" Angie lachte. "Vilu, ich bin hier Spanischlehrerin. Die Schüler müssen so, wohl oder übel mit mir Spanisch reden, denn auf deutsch verstehe ich es nicht und bei der Wohnung, da hatte ich eine Dolmetscherin. Genauso wie bei dem Vorstellungsgespräch an der Schule." Ich musste lachen und Angie lachte mit. Wir lachten so laut, dass sich alle Menschen zu uns umdrehten. Aus dem Lachen hinaus fing ich an zu singen:

Hoy contigo estoy mejor, si todo sale bien
le puedo encaminar y estar mejor
me puedes escuchar y decir no, no,no

Hoy se que es lo que debo hacer y nunca mas
regresara el dolor, oh oh oh oh
si no lo puedo ver, enseñame

Pienso que las cosas suceden
y el porque solo esta en mi mente
siento que sola no lo puedo ver hoy...
Ahora se, todo es diferente,
veo que nada dos detiene
yo lo se, mi mejor amiga eres tu

Se que te peludo llamar, para estar junto a mi
yo se que tu verduras, y lo mejor...
me sabed escuchar, para darme valor...

Tu me das la libertad de ser quien soy
y lo que quiero ser, oh oh oh oh
si no lo puedo ver, enseñame

Pienso que las cosas suceden
y el porque solo esta en mi mente
siento que sola no lo puedo ver hoy...
Ahora se, todo es diferente,
veo que nada dos detiene
yo lo se, mi mejor amiga eres tu

Que mas da, friend, amichi, amiga
me da igual, digan lo que digan
Only you, mi mejor amiga eres tu

Pienso que las cosas suceden
y el porque solo esta en mi mente
siento que sola no lo puedo ver hoy...
Ahora se, todo es diferente,
veo que nada dos detiene
yo lo se, mi mejor amiga eres tu

Die Leute stellten sich um uns herum und klatschten begeistert im Takt zu unserem Lied. Begeistert fing auch Angie an zu singen. Nachdem wir geendet hatten, applaudierten alle Menschen um uns herum. Auf einmal kam ein Mann auf uns zu den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. "Antonio? Was machst du denn hier?" Antonio lächelte uns an.

"Das selbe wollte ich euch auch fragen." Ich wurde ernst. "Wir sind hier wegen Gregorio und meinem Vater. Ich dachte, du hättest schon gehört, was Gregorio gemacht hat." Antonio schüttelte ernst den Kopf. "Nein, das habe ich nicht. Aber ich habe von deinem Vater gehört, das du, Violetta, von zuhause abgehauen bist? Warum das?" Ich seufzte und fing an ihm zu erzählen, was Gregorio getan hatte, nachdem Antonio das Studio verlassen hatte.

"Und danach habe ich mich mit meinem Papa gestritten und bin nachts um halb eins mit einem Flugzeug nach Deutschland geflogen und, ja, inzwischen leben wir hier seit drei Wochen und Angie weigert sich immernoch deutsch zu lernen." Als ich das von Angie und dem deutsch lernen erzählt fing ich an zu lachen, bis Angie mir einen leichten Stoß in die Rippen gab. "Jaja, ich verstehe schon, auf jedenfall will ich vorerst nicht zurück zu meinen Eltern, jedenfalls nicht, solange sich Papa und Angie sich nicht vertragen haben und sie wieder zu uns ziehen darf. "

Antonios Handy klingelte. "Violetta, ich schätze das ist für dich." Er reichte mir sein Handy und darauf stand Germán Castillo. Ich ging ran. "Hallo Papa, ich wollte dir nur eins gesagt haben. Ich komme erst zurück, wenn du dich mit Angie wieder vertragen hast und sie wieder bei uns wohnen darf und ich bin es nicht leid, nach Deutschland gekommen zu sein, und... Was?... Mit Angie?... Warum?... Ja, klar, warte kurz..." Ich reichte Angie das Handy.

Leise flüsterte ich: "Er will mit dir reden. Er meint, es ist sehr wichtig." Sie nahm es und zögerte erst kurz bis sie anfing sich mit Papa zu unterhalten. "Hallo, Germán.... Mir gehts gut, wie soll es sonst sein?.... Nein, nein, in Deutschland ist es prima, es ist eine tolle Sprache.... Naja, von können ist hier ja nicht die rede, aber das ist doch nicht der wahre grund, warum du mit mir sprechen willst, oder?.... Ach, und wieso sollte ich?.... Ich bin mehr für Violettas Meinung.

Ich fliege erst mit ihr zurück, wenn du dich entschuldigt hast und ich wieder bei euch wohnen darf.... Ach echt?... Lass mich raten, und dann sperrst du uns ein und lässt uns nicht zurück fliegen, oder wie war das?... Lass mich eins klarstellen, entweder du entschuldigst dich jetzt, oder gar nicht und gar nicht bedeutet das du uns nie finden wirst und ihr mich und Violetta nie wiedersehen werdet, haben wir uns da verstanden?....

Na dann ist ja gut.... Aha.... mmmhhhmm... Warte, ich schätze darüber müsste ich mit meiner Nichte reden... Kannst dich ja solange mit Antonio unterhalten..." Und somit beendete Angie das Gespräch mit Papa und gab das Handy an Antonio weiter. "Also, Vilu, dein Vater möchte, dass wir beide wieder zu ihm kommen und es tut ihm sehr,sehr, sehr, sehr,sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr leid, das er uns beide so sehr verletzt hat und er versteht auch wie wir uns gefühlt haben, als wir getrennt wurden.

Deiner Mama geht es inzwischen besser und macht sich Sorgen um uns. Meinst wir können wieder zurück?" Ich schluckte laut. "Also, ich denke schon. Sag ihm wir werden in zwei Tagen da sein, aber nicht vorher. Ich muss mich noch von dieser schönen Stadt verabschieden.

Aber ich freue mich schon darauf, León, Francesca und Camila wieder zu sehen." Wir zwei strahlten uns glücklich an und Angie ging dann zu Antonio um ihm die neue Nachricht zu übermitteln. Zu dritt begaben wir uns dann nach Hause um unsere Sachen zupacken. Zwei Tage später standen wir am Flughafen und wir warteten darauf das unser Flug aufgerufen wurde. Ich summte leise die Melodie von En mi mundo.

Singen ist das was mich ausmacht ✔Lies diese Geschichte KOSTENLOS!