"Immer wieder gerne." raunte er in mein Ohr, ich lachte und löste mich von der Umarmung dabei schlug ich ihn leicht. "Hey." grinste er mich an, und griff auf die Stelle auf die ich geschlagen habe.

"Wir sehen uns." lachte ich und drehte mich auf meinen Fersen um. Ich dachte über letzte Nacht nach, wie er mich in seinen Armen hielt. Wie sich sein Körper gegen meinen anfühlte, wie sein Herz unter meinem Ohr ruhig schlug. Ich biss mir auf die Unterlippe und sah leicht über meine Schulter, in dem Moment als ich zurücksah drehte er sich auch leicht um - er sah auch zurück. Und erneut durchfuhr mich das allzu bekannte Gefühl - das Kribbeln spürte ich überall.

Und erst jetzt bemerkte ich dass uns Diana die ganze Zeit zusah, ich hob meinen Kopf und sah sie mit offenem Mund da stehen. Ich lachte und schüttelte den Kopf, sofort fing sich an zu grinsen. "Wow ich konnte es gestern nicht glauben als du mich angerufen hast und jetzt tatsächlich. Du musst mir alles erzählen während wir zu unseren Kursälen gehen. "

...

Während ich in meinen ersten Kurs saß spürte ich einen leichten Druck in meinem Kopf. Verdammt! Ich atmete tief ein und aus und betete dass die Kopfschmerzen nicht stärker werden. Wie lange hatte ich schon keine Kopfschmerzen mehr? Ich tippte mit dem Stift auf meinen Block herum und konzentrierte mich auf meine Atmung, dem Professor hörte ich gar nicht mehr zu. Von Sekunde zu Sekunde wurde der Druck immer stärker und stärker. "Nicht jetzt." murmelte ich leise, ich stützte meine Hand auf dem Tisch ab und massierte mein Nasenbein. "Bitte" murmelte ich mit meinem Fuß tappte ich die ganze Zeit auf dem Boden. Ich atmete weiter regelmäßig ein und aus. Doch es half mir nicht ein Stück denn die Kopfschmerzen wurden stärker. Ich wusste ich durfte mich nicht ausruhen, zu denken dass mein Tumor sich nicht mehr bemerkbar macht war reiner Blödsinn. Als ich endlich bemerkte dass die Studentin rund um mich herum ihre Sachen packten stand ich viel zu schnell auf und flog fast um, jedoch hielt ich mich rechtzeitig fest und setzte mich wieder hin. Die Sachen flogen aus meinen Händen denn sie zitterten viel zu stark. Reiß dich zusammen Bella. Noch einmal holte ich tief Luft und packte alles zusammen, dieses Mal stand ich langsam auf und taumelte aus dem Saal, mir wurde von Moment zu Moment schwindeliger und der Druck verbreitete sich plötzlich. Irgendwie schaffte ich es in die Toiletten und durchsuchte meine Taschen - die Tabletten sind nicht drinnen! Die sind in meiner Reistasche. "Scheiße scheiße scheiße." murmelte ich vor mich hin, ich schloss mich in einer Kabine ein und suchte nach meinem Handy, meine Atmung wurde hektischer das Handy flog mir fast aus der Hand doch ich sammelte mich und ließ mich auf den Boden nieder. Meine Hand zitterte als ich nach Diana's Nummer suchte. Mir wurde plötzlich übel, schnell kniete ich mich hin und würgte, doch nichts kam. "Bitte Diana." fing ich an zu weinen.

"Heey Bel wo bist du?" hob sie fröhlich ab, bevor ich antworten konnte würgte ich noch einmal, doch dieses Mal kam etwas. "Bella?" sagte sie nun besorgt. Doch ich konnte nicht antworten denn ich schnappte panisch nach Luft. "Fuck Bella wo bist du!" rief sie in das Telefon.

"Ana." brach ich schließlich aus meinem Mund. "Toilette. Erster Stock." Ich konnte nicht in vollen Sätzen sprechen, ich setzte mich zurück und der Druck wurde plötzlich unerträglich ich schlug mit meinem Fuß gegen die Tür. "Es soll aufhören. Aufhören!" weinte ich. Diana sprach irgendetwas doch ich verstand nichts mehr, alles was ich in diesem Moment wahr nahm war der Druck in meinem Kopf der einfach nicht aufhören wollte.

Ich hörte wie jemand die Tür hineinstürmte. "Bella?" rief Diana und ging jede einzelne Kabine durch, doch dann kam sie bei meiner an. "Mach auf bitte ich habe gerade so Angst. Bel. " sie riss an der Türschnalle herum. Ich hatte ein Déjà-vu, damals als Rose mir hinterher gerannt ist wegen Chelsea. Meine letzte Kraft sammelte ich und sperrte die Tür auf zuerst wanderten ihre Augen zu meinem Erbrochenen und dann zu mir. "Scheiße." murmelte sie und nahm ihr Handy heraus. "Ich rufe die Rettung." murmelte sie und tippte die Nummer ein.

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