Danach räunte ich das Geschirr weg und schaute auf die Uhr. 11:03 Uhr. "Ich geh Tasche packen, kommst du mit?" fragte ich Mitch und setzte einen zuckersüßen Blick auf. "Ich würde sogar dein Zimmer aufräumen um Zeit mit dir zu verbringen" willigte er ein und wir gingen nach oben. "Also erstens: Wenn du meinst es ist hier dreckig" ich zeigte durch mein Zimmer "dann zweitens: hab ich nichts dagegen wenn du denn Dreck wegräumst." "Nee also soo war das jetzt nicht gemeint" lachte er. "Jaja" murmelte ich und zog meinen kleinen Koffer raus.

Ich packte Unterwäsche ein wobei ich ein anzüglichen Kommentar von Mitch bekam, eine Jogginghose, ein weißes Top, ein schwarzes Top, eine dunkelblau- graue Jeans mit Riffeln, einen hellgrauen Cardigan, eine Shorts zum schlafen, klar Socken, Schminke, Sachen zum abschminken etc. Dann noch mein Kissen ohne das ich ungerne schlafe, Haarspangen und noch Ladekabel sowie Ersatzakku ein. Jetzt müsste ich alles haben. "Jetzt weis ich warum Frauen immer zehn Koffer für eine Woche brauchen, ey. Ihr packt ja echt alles ein!" meldete sich mein ach so liebes Mitchilein. "Ja wir denken wenigstens mit." "Ja klar, Frauen und denken. Wäre ja mal was neues!" Beleidigt schaute ich zu ihm und machte meinen Koffer zu.

Ich nahm ihn und ging eiskalt die Treppe runter. Dort stellte ich ihn ab um meine Chucks anzuziehen. "Hey Baby, so meinte ich das doch nicht!" kam Mitch die Treppe runter. "Arsch" zischte ich und zog meine Jacke an. "Ein Arsch welches zu liebst!" korrigierte er. "Was für ein Mist" lachte ich. Er nahm meine Hände in seine und drückte diese über meinem Kopf gegen die Wand hinter mir. Unsere Zungen verschmelzten kurze Zeit später miteinander. "Sorry das ich euch zum... äh dritten Mal bei eurem Abgelecke störe aber du musst los. Also wir müssen los" unterbrach uns Ysec mal wieder. Er hätte ja auch 5 Minuten später kommen können.

Ich löste mich schweren Herzens von Mitch und steckte mein Handy in die Jackentasche und machte mich auf zur Haustür durch die vorher Ysec spaziert ist. "Ich vermiss dich jetzt schon!" jammerte ich. "Und ich dich erst!" "Wir telefonieren-" "und schreiben-" "und machen Facetime!" "Ich liebe dich Teece!" "Ich liebe dich mehr Mitch!" Er zog mich in eine innige Umarmung und bevor wir uns lösten flüsterte er noch "Mein Babe!" und schon lösten sich unsere Hände und ich lief zu Ysec's Auto welches mittlerweile an der Straße wartete.

"Ich liebe dich!"

rief er noch.

"Ich dich aauuch!"

antwortete ich. Wir fuhren los und ich winkte ihm noch bis er aus meinem Blickfeld verschwand. "Hast du meinen Koffer?" "Jap im Kofferraum." "Okay" damit ließ ich mich in den Sitz sinken und schloss einen Moment die Augen und genoss die angenehme Stille. "Er liebt dich wirklich sehr" unterbrach Ysec die Stille. "Das hoff ich mal" lächelte ich. "Wenn er dich nochmal so verletzt brech ich ihm jeden Knochen einzelnt. Denn so verletzt wie da will ich dich nie wieder sehen!" sagte er ernst. "Ich weiß aber du musst ihn ja nicht gleich umbringen" erwähnte ich ruhig. "Ich hab nur gesagt ich brech ihm die Knochen, nicht ich bring ihn um." "Jaja" antwortete ich nur. "Ich will doch nur das beste für dich" fing er wieder ein Gespräch an, diesmal ganz ruhig was ich erwiederte "Ich weis, ich weis."

"Wir sind da, Sonnenschein" vergündete Ysec. "Bis morgen" Ich umarmte ihn und gab ihm noch einen Kuss auf die Wange. Ich stieg aus und holte noch meinen Koffer bevor ich zur Haustür von Chloe ging. Ich klingelte und schon machte eine strahlende Chloe die Tür auf und zog mich gleich in eine lange Umarmung. "Hey Süße" begrüßte sie mich. "Hey, Gute Laune?" fragte ich lachend. "Ähh jaa!? Ich freu mich schon die ganze Zeit auf dich!" "Ach wie süß" lachte ich noch mehr. Ich zog meine Schuhe und Jacke aus und folgte dann Chloe, die meinen Koffer schon mitnahm.

"Hätte ich auch tragen können" stellte ich fest. "Ich möchte nicht das du dich überanstrengst" lachte sie. "Ach und vorsichtig wenn du in mein Zimmer kommst" warnte sie mich. "Wieso?" sprach ich gerade aus als mir ein kleiner, beiger (?) Chiwawa-Mischling an den Beinen hoch sprang. "Aww! Der ist ja knuffig! Wie heißt er?" "Ist eine Sie und heißt Teddie" erklärte sie und lächelte dabei so sehr das man ihre weißen Zähne sehen konnte. "Haha dein Ernst? Haha geil!"

Wir legten uns als erstes auf ihr weiches und gemütliches Bett und quatschten ein wenig. "Wollen wir dann unseren Beautytag beginnen?" fragte ich irgendwann. "Ups ja! Ich hab das total vergessen" lachte sie. Ja wir lachen sehr, sehr, ok wirklich sehr viel! Wir gingen in das riesen Badezimmer der Oberen Etage und nahmen die bereits vorbereiteten Sachen mit zu den beiden pinken Liegen die hier standen. Eigentlich ist das Bad ziemlich schlicht gehalten, überwiegend weiß, perlmutt, silber und auch glitzert. Ein paar graue, schwarze und auch wenig pinke Akzente sind hier zu finden. Wir setzten uns und begannen beide unsere Gesichter mit der Maske zu bedecken.

Wir legten uns noch Gurkenscheiben auf die Augen und machten Musik an bevor wir uns entgültig hinlegten um zu entspannen. Ja das mit der Entspannung ist so eine Sache... Wir haben nämlich die ganze Zeit mitgesungen und das nicht wirklich richtig also mussten wir immer lachen was nicht so entspannend war aber

Who cares?!

es war trotzdem mega funny! "Das müssen wir unbedingt wiederholen!" lachte ich immernoch und mir kamen schon die Tränen. "Jaaa! Lass uns aber das Zeug abwaschen bevor es noch anwächst" und wieder mussten wir wieder übertrieben lachen. Eigentlich gab es nichts zu lachen doch was gibt es besseres als mit seiner besten Freundin sich den Arsch abzulachen über Sachen die einfach nicht lustig sind. Als wir es dann unter unseren Lachanfällen geschafft hatten unser Gesicht zu säubern gingen wir runter in die Küche um uns was zu Essen zu kochen. "Wo sind eigentlich deine Eltern?" fragte ich. "Das Wochenende bei Mama's Mutter also bei Oma. Erst sollte ich mit aber du warst meine Rettung." "Da bin ich ja doch wieder zu was nützlich" lachte ich wieder.

Wir aßen Spaghetti, lachten uns halb tot sodass wir schon Angst hatten zu ersticken. Wir haben noch redet, Musik gehört, Scheiße gelabert und viel mehr... Ic schaute grade auf die Uhr als mir auffiel das es mittlererile schon 17:50 Uhr ist. "Schatziiii?!" "Was ist?" fragte Chloe. "Ich muss dich schweren Herzens verlassen" lachte ich. "Nein! Teece tu mir das nicht an!" spielte sie traurig und entsetzt. "Du bist so eine schlechte Schauspielerin haha!" Wir gingen die Treppe hinunter wo ich mir Schuhe und Jacke anzog und zog meine beste Freundin in eine lange Umarmung.

Als wir uns lösten gab ich ihr noch ein Kuss auf die Wange und ging dann, mit meinem Koffer, zu Casper. Gott sei Dank wohnt er von hier nur eine Straße weiter. Nach zehn Minuten kam ich bei Cas an der mich herzlichen Begrüßte ubd rein bat. Drinnen zog ich erstmal Schuhe und Jacke aus bevor wir uns umarmten. "Lass dich drücken, Kleines." "Jaja ich kann nichts für deine 1,85!" verteidigte ich mich. "Meine Mum kochte gerade Essen, wir können gleich essen." "Wor zuhause. Komm ich an gibts gleich was zu essen" lachte ich. "Ich bring erstmal deine Sachen nach oben." Er nahm meinen Koffer und spazierte die Treppe hoch.

Ich ging zu Judith um sie nach Hilfe zu fragen. "Hallo Judith. Kann ich dir helfen?" Wir umarmten uns kurz. "Hallo Teece. Wenn du möchtest kannst du den Tisch decken" lächelte sie mich warm an. "Okay" sagte ich und nahm drei Teller aus dem Schrank. "Du kannst es nicht lassen" lachte Casper als er reinkam. "Wenigstens hilft sie" mischte sich Judith ein. "Jaja" murmelte Casper und nachdem wir den Tisch gedeckt hatten, aßen wir gemeinsam Reis mit Hühnchen und Gemüse welches in Soße gekocht wurde. "Wirklich sehr lecker. Danke Judith!" bedankte ich mich. "Ach deine Mutter kann bestimmt auch gut kochen." "Äh ja wenn sie denn da ist." "Wollen wir noch ein bisschen raus?" fragte Casper um vom Thema abzulenken. "Bei dem Wetter? Es ist schon 19 Uhr" mischte sich Judith ein. "Muum! Ich bin 17!" "Jaja aber seid nicht zu spät wieder da" erklärte sie.

"Jaha" gab ein leicht genervter Casper von sich. Wir zogen Schuhe und Jacke an und Casper setzte sich noch eine Cap auf und dann gingen wir. Schräg gegenüber war der Stadtpark in den wir uns auch begaben. "Es sieht so toll aus wenn das Licht im Dunkeln auf den weißen Schnee fällt, sodass er wundervoll glänzt" schwärmte ich. "Es sieht wirklich abnormal schön aus." Wir schlenderten zu einer Bank und setzten uns nachdem Casper den Schnee grob entfernt hat.

"Die Menschen müssen alle neidisch sein" sagte Casper.

"Wieso?" fragte ich verwirrt. "So eine schöne Aussicht wie ich hat niemand" sagte er und schaute mir direkt in die Augen. Sofort stieg mir die Röte ins Gesicht und ich musste lächeln. "Du bist so ein Schleimer" lachte ich beschämt und schlug Cas gespielt auf den Arm. "Das war mein Ernst" erzählte er. Seine Augen strahlten mich an, gleichzeitig hatten sie einen unsicherein Schein.

Sein Gesicht beugte sich zu meinem, neben meim Ohr. "Du bist wunderschön, Teece!" hauchte er.

Ein Badboy, meine Geschwister und IchLies diese Geschichte KOSTENLOS!