15 ~ Violetta

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'Erstmal, schön das ihr alle erschienen seid um unsere liebste Violetta willkommen zu heißen!', so begann die Rede von Mama und Papa. 'Wir schätzen, Violetta hat ein paar von ihnen schon erzählt, das Germán und ich uns vier ihren Augen gestritten haben...(zustimmendes Gemurmel)... und deshalb haben Germán und ich beschlossen, das wir für Vilu ein kleines Wiedergutmachungsgeschenk machen. Sie sollte es eigentlich schon vor drei Tagen erhalten, aber durch ihren Unfall kommt sie erst heute dazu...'

Ich wurde sehr neugierig, aber ich sah wie sich ein Grinsen auf dem Gesicht meiner Eltern und Angie bildete. 'Violetta, du hast selbst gesagt, das du nicht willst das Angie wegzieht und uns ist ebenfalls bewusst, das Angie, solange wie wir zusammen wohnen, größten Teils bei dir mit im Zimmer geschlafen hat, weil ihr so ziemlich jeden Abend eine kleine Pyjamaparty geschmissen habt...(lautes Gelächter von unserem Besuch)... und deshalb haben Germán und ich euch beiden ein gemeinsames Zimmer eingerichtet.

Damit Angie auch demnächst in ihrem eigenen Bett schlafen kann...(nochmaliges Gelächter)... und ich hoffe es gefällt dir.' Kreischend vor Freude fiel ich erst Mama, dann Papa und zum Schluss Angie um den Hals. So gute Laune hatte ich schon lange nicht mehr. 'Danke, Danke, Danke, Mama und Papa. Ihr seid einfach die Besten.' Und nicht nur ich war glücklich, sondern alle um uns herum auch. 'Violetta, ich habe dir auch noch was zusagen...' Angie ergriff das Wort und ich lauschte gespannt ihrer Stimme.

'Vilu, ganz ehrlich, dich würde ich für kein Geld der Welt hergeben, auch für keinen Job oder so... ich bin sehr froh dich zu haben und es tut mir unendlich leid, das ich nicht da war als du mich am meisten gebraucht hast... Ich habe ebenfalls ein Geschenk für dich und ich hoffe du freust dich darüber und du verzeihst mir, das ich nicht da war.' Sie reichte mir ein, in linkes Geschenkpapier eingewickelt es Geschenk. Mit einen kleinen Seitenblick auf meine Freundinnen öffnete ich das Päckchen. Mir blieben vor Staunen der Mund offen stehen. 'A-aber da-das ist d-doch das Kleid, dass i-ich dir vor dr-drei Tagen in diesem La-laden gezeigt habe!', stotterte ich mir den Satz zurecht.

'Das ist das Kleid wo ich gesagt habe es wäre super für die Auftritte in der Resto-Bar. Das war doch super teuer.' Mir standen Tränen in den Augen, so sehr freute ich mich über das hellblaue Kleid mit der hellrosanen Bolerojacke und der silbernen Handtasche. 'Für dich Vilu, ist mir gar nichts zu teuer.' Und mit diesen Worten schloss sie mich in die Arme.

Als ich mich aus der Umarmung befreit hatte, sah ich erst das auch die anderen zu Tränen gerührt waren. Glücklich feierten wir und unsere Band sang fröhlich unsere zwei Lieder. Einmal En mi mundo und einmal Ven Y Canta. Nachts um vier fielen Angie und ich in unserem neuem Zimmer glücklich und zufrieden ins Bett.

Singen ist das was mich ausmacht ✔Lies diese Geschichte KOSTENLOS!