Moderne Tierhaltung = Konzentrationslager?

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Warum ist es rückblickend so schrecklich und selbstverständlich heute verboten, Menschen (Ausnahme Strafvollzug) in Massen einzusperren, wo es doch ohne Probleme mit Tieren gemacht wird. Nutztiere zu halten sollte nicht bedeuten sie in unzählbaren Mengen in riesige Hallen zu sperren, ohne Tageslicht und ohne Platz sich frei bewegen zu können. Wer sich nur einmal fragt wie täglich die Massen an Hähnchenbrust in die Kühlregale gelangen, der wird Hühner finden die über andere tote Hühner steigen müssen, weil es schlichtweg keinen Platz gibt um sich zu bewegen. Tiere die so schnell hochgezüchtet werden, dass ihre Gliedmaßen nicht richtig wachsen können - teilweise bis zur Unbeweglichkeit. Fast jeder der in seinen Burger beißt, weiß nicht das Rinder auf Anlagen, größer als manche Dörfer und Städte, gehalten werden. Farmen auf denen man keinen einzigen grünen Grashalm mehr findet und wo Kühe mit Mais gefüttert werden, Nahrung die sie schnell groß und Fett macht, welche sie aber auf natürlichem Wege nie essen würden. Diese Tiere stehen oft knöcheltief in ihrem eigenen Mist der ,durch den Mais hervorgerufen, gesundheitsschädigende Bakterien enthält, die in den Mägen der Rinder entstehen. Die Kühe werden krank, die Kühe stecken sich gegenseitig an, die Kühe werden mit Medikamenten vollgestopft - und am Schluss landet das Fleisch auf unseren Tellern, entweder bakteriell belastet oder voll mit Medikamenten. Für Steaks, die wir uns auf den Grill legen, mussten Schweine sterben die beinahe ihr ganzes Leben in sogenannten "Schweinehochhäusern" untergebracht werden. Sie stehen dicht an dicht in Gebäuden ohne Fenster und oft auch ohne künstliches Licht in absoluter Finsternis. Die Tiere werden in vielen Fällen misshandelt, mit Elektroschockern zusammengetrieben, geschubst und getreten. All das nur damit wir uns zu jeder Zeit und an fast jedem Ort bei McDonalds & Co. um die Ecke unser "Happymeal" bestellen können. 

Wir haben gelernt wegzuschauen, beziehungsweise sehen wir all das nur wenn wir uns dafür interessieren und nachforschen

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Wir haben gelernt wegzuschauen, beziehungsweise sehen wir all das nur wenn wir uns dafür interessieren und nachforschen. Wir werden von den Nahrungsmittelkonzernen manipuliert, die auf ihre Packungen natürliche keine Bilder von den Konzentrationslager-ähnlichen Anlagen drucken, sondern einzelne Tiere die quicklebendig auf schönen grünen Weiden stehen - betitelt mit Floskeln wie "Freilandhaltung" und "Fleisch aus ökologischer Tierhaltung". Glauben sie diese leeren Versprechungen nicht, denn was täglich in diesen Mengen in die Kühltheke wandert kann nicht "artgerecht" und "umweltfreundlich" sein. Unternehmen die unsere Nahrung liefern tun heute alles um zu verhindern, dass wir sehen wie die Tiere untergebracht, gequält und am Ende, wie KZ-Insassen, zu Massen hingerichtet werden. Propaganda war auch zu Hitlers Zeiten das A und O. Die Bürger hatten natürlich keine Ahnung was da in diesen Massenvernichtungs-Einrichtungen passiert und wenn sie es doch erfuhren, wurde ihnen das Blaue vom Himmel erzählt bis sie überzeugt waren "Alles halb so schlimm". Wir werden so einfach von der schönen heilen Welt überzeugt, weil wir nicht mehr im Stande sind uns selbst eine Meinung zu bilden, selbst zu hinterfragen und selbst zu denken. Die Konzerne und Medien nutzen aus, dass wir unsere Gehirne nicht mehr selbst benutzen - mit vielen bunten Bildern und wohlklingenden Worten steuern sie uns ganz bewusst wieder zum Einkauf.  Wer also unbedingt Fleisch essen möchte, sollte unbedingt zu den noch verbliebenen richtigen Fleischern im eigenen oder nahen Ort gehen. Hier kann man die Herkunft und die Haltung der Tiere meist noch nachvollziehen und nebenbei erhält es eben diese kleinen Läden.

