Der Typ der mit Avery ins Zimmer gestürmt kam starrte mich Wütend an. Schnell schmiss ich Sasha von mir runter und schnappte mir meine Boxer und zog sie mir an. „Was?“ brüllte ich als ich merkte wie der Typ immer noch starrte. Der Typ sagte nichts, wand den blick ab. Hastig stürmte ich an ihm vorbei aus dem Zimmer und sah gerade noch wie Avery um die Ecke bog. Ich nahm meine Beine in die Hand und rannte ihr so schnell wie möglich hinter her. Der Aufzug schloss sie gerade als ich mich durch den Schlitz klemmte und vor einer erschrockenen Avery stehen blieb. „Avery…“ fing ich an schnappte immer wieder nach Luft und stützte mich auf meinen Knien ab. „Nein. Ich will gar nicht hören.“ Erst jetzt sah ich die Tränen die ihre Wange runter liefen und irgendwie fühlte ich mich schlecht. „Es tut mir leid.“ Ich trat ein Schritt auf sie zu und wollte sie umarmen, aber sie schubste mich weg. „Was tut dir Leid he? Das du mit einer anderen in unserem Bett gefickt hast oder das du einfach ein komplettes Arschloch bist?“ So langsam wurde ich auch Wütend, meine Hände ballten sich zu Fäusten und ich zog meine Augenbrauen zusammen. „Wir sind doch nur Freunde, du bist die jenige die es immer widerholt! Also was kümmert es dich mit wem ich schlafe? Okay, ich hätte es vielleicht nicht auf unserem Bett tun sollen, aber es ist nun mal passiert.“ Brüllte ich und schlug gegen die Aufzugswand. Der Aufzug blieb stehen. Avery funkelte mich wütend an und wollte an mir vorbei gehen, aber ich hielt ihren Arm fest und zog sie zurück, presste sie gegen die Tür und drückte auf einen Knopf und der Fahrstuhl setzte sich wieder in Bewegung. „Du kannst nicht alles immer auf mich schieben.“ Sagte ich diesmal ruhiger und fuhr mir durch die Haare. „Sag mir was du willst, willst du das wir nur Freunde sind, Freunde die Sex haben oder vielleicht eine richtige Beziehung.“ Avery senkte ihren Blick und starrte auf den Boden. „Ich weiß es nicht.“ Sie seufzte leise. „ Ich weiß es wirklich nicht Justin.“ Sie schaute mich aus traurigen Augen an, ich erwiderte ihren Blick. „Es tut mir leid.“ Ich nickte „Ich hätte nicht so ausrasten sollen.“ Wieder nickte ich. „Ist schon Okay.“ Leicht lächelnd schloss ich sie in meine Arme und zog ihren Duft ein.

„Justin?“ Müde strich ich mir durch die Nassen Haare und zog mir eine Boxer aus dem Schrank. „Hm?“ brummte ich. „Kannst du bitte das Bett beziehen?“ Ich sah hinter mir, Avery stand mit verzogenem Gesicht vor dem Bett. „Ruf unten an, die sollen jemanden schicken.“ Schnell schlüpfte ich in meine Boxer und ging zurück ins Bad. Nach 3O min war das Bett frisch bezogen und ich und Avery lagen drin und schauten Fernsehen. „Was sollen wir morgen machen?“ Ich zuckte mit den Schultern. „Wir können ja ein bisschen in die Stadt und abends gehen wir feiern?“ Avery quietschte begeistert und nickte. Und am nächsten Morgen wurde ich schon um 10 Uhr von einer hyperaktiven Avery geweckt. Sie kam aufs Bett gesprungen und lies sich auf mich fallen. „Justin.“ Sie rüttelte an meinen Schultern und wuschelte durch meine Haare. „Steh auf!“ Müde brummte ich und versuchte das hyperaktive geschöpft von mir runter zu schubsen. „Avery. “ Knurrte ich und umfasste ihre Oberschenkel und zog sie von mir runter. „Steh auf.“ Sie legte sich wieder auf meinen Rücken und drückte mich fest. „Ich bin doch schon wach.“ Wir lagen ein paar Minuten nur so rum und fast wäre ich  wieder eingeschlafen, aber Avery machte mir einen Strich durch die Rechnung, indem sie anfing auf mir rum zu springen. „Es reicht.“ Zischte ich und drehte uns so, dass sie unter mir lag. „Morgen.“ Sie kicherte und drückte mir einen Kuss auf die Wange. „Los zieh dich an und mach dich fertig!“ Sie drückte mich von sich weg und stand selber auf. Sie selbst war schon angezogen, eine kurze Schwarze Hotpan und ein weißes lockeres Top. Schwarze Vans und die Haare zu einem Dutt zusammen gebunden und ganz wenig Schminke. Sie sah verdammt gut aus. Nachdem ich auch mich fertig gemacht hatte, waren wir Frühstück und danach gingen wir endlich in die Stadt und schauten uns die Läden an. Hier und da kaufte sich Avery auch etwas. Natürlich musste ich ihre Tüten schleppen und nach 3 Stunden in der Hitze rum laufen, setzten wir uns in einem kleinen Park und entspannten ein wenig. „Du Justin?“ Ich nickte und sah Avery von der Seite aus an. „Hattest du schon mal eine Freundin also eine richtige?“ Schulterzuckend zupfte ich an dem Gras rum. „Kommt drauf an was du als richtige Beziehung siehst. In der High School hatte ich mal eine Freundin aber wir waren nur 6 Monate zusammen.“ Avery nickte leicht. „Und du? Hattest du schon mal einen richtigen Freund?“ Avery nickte langsam, strich sie eine Strähne aus dem Gesicht und lächelte leicht. „Ja, auch in der High-School, wir waren ein Jahr und fünf Monate zusammen, bis ich her raus bekam das er mich betrog.“ Ihr Gesicht wirkte kurz gequält, dann lächelte sie wieder. „Tut mir leid.“ Sie winkte ab „Ach Quatsch! Das war auch keine richtig Liebe, mehr so gezwungen.“ Ich nickte verstehend. „Also nicht geweint?“ Sie schüttelte lachend den Kopf „Nop.

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