23 ~ Angie

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Ich dachte gerade an Violetta, als es an der Tür klingelte. Traurig stand ich auf und ging zu Tür. Ich wunderte mich, das jemand klingelte, schließlich lebe ich hier noch nicht mal 24 Stunden. Vielleicht ist es eine Nachbarin die sich vorstellen möchte?, dachte ich. Doch als ich die Tür öffnete war dort keine Nachbarin, sondern... 'Violetta?!', sagte ich überrascht. Ich hatte nicht damit gerechnet, das sie mir schon  so früh folgt.

'Hi, Angie. Schön dich zu sehen.' Und mit diesen Worten fiel sie mir weinend um den Hals. Mir kamen auch die Tränen. Mir liefen tausende von Tränen über die Wange und es wollte einfach nicht aufhören. 'Ich freue mich auch dich zusehen. Komm doch mit rein.'

Vilu löste sich von mir und kam rein. Ich schloss hinter ihr die Tür. 'Schön hast du es hier.' Ich kaute nachdenklich auf meiner Unterlippe herum. 'Du musst nicht lügen, Vilu. Ich weiß, dass hier noch eine Menge getan werden muss. Du kannst mir ja morgen beim Streichen helfen.

Aber vorher erzählst du mir warum du schon so früh da bist, wie die Reise war und warum du dich nicht gemeldet hast! Und danach gehst du erst einmal eine Runde schlafen. Du siehst ziemlich fertig aus.' Vilu nickte traurig. 'Kurz nachdem du gegangen bist, kam Papa in mein Zimmer und wir haben uns gestritten.

Erst meinte er, es würde ihm leid tun, das du gegangen bist, aber nachdem ich ihm meine Meinung gesagt hatte, meinte er auf einmal, es wäre die richtige Entscheidung gewesen, dich raus zu werfen, da du angeblich einen schlechten Einfluss auf mich hättest. Ich habe ihn raus geworfen und habe mir sofort das Ticket nach Deutschland bestellt. Heute Nacht um halb 1 ging mein Flug. Ich habe Ramallo angelogen, damit ich zu dir kommen konnte und ja, jetzt bin ich hier und hundemüde.'

Sie schloss für einen kurzen Moment die Augen. 'Vilu, ich habe dir schon ein Bett gekauft und habe es auch aufgebaut, aber das Zimmer ist noch nicht ganz eingerichtet. Ich habe eher damit gerechnet, das du in vier Tagen nach kommst, aber doch nicht sofort.

Aber komm jetzt. Du schläfst doch schon halb im Stehen.' Ich legte meinen Arm um ihre Schultern und führte sie durch die große Wohnung zu ihrem neuen Zimmer. Ob wir uns wieder ein Zimmer teilen werden muss ich mir noch über legen, aber ich schätze schon.

Violettas POV.

Ich hörte Angie gar nicht mehr reden. Ich schlief wirklich schon im Stehen. Ich spürte gerade noch wie Angie mich an der Schulter in mein neues Zimmer. Ich legte mich ins Bett und schlief fest ein.... Als ich wach wurde dämmerte es schon zum Morgen.

Ich habe ja lange geschlafen. Das kommt bestimmt vom Jetlag.

Ich sah mich in meinem neuem Zimmer um. Hatte sie nicht gesagt, das es noch nicht fertig ist? Ja, schätze schon. Die Fenster waren total verdreckt. Die Wände waren pissgelb und einem grauen Ton, oh ne, das war eine kahle Wand.

Ich stand auf und ging zum Fenster und öffnete es. Es war ein toller Anblick. Direkt gegenüber stand ein Laden namens Königsgalarie. Ich ging zu Angie und bat sie mit mir mal dorthin zugehen. Schließlich habe ich ja keine anderen Kleider mit. Sie willigte ein und wir gingen shoppen.

Hier ein neues Kapitel. Inzwischen handelt es in Kassel. Ich habe diese (Mini-) Stadt ausgesucht, da ich nur eine halbe Stunde von entfernt wohne, deshalb bin ich ziemlich auf dem Laufenden, was auch den Flughafen Kassel-Calden angeht. Ich hoffe euch gefiel mein Kapitel. Ich freue mich über Kommies und Votes.
LG Celectine

PS.: Das Bild ist nicht für das Kapitel, sondern für unsere reale Jahreszeit.
:) Denn ich liebe Schnee, auch wenn es dann kalt und nass ist. Aber lieber Kalt und nass mit ein bisschen Schönheit, als einfach nur Kalt und Nass mit Matsch und Nebel.

Singen ist das was mich ausmacht ✔Lies diese Geschichte KOSTENLOS!