22 ~ Violetta

884 57 22

Es ist 13:00 Uhr Deutschlandzeit.

Das Flugzeug landete. Ich war unter den ersten die das Flugzeug verließen. Ich sah mich auf dem Flughafen um. Es war ungewöhnlich leer hier, aber das interessierte mich nicht. Ich suchte die Adresse aus meiner Handtasche und ging zur Bushaltestelle. Ich sah auf einem Plan nach der Nummer 176 nach Kassel. Ich sah mich auf dem Parkplatz um.

Der Bus kam gerade um die Ecke und blieb stehen. Als ich den Bus betrat fragte mich der Busfahrer was, aber ich verstand nichts. Ich fragte ihn dann auf Englisch: 'Wie komme ich zur Treppenstraße?' Der Busfahrer erklärte mir an welcher Station ich aussteigen musste und für den Fall das ich es nicht mit bekomme, sollte ich mich nach vorne setzten. Gesagt, getan. Ich war die einzige die nach Kassel wollte.

Wir unterhielten uns die ganze Zeit auf Englisch. Eine seiner Fragen war: 'Woher kommst du?' Ich antwortete: 'Aus Argentinien. Um ganz ehrlich zu sein aus Buenos Aires.' Er erzählte mir das seine Eltern auch aus Argentinien stammen und so unterhielten wir uns auf Spanisch. Das fand ich auch besser, da ich mich nicht so anstrengen musst. 'Warum bist du hier?', fragte mich der Busfahrer. 'Also meine Mama liegt im Krankenhaus und mein Papa hat meine Tante rausgeschmissen. Sie ist dann gestern erst nach Deutschland gezogen.

Ich habe mich dann mit meinem Papa gestritten und habe mir danach ein Flugticket nach Deutschland gekauft und jetzt will ich zu meiner Tante ziehen.' Der Busfahrer sah mich kurz traurig an und konzentrierte sich wieder auf die Straße. Ich fragte warum der Flughafen so leer war. Er meinte, der Großteil des Flughafens wurde erst gebaut, wir aber nicht benutzt. Es wäre das unnötigste was die Deutschen machen konnten.

Naja, so ist es doch viel übersichtlicher und es ist nicht so stressig.

Wir fuhren in eine Stadt. 'Du musst bei der Übernachten Station aussteigen. Die Treppenstraße ist dann eigentlich nicht zu über sehen.' Bei meiner Station blieb er stehen. Ich verabschiedete mich und ging. Ich sah nach der Hausnummer und ging hinein. Ich stand vor Angies Haustür und klingelte. Die Tür öffnete sich. 'Violetta?!' Angie starrte mich überrascht an. 'Hi, Angie. Schön dich zu sehen.' Ich fiel Angie in die Arme und fing an vor Freude zu weinen.

Singen ist das was mich ausmacht ✔Lies diese Geschichte KOSTENLOS!