32. Du bist auch perfekt

177 15 0

„Weg da! Macht Platz für die Sanitäter. Weg da! Macht den Weg frei!“
Ein Trupp von Notfallsanitätern bahnt sich den Weg durch die Menschemasse. Ich kann nur die roten Westen sehen, aber die Neugier steigt bei mir rapiede.
Bei wem auch nicht?
Einige fangen an zu tuscheln.
Ich schiebe mich sanft durch die Menge und dann höre ich, nur ganz leise hinter meinem Rücken, „Wir hätten dem Jungen helfen müssen.“
Abrupt drehe ich mich um. Wer hat das gesagt!?
Dann höre ich es wieder, „Nein... wir hätten selber schwer davon kommen können.“
Ich sehe ein Paar, welches die Köpfe zusammen steckt.

(Bei dem Pärchen angekommen)
„Wem hättet ihr helfen können?“
Das Mädchen hat schwarze lange Haare und ein rotes Kleid an, der Junge trägt ebenfalls einen roten Anzug und hat ebenfalls schwarze Haare. Aber die sind ja auch üblich.
Die beiden schauenich verdattert an.
Ich werde ungeduldig.
„Entschuldigt mich, dass ich euch so unerwartet anquatsche, aber wem hättet ihr helfen können.“
Das Mädchen hebt die Augenbrauen und mustert mich von oben bis unten.
„So einem schwarzhaarigen Jungen.“

Seonghwa!

Das genügte. Viele Menschen sind schwarzhaarig, hier in Südkorea, aber ich fühle, dass da was faul ist.
Seonghwa ist weder auffindbar gewesen und Dang ist auch verschwunden. Also... ich würde jetzt mal knallhart behaupten, dass Dang nicht 30Minuten auf der Toilette hockt.

Im selben Moment wied die Tür zu den Toiletten Gängen geöffnet und zwei Krankentragen rollen heraus.
Von irgendwo her höre ich einen verzweifelten Schrei. Elli.

Und auf den beiden Tragen?

Dang und Seonghwa.

Auch vier Jungen werden von Polizei Beamten abgeführt.

„NEEEEIN!!! (Schnief) SEONGHWAA!“
Ich renne zu Elli. Ich muss sie festhalten, ich muss... ihr genau jetzt den halt geben den sie brauch. Seonghwa und Dang sind beide an Schleuchen angeschlossen. Sie bluten aus allen Nähten. Es ist schrecklich, einfach nur schrecklich.
Ich schließe Elli in meine Arme und drehe sie so, dass sie nicht auf dei Rettungsstraße schauen kann. Sie vergräbt sich in meinem Kleid und weint.
Nicht nur sie auch mir rollt eine Träne hinunter. Ein Mann tritt neben mich und hält sein Handy hoch, um das Geschehen filmen zu können. Ich schlage es ihm aus der Hand und verschließe meine Ohren, um das Geschrei von ihm nicht hören zu müssen.
„Wir hätten den Jungen helfen müssen.“
Warum habt ihrs dann nicht getan.
Wie in einem Traum sehe ich. Wie die Männer von Dangs Wagen los rennen. Sie rufen durch den Raum und ein Rattingswagen öffnet die Türen. Die Polizei bildet einen Schutzkreis um den Wagen und halten Decken hoch.

Ich schließe meine Augen. So was passiert doch nur, wenn es richtig knapp wird, oder?
Tränen rollen mir über meine Wangen, tief in mir kommt wieder dieses Gefühl hoch, als Yunho von Wooyoung fast ermordet worden wäre. Wooyoung! Ich brauche dich. Ich brauche dich jetzt.

Für mich...

bist du perfekt.

Ich möchte nach Hause. Ich ziehe Elli sanft in ein Taxi und wie lassen uns nach Hause kutschieren.

Zu Hause angekommen, öffnet San uns mit verwirrtem Blick die Tür. Elli geht rein und verkriecht sich in ihrem Zimmer.
Ich antworte auf San's Fragen nicht und möchte mich auch in mein Zimmer begeben, als ich Licht aus Wooyoungs Zimmer sah. Langsam, laufen ich zu seiner Tür, die einen spalt offen steht und schaue hindurch.
Er sitzt an seinem Schreibtisch und schreibt etwas auf ein blatt Papier. Was will ich gar nicht wissen.
Mein Herz hüpft und ohne nachzudenken laufe ich ins Zimmer und umarme ihn.
Und dann kamen die Tränen. So dick wie noch nie. Er ist erst überrascht, aber dann erwiedert er meine Umarmung. Und diese Handlung war die beste, die ich in meiner Situation hätte machen können.
Dann flüstere ich, „Du bist auch perfekt.“

Good or Bad Boy [ATEEZ FF / Wooyoung]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt