Kapitel 8

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When our eyse meet, I fall right back in love.

Alles um mich herum verblaste während ich mit dem Stift in meiner Hand sorgfältig über das Blatt streiche. In mir spürte ich das Kribbeln welches ich immer beim Zeichnen habe, wahrscheinlich ist auch dieses Kribbeln der Grund für mein Lächeln. Meinen Kopf legte ich schief und zeichnete vorsichtig die erste Person, Harry. Ich fühlte mich trotz meiner Situation gut und das alles nur wegen dem Zeichnen. Jedes Mal bewunderte ich es, ich bewunderte dass mir das Zeichnen meine ganzen Sorgen aus mir zog, ich bewunderte wie gut ich mich immer fühlte. Wieso habe ich je aufgehört? Wegen dem Tumor? Ich wusste doch selber wie gut es mir getan hat meine kleine Welt zu kreieren! Wieso habe ich aufgehört? Wäre damals dieses kleine süße Mädchen nicht in mein Leben getreten dann hätte ich wahrscheinlich nie wieder einen Stift angefasst. Lizzy .. Über sie habe ich auch schon lang nicht mehr nachgedacht. Lizzy, die süße kleine Lizzy. Mir fehlte ihr kleines jedoch unglaubliches Lächeln, allein mit ihrem Lächeln erhellte sie das ganze Zimmer durch ihr Lächeln veränderte sich die Stimmung von jedem schlagartig. Lizzy war auf Erden der süßeste Engel und nun verschönert sie den Himmel.

’’Stifte Weg, der Kurs ist zu ende.’’ meine Professorin sprang von ihrem Sessel auf und klatschte in die Hände. ’’Die, die noch nicht fertig sind können ihre Zeichnung mitnehmen und die die fertig sind hier her!’’ sie tippte auf ihren Tisch und freute sich schon über einige Zeichnungen. Um genau zu sein waren alle fertig außer ich und das Mädchen welche vorher gefragt hat ob es ein Thema gäbe.

Schnell packte ich meine Sachen in meine Tasche und stürmte aus dem Kurs. Ich erwischte mich selber wie ich hoffte ihn zu sehen. Im Flur stehend kaute ich auf meinem Daumen und scannte den Gang. Nirgendwo ein lockiger Kopf. ’’Hey Träumerin.’’ holte mich jemand aus meinen Gedanken. Ich lächelte breiter denn es gab nur eine Person die mich so nannte – Diana. Sie stand hinter mir mit zwei Bechern Kaffee und einer Tüte. ’’Ich habe mir gedacht als gute Mitbewohnerin sollte ich dich auch einmal mit Essen und Kaffee beliefern!’’ sie lachte und übereichte mir die Tüte und den Kaffee, in der Tüte befand sich ein Muffin und ein Donut. ’’Such dir etwas aus, eines ist für mich und eines für dich.’’ Diana biss sich auf die Unterlippe und starrte auf die Tüte. Ich fing an zu lachen, Diana will den Muffin. Deswegen nahm ich den schokoladenglasierten Donut aus der Tüte und überreichte ihr die Tüte. ’’Ich habe gehofft dass du den Donut nimmst.’’ gab sie schließlich zu lachte und biss in ihren Muffin.

’’Wie hast du geschlafen?’’ fragte ich nachdem ich den Bissen hinuntergeschluckt habe, nun führte ich den Kaffee zu meinem Mund und nahm einen großen Schluck. Den habe ich gebraucht!

’’Ich glaube ich habe schon lang nicht mehr so gut geschlafen.’’ lachte Diana und biss noch einmal ab, sie kaute und fuhr fort ’’Keine dünnen Wände, keine Schritte die du durch die Tür hörst, keine Zimmergenossin die schnarcht. Und das wichtigste.’’ Ana nahm einen Schluck aus ihrem Becher ’’Kein Gemeinschaftsbadezimmer!’’ lachte sie.

Unsere nächsten Kurse sind in derselben Richtung, weswegen wir uns weiter unterhielten und lachten. ’’Bevor ich es vergesse Ana.’’ Sagte ich und schmiss den leeren Becher und die Servietten weg. ’’Ich bin dieses Wochenende in Cheshire, das heißt dass du die Wohnung über das Wochenende für dich alleine hast. ’’ sie sah mich groß an, anderen würde ich die Wohnung auch nicht überlassen aber Ana ist anders. Aus irgendeinem Grund vertraue ich ihr. ’’Falls du dich alleine fühlst kannst du gern Jere einladen nur bitte schmeißt keine Party oder so.’’ lachte ich.

’’Ich darf Jere einladen?’’ fragte sie. Ihre Augen fingen an zu glitzern wahrscheinlich hat sie ihren Freund schon lange nicht mehr gesehen. ’’Du hättest nichts dagegen? Ich mein könnte er dann über das Wochenende bleiben?’’ fragte Diana noch einmal.

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