Kapitel 3

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Ich sah Mutter, Lydia und Vater wie sie lachten da wir über alte Zeiten redeten. Darüber wie Ly und ich uns immer stritten, was für Blödsinn wir machten, wie hyperaktiv wir waren weswegen wir uns auch oft verletzten und vieles mehr. Wir saßen im Wohnzimmer und lachten weiter und schauten uns auch Bilder von Früher an. Es klingelte an der Tür. Mutter stand auf, um sie zu öffnen. Wir drei ließen uns nicht stören und redeten weiter. Auf einmal hörten wir Geschreie. Mutters Geschrei. Wir standen alle drei schnell auf und eilten zu ihr. Ich sah nur Lydia vor mir deswegen drehte ich mich schnell um, umzusehen ob Vater hinter uns war. Er war hinter uns doch nicht allein. Hinter ihm war ein Mann der Vaters Arme festhielt so dass mein Vater nicht zu uns kommen konnte oder gar weglaufen konnte. Ich wollte zu ihm laufen doch wurde gewaltsam am Oberarm gehalten und weggezogen als ich mich umdrehte um zuschauen wer mich festhielt sah ich das Gesicht dieser Frau. Die Frau, die auf dem Bild war. Die, die uns als wir Babys waren im Arm hielt. Ich war geschockt, aus diesem Grund konnte sie mich auch mit Leichtigkeit hinter sich herziehen. Erst als wir aus dem Haus waren und ich meinen Zwilling schreien hörte kam ich wieder zu mir. „Mutter was ist los mit dir!", schrie sie und schaute in eine Richtung. Ihr Blick war rechts von mir aus an etwas gerichtet. Ich schaute dahin wo sie hinschaute und sah Mutter. Sie saß auf dem Boden und ihr Blick war auf dem Boden gerichtet. Sie weinte. Ich versuchte mich zu wehren aber diese Frau war irgendwie stärker als ich. Dennoch versuchte ich mich aus ihrem Griff zu lösen, aber es war zwecklos. Mein Blick war auf meiner Mutter danach blickte ich aber zu Lydia. Sie wurde in ein Auto gesteckt. Sie wehrte sich auch doch bei ihr war es schwieriger da ein Mann sie festhielt. