17. Kapitel

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Ich hatte gewonnen, gewonnen GEWONNEN!!!! Die Freude explodierte wie ein Feuerwerk in meinem Bauch und ich tanzte mit Vali im Kreis. Der Richter räusperte sich verlegen und wir versuchten uns wieder halbwegs zu benehmen. "Wir bitten sie in einer halben Stunde zur Siegerehrung und zur Ehrenrunde zu kommen. Den Geldpreis überweisen wir auf das Konto, dass ihre Mutter dann angibt. Wir werden sie auch gleich aufsuchen und ihr die Neuigkeit erzählen. Bitte kommen sie zur Siegerehrung pünktlich. Ich muss jetzt wieder los." Mit diesen Worten wandte er sich ab und lies mich und Vali allein. Ich konnte mich kaun beherrschen. Ich wsr so glücklich wie schon lange nicht mehr. Ich könnte tanzen und singen und einfach alles tun. Ich rannte zu Woti und fiel ihm um den Hals. "Wir habens geschafft! Oh Woti!", flüsterte ich ihm zu. Woti schmiegte seinen Kopf an meinen Rücken und drückte ihn an mich. Er schnaubte und die warme Luft strich an meinem Rücken entlang. Es tat gut seine Wärme zu spüren. Ich liebte es so sehr einfach nur bei ihm zu sein. Da kam Mely angelaufen und umarmte mich stürmisch. "Du hast es geschafft, geschafft, geschafft!! Oh Mann du hast das Armenhaus gerettet! Ich bin so stolz auf dich!!" Und dann fingen wir tatsächlich an zu heulen. Wir zogen Vali mit und unsere Umarmung die beiden konnten sich gut leiden. Ich stellte sie einander vor und wir lächelten uns an. In diesem Moment fiel mir siedend heiß an, das ich zur Siegerehrung erscheinen musste. Mely half mir in den Sattel und ich ritt eilig zur Siegerehrung. Mam, Mely und Vali stellten sich an der Bande auf und schauten zu. Vali filmte alles mit seinem Handy. In der Mitte standen dir Richter und die ersten 4 Plätze wurden vorgelesen. Ich wurde als letzte aufgerufen und galoppierte unter dem tosenden Applaus der Zuschauer in die Arena. Vor den Richtern blieb ich stehen und sie lächelten mich an und brachten eine Schleife an Wotan's Zaumzeug an und gab mir einen riesigen Protz-Pokal. Voll das Angeberteil. Aber das war mir in diesem Moment egal. Das alles hier fühlte sich wie ein wunderschöner Traum an aus dem ich gleich aufwachen würde. Die Richter wollten die Ehrenrunde starten und ich stellte meinen Pokal neben Mam, die mich strahlend anlächelte. Und dann begann ein Ereigniss das mir wie ein Diamant an diesem tollen Tag anfühlt. Ich durfte mit Woti die Siegerehrung anführen und es fühlte sich wie fliegen an. Die anderen liesen wir meilenweit hinter uns und Wotans Hufe trommelten auf dem Boden. Wir galoppierten an den tosenden Zuschauern vorbei die uns lautstarken Applaus gaben. Mir kam es wie eine wunderbare Ewigkeit vor bis wir wieder durchparierten. DAS war einer der schönsten Momente in meinem Leben. Ich fühlte mich so gut, so frei, ach es ist einfach unbeschreiblich.

Wotan ✔Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt