Zweites Zuhause

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• Serena Black •

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• Serena Black •

„Home isn't where you're from,
it's where you find light
when all grows dark."

Bis der Zug endlich in den kleinen Bahnhof in Hogsmeade einfuhr, herrschte eine betretene Stille zwischen den Freunden und auch auf den Gängen. Anscheinend mussten die Schüler den Besuch der ungebetenen düsteren Gäste erst einmal verarbeiten. Auf dem schmalen Bahnsteig war es bitterkalt und in eisigen Böen prasselte der Regen nieder. Serena zitterte in der kalten Abendluft, als sie aus der Tür stieg.

„Erstklässler hier lang!" rief eine vertraute Stimme über das Meer von Schülern hinweg, doch ehe die Gryffindor den Halbriesen begrüßen konnte, wurde sie von der Masse auch schon in die entgegengesetzte Richtung zu den Kutschen geschoben. Hailey und Nate hatte sie in dem Getümmel verloren und als sie sich in der Menge nach einem bekannten Gesicht umsehen wollte, wurde sie grob angerempelt.

„Pass doch auf!" fluchte sie laut und hob ihre Tasche auf, die in den Dreck gefallen war, ehe sie den Slytherin anfunkelte, der es offensichtlich gewesen war und hochnäsig die Augen verdrehte.

„Ja, pass doch auf Ed." äffte sie ein anderer feixend nach und verschwand mit einem Arm um seinen Freund gelegt wieder in der Menge.

„Du bist in Ohnmacht gefallen, Potter? Sagt Longbottom die Wahrheit? Du bist tatsächlich ohnmächtig geworden?" Malfoy schien sich ebenfalls von dem Schülerstrom gelöst zu haben und seine Stimme ließ sie sich erleichtert zu ihren Freunden umdrehen. Der Blonde stieß gerade Hermine mit seinem Ellenbogen zur beiseite, um sich Harry in den Weg zu stellen. Sein blasses Gesicht war voll Häme und seine grauen Augen glitzerten tückisch, als Serena sich zu ihren Hausgenossen stellte.

„Black, auch noch da? Ich hätte schwören können, dass die Dementoren dich mitnehmen würden." grinste er der Dunkelhaarigen nun siegessicher ins Gesicht.

„Hau ab, Malfoy." zischte Ron mit zusammengebissenen Zähnen.

„Bist du auch ohnmächtig geworden, Weasley?" fragte Malfoy laut, sodass es jeder um sie herum mitbekam, „Hat der schreckliche Dementor dir auch Angst eingejagt?"

„Gibt es hier ein Problem?" Fragte eine sanfte Stimme. Professor Lupin war gerade aus der nachfolgenden Kutsche gestiegen. Mit seinem typisch überheblichen Ausdruck musterte Malfoy seinen neuen Lehrer und ließ die Augen über die Flicken auf seinem Umhang und den zerbeulten Koffer wandern. Mit leisem Spott in der Stimme sagte er schließlich, „Nein, ähm....Professor."

Die Tür zur Großen Halle öffnete sich,
diese wurde von tausenden und abertausenden von Kerzen erleuchtet. Die Geister, die zwischen den Schülern verstreut schwebten, glänzten dunstig silbern und lächelten ihnen freundlich zu.

Serena Black || 𝑳𝒖𝒎𝒐𝒔Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt