Kapitel 1

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Die nasse feuchte Luft, wehte nur dem rennenden kleinen Mädchen so ins Gesicht, wodurch man nur noch mehr den Schweiß auf ihrem Gesicht sehen konnte. Sie rannte nicht um ihren Körper was gutes zu geben, nicht das ihre Ausdauer besser wird, nein, sie rennt weg, vor ihrem Tod.

Es ist Mittwoch Abend, Kathy ein 16-Jähriges Mädchen kam gerade von ihrem Hobby Boxen zurück. Ihr machte es sehr viel Spaß, da sie dort ihre Wut rauslassen kann, wenn etwas passiert ist. "Ich bin wieder da!" Rufte das Rothaarige Mädchen vom langen Flur aus, der schon deutlich bessere Tage gesehen hat. Schnell zog sie ihre dreckigen Schuhe aus und stellte sie neben die schwarzen großen Schuhe ihres Vaters. Familienfotos die in schönen Holzrahmen eingerahmt sind, kommen ihr entgegen bis sie zu ihrem Lieblingsort dem Wohnzimmer ankam. Verwirrt das ihre Eltern noch nicht geantwortet haben, rufte sie nochmal nach denen. "Mutter! Vater! Ich bin wieder da!" Keine Reaktion. //Ungewöhnlich// schon etwas besorgt lief Kathy zuerst in die Küche, alles normal. Das Essen was die Mutter heute kochen wollte steht noch auf dem Herd. Sie hatte wohl noch nicht angefangen, da alle Zutaten noch in deren Plastikverpackungen sind, also beschloss Kathy hoch zu gehen und in deren Schlafzimmer zu schauen. Dort war auch nichts, alles sauber. // Wenn sie das Haus verlassen hätten, würde das Essen unten nicht stehen und sie hätten mir eine Nachricht geschrieben// während diese Gedanken in Kathy Kopf sich groß machten, schaute sie vorsichtshalber nochmal auf ihr Handy nach, falls ihre Eltern ihr doch ne Nachricht geschrieben haben sollten, was aber hier nicht der Fall war.

Etwas helles erscheinte kurz, was sie im Augenwinkel gerade gesehen hat. Tatsächlich! Im Bad ist Licht an. //Ich hoffe die baden nicht gerade// Kathy wollte klopfen, als sie bemerkte das die Tür offen ist. Langsam machte sie die Tür auf und....

Schrie.

Vor ihren Augen, das sonst so saubere Bad war blutüberströmt. Der Vater lag in der vollen Badewanne, neben ihn ein Föhn. Der 45-Jährige Bauarbeiter hatte eine deutliche Kopfverletzung und einige Schnitte an den Armen, sowohl an den Klamotten. Manche stellen seines Hemdes waren zerissen. Aber am schlimmsten war der Anblick ihrer Mutter, dieses Bild brannte sich in ihr Gedächtnis und Kathy würde gerade einfach nur noch ab liebsten Brechen. Die sonst so wunderschönen liebevollen braunen Augen hingen aus den Augenhöhlen raus. Ihr Gesicht ist voller Glasscherben, die von dem Spiegel vor ihr kamen, da er zerschlagen ist und die restlichen Scherben auf dem Boden und deren kleinen Tisch lagen. Ein Arm ist gebrochen, bei ihrer rechten Hand fehlen drei Finger. Die Zunge wurde abgeschnitten, damit sie keinen Ton mehr von sich geben konnte, was die Folge hatte das viel Blut aus dem Mund ihrer Mutter floß. Sie hatte auch viele Wunden im Bauch Bereich, die nur von einer Waffe stammen kann die recht schmal ist. Manche stellen ihrer Haare sind kahl, jemand musste stark an ihren Haaren gezogen haben oder ist mit einem Rassierer rangegangen.

Tränen flossen ihre Wangen runter und entsetzt hielt Kathy sich ihre Hände vor dem Mund, damit kein lautes Geräusch herauskommen konnte. Ist die Person noch hier? Wer macht sowas? Wieso meine Eltern? Kathy wusste sie musste raus, da der Mörder vielleicht noch im Haus sein könnte, aber die Angst ließ sie wie ein Stein erstarren. Adrenalin floß durch ihre Adern, sie zitterte wie ein Lamm, doch trotzdem bewegte sie sich kein Stück.

"Deine Eltern hatten einen guten Kampf geliefert" kam es plötzlich hinter ihr. Kathy zuckte stark zusammen und dreht sich zitternd um, und sah die Person die ihre Eltern getötet hatte. "Schade...ich hätte wohl später kommen sollen, das Essen wäre bestimmt lecker geworden" sagte die Person grinsend und leckte sich über die Zähne.

Kathy konnte kein Ton von sich geben, sie schaute nur ängstlich die Person an, die vor ihr steht. Hellbraune Haare, ihr Pony verdeckte das linke Auge, überall sind Nähte zu sehen, ihre schwarze Kleidung ist von dem Blut ihrer Eltern bedeckt, sowohl auch ihre zwei Messer die sie in ihren Händen hält. Sie ist erstaunlich groß, wahrscheinlich 3 Köpfe größer als Kathy mit ihren 1,55. Das Mädchen ist auch erstaunlich hell von der Hautfarbe her, aber was ihr mehr Angst macht sind nicht die spitzen Zähnen, nicht die Nähte oder sonst was, nein...es ist ihr Auge, besser gesagt ihre Pupille. Kein Iris, nur grün. Kann sie überhaupt was sehen? Dazu ist diese grüne Pupille unmenschlich klein, man kann auch keine Emotionen daraus lesen können, wie denn auch?

"Buh" brachte die Mörderin raus und da kam endlich Kathy wieder zu sich. Sie schlug das Mädchen vor ihr so stark sie kann in den Magen und rannte raus. Sie schrie nach Hilfe doch keiner war da die ihr helfen könnte. Schnell atmen rannte sie in den Wald in der Hoffnung die Killerin verliert sie. Kurz panisch schaute sie nach hinten. Da ist sie. Das fremde Mädchen folgte ihr mit einem bösen lächeln auf den Lippen. Sie wusste was das Mädchen vor hatte und ließ sie gerne so lange rennen, bis sie keine Ausdauer mehr hatte.

Hektisch Wisch sie den Bäumen aus und sprang über manche Wurzeln die ihr in den weg kam. Der Wald war nicht besonders groß, deswegen hatte sie umso mehr Angst, dass das Mädchen sie schnell einholen könnte. Platsch. Kathy war zu sehr darauf fixiert noch schneller zu rennen und schaute dabei nicht mehr richtig auf dem Boden, was die Folgen hatte das sie durch einen Stein hinfiel in eine kleine Pfütze. Zitternd wollte sie aufstehen, doch ein Tritt auf ihren Rücken verhinderte dies. "Na na na, wir wollen doch nicht weiter" sprach das fremde Mädchen mit einer erstaunlich ruhigen stimme, aber man hörte trotzdem, das auch das Rennen und wahrscheinlich den Kampf mit ihren Eltern sie deutlich an ihre Körperlichen Grenzen gebracht haben. "W-wer bist du?" Brachte Kathy leise heraus mit ihrer zittrigen stimme. "So eine typische klischeehafte Frage...echt ey" brachte das Mädchen genervt heraus und drückte ihr rechten Fuß noch mehr auf den Rücken von Kathy. "Ich bin dein Tod" antworte sie noch knapp, bis nun auch Kathy später tot am Boden lag.

Der Regen verwischte das Blut der Tat, was der Mörderin nur gerecht kam. Vorsichtig machte sie ihre beiden Messer mit einem Taschentuch sauber. "Waren heute wieder wenige" Die Mörderin die unter dem Namen Sunnhild ihre Tat vollbringt, tötet erst seid kurzem und auch nur Menschen die in ihren Augen den Tod verdient haben. "Eine ruhige Nacht wird das heute sein" eine ruhige Nacht für Sunnhild, aber keine ruhige Nacht für die Creepypasta's.

Ein Krieg zwischen zwei WeltenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt