19 ~ Angie[1/2]

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'Wie, Pablo ist im Krankenhaus?' Wir lauschten Germáns Stimme. 'So viel ich weis ist er im Studio von der Bühne gestürzt, hatte eine große Platzwunde und war bewusstlos. Ich glaube, er liegt zurzeit im künstlichen Koma...' Mein Atem stockte. 'Sicher das du nicht unter Schlafmangel leidest? Es ist schließlich drei Uhr morgens.' Es knackte leise. 'Ja, das kann sein. Ich lege mich dann auch mal schlafen... Gute Nacht, Angie.' Es tutete als er auflegte. 'Glaubst du wirklich Papa ist zu müde um klar zu denken?' Ich zuckte mit den Schultern. 'Kann sein. Ich finde wir sollten jetzt weiter schlafen. Wir sehen morgen früh weiter, ok?' Vilu nickte müde und traurig. Zusammen gingen wir wieder nach oben und legten uns wieder ins Bett.

Nächster Morgen....

Ich wachte vor Violetta auf und machte mich für den Unterricht fertig. Kurz vor acht ging ich wieder hoch um Violetta zu wecken. 'Vilu, komm aufstehen.' 'Ja, glich, fünf Minuten noch!' Ich musste lächeln. 'Vilu, ich dachte du wolltest sehen, ob dein Papa gestern über mündet war.' Binnen weniger Sekunden stand Violetta neben mir. 'Wann gehen wir los?' Sie lächelte mich müde, aber ein bisschen frech an. 'Wenn du angezogen bist und gefrühstückt hast, gehen wir los ins Studio.' 'Nein, da habe ich was gegen!', rief eine Stimme von unten. Violetta ging an das Geländer von der Treppe. 'Warum nicht Ramallo?' Ich stellte mich neben Vilu. 'Ihr werdet nicht laufen, ich werde euch fahren.' Vilu und ich grinsten uns an und machten uns innerhalb von 10 Minuten fertig und setzten uns glücklich lachend in Ramallos Wagen. Er fuhr uns bis vor die Tür vom Studio. Vilu sprang aus dem Auto und lief schnell zu Francesca, Camila und León. 'Danke, Ramallo ', sagte ich und stieg auch aus. Gregorio, Beto und Antonio kamen auf mich zu. 'Angie, ich habe nicht viel Zeit', sagte Antonio. 'Ich wollte dir nur sagen, das Pablo gestern einen Unfall hatte und jetzt im künstlichen Koma liegt und solange, bis Pablo wieder unterrichten kann, wird Gregorio der Direktor sein.' Ich sah aus dem Augenwinkel das Vilu mit gehört hatte. 'Das ist nicht dein ernst Antonio!' Doch Antonios Blick sprach Bände. 'Doch Àngeles, das ist mein Ernst.' Ich schluckte. Er hat mein vollständigen Namen genannt... Es ist sein voller Ernst. Ich wechselte einen erschrockenen Blick mit Violetta. 'Was willst du denn von mir hören Antonio? Ich finde es nicht gut, aber es ist deine Entscheidung und ich akzeptiere sie.' Antonio nickte verständnisvoll. 'Ich muss dann auch los. Adios.' Ich sah ihn noch kurz hinter her, dann wandte ich mich an Gregorio.

Singen ist das was mich ausmacht ✔Lies diese Geschichte KOSTENLOS!