Aber warum sollen wir von der Massentierhaltung nichts erfahren? Weil wir Tiere doch eigentlich lieben, jedenfalls viele von uns, weil wir Mitgefühl haben und selbst nur die wenigsten von uns in der Lage wären diese Tiere mit eigener Hand zu schlachten. Wenn wir das Leid dieser Lebewesen sehen, ähnlich wie wenn wir die Bilder des zweiten Weltkrieges sehen, dann sagt sich doch jeder "das ist schrecklich" und "sowas sollte nicht sein, die armen Tiere!". Unser Verstand sagt uns das richtige und doch fallen wir spätestens einen Tag später wieder auf die geschönte Werbung und die billigen Preise rein. Im Supermarkt bekommt man (übertrieben dargestellt) schon fast ein ganzes Rind für 10€. Stellen Sie sich einmal vor wie viel Strom, Wasser und eigene Nahrung, wie viel Wohnraum, persönliche Sachen und Lebensqualität Sie sich für 10€ oder auch 100€ leisten könnten - und das für ein ganzes Leben. Sie würden wie die Tiere in einer viel zu kleinen WG, im Dunkeln leben und das billigste Essen bekommen bis sie, aufgrund von Bewegungsmangel und Krankheit, fett sind und sterben. Diese Preise sind nur möglich indem man so wenig wie möglich Energie für jedes einzelnes Rind, Schwein, Huhn usw. "verschwendet". Fließbänder, automatische Anlagen, große rauchende Schornsteine und blecherne Hallen - so von außen Betrachtet könnte man diese Tötungsanlagen auch mit anderen industriellen Gebäuden verwechseln. 

Wir betreiben im großen Stile Tierquälerei

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Wir betreiben im großen Stile Tierquälerei. Sehen wir jemanden wie er einen Hund tritt, dann schreiten wir vermutlich sogar ein und stoppen denjenigen. Doch warum dulden wir es, wenn es getan wird um unser Essen auf den Teller zu bringen - nur weil wir es nicht sehen? Oder wollen wir es nicht sehen, weil wir den kranken Luxus des regelmäßigen Fleischkonsums nicht missen wollen? Wir müssen diese Tiere nicht selber töten und wir sehen nicht das Leid und das Blut das vergossen wurde. Wir verurteilen es, sobald wir davon Wind bekommen, was mit den Tieren passiert - aber wir verdrängen und vergessen viel zu schnell. Es ist uns schlichtweg einfach nicht mehr bewusst das wir tote Lebewesen zwischen unsere Kiefer schieben, oder schmeckt es ihnen besser wenn sie beim Essen daran denken, dass dieser Burger mal ein Rind war das krank und tief im eigenen Kot stand? Der Begriff "Nutztier" spiegelt den widerlichen Punkt wieder an dem wir angekommen sind. Es sind nur noch Produkte die einem Nutzen und Macht dienen und wie bei anderen leblosen Gegenständen wird hier in der Produktion ähnlich gehandelt - so wenig wie möglich Aufwand um den größtmöglichen Gewinn zu erzielen. Mit Ihrem Kauf geben sie der Industrie mit ihrer Vorgehensweise Recht und stimmen Tag für Tag mit "Ja". 

"Ja" zur unnatürlichen Massentierhaltung

"Ja" zur Tierquälerei

"Ja" zum Konsumgut Nutztier

"Ja" zur Massenvernichtung von Lebewesen 

Lebewesen die keine Stimme haben und sich nicht wehren können, aber die genauso Schmerz und Leid empfinden - wie die Opfer der Nazis denen wir immer wieder unser Mitgefühl ausdrücken. Genau wie diesen Menschen damals, ist es nötig den Tieren heute zu helfen und solche Einrichtungen abzuschaffen. Essen Sie bewusst und informieren Sie sich. Tiere sollten nicht für unser Wohl auf ein fröhliches und gesundes Leben verzichten müssen - nur geboren um gegessen zu werden. Fahren Sie nicht mehr zum Fast-Food Laden und bestellen den neuen Burger mit noch einer extra Scheibe Fleisch, kaufen sie kein abgepacktes Fleisch und Fertiggerichte - es ist auch für Sie gesünder! Ernähren Sie sich öfter vegan/vegetarisch - mittlerweile kommen immer mehr fleischlose Produkte auf den Markt und wir bekommen alle Nährstoffe auch ohne Steak,Schnitzel und Hähnchenbrust. Wir sind schon lange nicht mehr darauf angewiesen und den Tieren zu Liebe sollten wir ganz schnell umdenken.

Habt ihr Haustiere die ihr liebt? Sollte es nicht allen Tieren so gehen wie den eigenen? Lasst es uns wissen und wir diskutieren natürlich gerne noch mit:)


Tierhaltung - Zustände wie im KZWo Geschichten leben. Entdecke jetzt