28|happiness

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유나
Es ist komisch ohne Mr. Kim auf der Arbeit. Seit zwei Wochen war er nicht anwesend, was heißt ich muss seine Aufgaben erledigen. Ich habe diesen Job  völlig unterschätzt. Tausende Blätter müssen durchgelesen werden, Anrufe getätigt werden, bei Meetings dabei sein und schauen ob die Klamotten für die Show fertig werden.

Wie schafft Mr. Kim das alles?

Er sieht immer so gelassen und emotionslos aus, wenn er hier ist.

Und pervers.

Wenn ich jetzt so denke: Jungkook muss bestimmt auch immer so viel machen, der Arme.

„Ms. Hwang? Wir wollten sie nach ihrer Meinung fragen, zu diesem Design.", klopft Mr. Lee an der großen transparenten Glastür.

„Natürlich, ich komme.", stehe ich von meinem Platz auf. Gespannt auf das Design.

„Hier.", er zeigt mir eine Zeichnung und verdutzt schaue ich es mir an.

Das sieht schrecklich aus.

„Was ist das Thema zu diesem Design?"

„Ich bin mir nicht sicher... wir haben diese Skizze von Mr. Kim persönlich bekommen. Unser Thema für die Show sollte irgendwas mit Glitzer und Blumen sein oder es war etwas Geometrisches.."

Dann hat er es wohl versucht.

„In der Regel bringt er immer ausgezeichnete Bilder, doch dieses Kleid ist etwas fragwürdig."

„Das können wir zur Seite legen. Ich werde es mal versuchen.", schnappe ich mir ein Blatt und Stifte und fange an ein Model zu zeichnen.

„Können sie überhaupt zeichnen?"

„Nicht so gut wie sie oder Mr. Kim, aber es ist akzeptabel."

Nach gut einer Stunde bin ich endlich fertig mit der Skizze

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Nach gut einer Stunde bin ich endlich fertig mit der Skizze. Es ist toll wieder malen zu können. Erinnert mich etwas an meine Kindergartenzeit, wie schön es doch damals war.

„Akzeptabel?! Dieses Design ist großartig! Warum arbeiten sie nicht eher als Designerin statt als Sekretärin?"

Was weiß ich?

„Äh.. als Designerin habe ich keine Garantie.. außerdem bin ich zu unkreativ, um irgendwelche Skizzen zu machen.", färben sich meine Wangen rosa.

„Ich werde dieses Design einschicken, wenn es ihnen nichts ausmacht."

„Kein Problem, sonst hätte ich doch umsonst eine Stunde verschwendet."

Es ist so aufregend! Niemals in meinem Leben hätte ich gedacht, dass jemand meine Skizzen mag. Aber ich muss zugeben ohne Leo hätte ich nur ein Strichmännchen mit einem dreieckigen Kleid gemalt.

Zurück an den Papierkram.

Doch wirklich dazu gekommen bin ich nicht. Denn die Tür wurde auf gemacht und es zeigt keinen Anderen als Mr. Kim.

„Guten Tag Mr. Kim.", begrüße ich ihn lächelnd. Ich muss ihn helfen. Er soll nicht länger leiden.

Kein Hallo zurück..

„Ich habe ihre Papiere sortiert, ihre Termine verschoben und den Fortschritt überwacht, Mr. Kim."

. . .

Will er mich wieder ignorieren?

Wie am Anfang?

Er starrt auf seinen PC und dann auf mich.

Hab ich schon wieder was falsch gemacht?!

„Du hast das designt?", fragt Mr. Kim mit großen Augen.

„J-Ja, ich habe es vorhin gemacht. Ich verstehe, wenn es ihnen nicht gefällt.", mein Herz schlägt ungewöhnlich schnell für so eine simple Frage. Wird er mich wieder schlagen wollen?

. . .

„...es ist gut.."

Geschockt schaue ich ihn an. Ich glaube das war das erste mal, dass er mich gelobt hat. Es fühlt sich gut an mal etwas richtig zu machen, bei jemanden bei dem du fast nichts richtig machen kannst.

„Was haltest du davon, wenn du ab und zu in den Kreativenbereich gehst?"

Ungläubig blinzle ich ihn an.

„Wirklich? Ich würde es lieben!", krieg dich wieder ein, Yuna. Ich kann es nicht fassen. Mr. Kim ist wirklich nett zu mir. Zu mir! Ich brauche sofort meinen Wein.

„Ab morgen hast du den Posten, aber vergiss nicht du bist immer noch meine Sekretärin."

„Ich habe verstanden!", ich freue mich riesig auf morgen. Besser kann es nicht laufen.

Zügig mache ich meine Arbeit, wobei mein Kopf gerade etwas weh tut. Ich lege den Stift kurz zur Seite und sehe wie Mr. Kim eingeschlafen ist.

Wenn er einen nichts macht, sieht er so unschuldig aus. Er hat ein wirklich makelloses Gesicht, kein einziger Fehler ist zu erkennen.

Niemals hätte ich gedacht, dass er solche Familienprobleme hat. Zuerst dachte ich seine Welt wäre perfekt. Aber eigentlich ist sie genauso kaputt wie meine, nur wenige den man vertrauen kann.

„Yuna, ich kann dich sehen.."

Ich zucke zusammen.

W-Wie?!

Er setzt sich wieder gerade auf und schaut mir direkt in die Augen. Aus Nervosität schaue ich weg, ich kann ihm nicht gerade aus in die Augen schauen.

„Schau mir bitte in die Augen.

Sag mir bitte, ob ich irgendwann mal glücklich werden kann..."

„M-Mr. Kim-"

„Vergiss es. Geh zurück an deine Arbeit."

Statt an die Arbeit zu gehen, stehe ich auf und stelle mich direkt gegenüber von Mr. Kim.

„Ich bin fertig für heute, Sir."

„Natürlich. Auf Wiedersehen."

Ich drehe mich um und laufe zur Glastür.

„Ich glaube nicht daran, dass sie glücklich werden.


Ich weiß es...", und mit diesen Worten laufe ich ganz aus dem Büro.

CEO | KTH [BTS]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt