Nach einer Zeit lang, in der wir zusammen gekuschelt hatten, erhob ich mich vom Bett und Patty sah mich fragend an. Ich grinste und meinte: "Ich geh jetzt duschen" Ich sagte mit einem Unterton, der mehr als sexy klang.

Patty wurde leicht rot und ich lachte leise. Ohne Wechselklamotten und dergleichen suchte ich den Weg in das riesige Badezimmer und stellte mich mit dem Rücken zur Tür in die Dusche. Sie hatte Platz für mindestens fünf Leute!

Ich stellte das Wasser auf warm, genoss die sanften Wasserschlieren über meinem Körper. Plötzlich fühlte ich zwei Hände um meine Hüfte. Ich schmiegte mich an den Körper hinter mir. Pattys Haut war angenehm warm und weich. Entspannt schloss ich die Augen.

Plötzlich ließ er mich los und ich öffnete die Augen wieder. Fragend sah ich zu Patty rüber, der mittlerweile Shampoo auf seine Hände gegeben hatte. Er beugte sich zu mir und schmierte das Shampoo in mein Haar. Dabei sah er mir in die Augen.

Langsam begann er, das Haarwaschmittel in meinen Kopf zu massieren. Seine Bewegungen waren so angenehm, dass ich mir ein Seufzten nicht unterdrücken konnte. Entspannt ließ ich die Schultern locker und schloss wieder die Augen. Mit kreisenden Fingern kraulte er mein Haar und bald schäumte es schön.

Patty drehte das Wasser wieder auf und wusch mir den Schaum wieder weg. Er war so vorsichtig und aufmerksam dabei, dass ich mich vollkommen wohl fühlte.

Dann nahm er sich von einer anderen Tube etwas Creme und fuhr mir damit über die Brust. Das kalte Zeug roch angenehm nach Zitrone und Limette. Ich sah Patty dabei zu, wie er meinen Rumpf einschäumte. Als er weiter runter zu meinen Beinen wanderte, wurde mir heiß. Er kniete sich vor mich hin und fing an, mein Geschlecht einzureiben.

*

Nach der ziemlich heißen Dusche und dem Abendessen setzten wir uns auf die Couch und kuschelten uns aneinander. Patty lag über mir, an meinen Körper gepresst. Seine Augen waren geschlossen und er sah so entspannt aus, wie nie zuvor.

Ich bewegte mich etwas, um eine bequemere Position zu finden, da schlug er die Augen auf.

"Oh, Entschuldigung. Ich wollte dich nicht wecken", murmelte ich leise.

Patty gähnte und meinte dann: "Schon okay"

Ich lächelte leichte und zog ihn zu meinen Lippen. Dann küsste ich ihn sanft. Der Kuss blieb ruhig.

Als ich mich von ihm löste, fragte mich Patty: "Wollen wir ein bisschen reden?"

Ich nickte. Ich hatte wirklich viele Fragen an ihn. "Okay"

"Warum hast du das hier für uns gemacht? Ich meine, die Hütte ist bestimmt total teuer und so"

Ich lachte leise. "Das Haus gehörte mal meiner Tante, aber sie wollte es nicht mehr. Deshalb hab ich es von ihr zu meinem achtzehnten Geburtstag bekommen. Du glaubst nicht, mir sind die Augen aus dem Kopf gefallen, als sie mir die Schlüssel gegeben hatte. Das gute daran ist, sie versorgt das Haus immer noch mit Essen, Getränken und Putzen", erklärte ich.

"Aber wofür?"

"Ich wollte allein mit dir sein.", hauchte ich in sein Ohr. Er bekam eine Gänsehaut.

"Darf ich auch was fragen?" Er nickte.

"Wer ist die Frau auf dem Bild, das auf deinem Nachttisch steht? Die Blonde?"

Patty verlagerte sein Gewicht und sah mir in die Augen. "Das ist meine Ex-Freundin. Wir haben Schluss gemacht"

"Hast du Schluss gemacht oder sie?"

"Beide, eigentlich. Sie hat über SMS und ich hab mich darüber ziemlich gefreut"

Ich lachte leise. "Sie ist echt dumm, dass sie dich verlassen hat. So was wie dich, findet man nicht alle Tage"

Er wurde leicht rot.

"Ich glaube, sie will mich wieder haben. Demnächst treffen wir uns in Café, aber ich habe eigentlich kein großes Interesse mehr an ihr. Sie hat mich immer genervt und der Sex war auch immer der selbe"

Ich lachte.

Er stimmte sofort mit ein. Bei diesem Lachen wurde mir warm. Es hörte sich so vertraut an, so freundlich.

Draußen war es schon lange dunkel, obwohl es gerade mal sieben Uhr war. Es wurde langsam Winter. Wir kuschelten noch lange zusammen bis es weit nach zwölfe war. Dann machten wir uns fertig fürs Bett und bezogen das Bett noch mal neu. Anschließend legten wir uns schlafen. Er lag auf meiner Brust und ich kraulte sein Haar, bis er eingeschlafen.

Auch ich wurde langsam schläfrig und schlief bald ein.

Am nächsten Tag war ich allein im Bett. Ich streckte mich und stand schließlich auf. Mir war etwas kalt, kein Wunder, ich hatte nur eine Boxer an.

Als ich in das Wohnzimmer kam, roch ich warme Brötchen, Ei und Bacon. Ich lächelte und schlich zu Patty, der ebenfalls nur in Boxer war, in die Küche. Er stand bei dem Tisch und stellte gerade Marmelade und Honig auf diesen. Ich umarmte ihn von hinten.

"Morgen, Patty", brummte ich mit meiner tiefen Morgen-Stimme.

"Guten Morgen", antwortete er. Ich nahm sein Kinn und küsste ihn leicht auf die Wange.

Wir frühstückten gemeinsam und ich konnte nicht aufhören, ihn anzustarren. Er sah so heiß aus, mit den verstrubbelten Haaren und halb nackt.

"Du starrst", lachte Patty und biss in sein Honigbrot.

"Darf ich dass nicht? Du bist heiß, okay?", meinte ich grinsend und löste meinen Blick schwerfällig von ihm.

"Wie lange bleiben wir noch hier?", fragte Patty plötzlich. Ich sah auf und bemerkte, dass er schon fertig mit essen war.

"So zwei oder drei Tage. Deine Mom hat und beide von der Schule befreit"

"Okay, dann muss ich Elina Bescheid sagen, dass ich nicht kann. Ich würde lieber mit dir hier bleiben, als mit ihr in Starbucks einen Kaffee zu trinken"

Ich lächelte in mich hinein und wurde leicht rot.

Fast hätte ich etwas gesagt. Fast wären mir die drei Worte raus gerutscht. Beinahe hätte ich "Ich liebe dich" gesagt. Aber stimmte das überhaubt?

Ich sah zu ihm und bemerkte, dass er verloren durch den Tisch sah. Ich lächelte. Ja. Zu hundert Prozent. Ich hatte mich in Patty verliebt und es ihm fast gesagt.

Zum Glück hatte ich mich noch zurück gehalten. Er empfand ja nicht so wie ich. Das hatte er mir auf der Klassenfahrt erzählt. Keine Gefühle, nur Sex.

Ich würde ihm nicht sagen, dass ich ihn liebte.

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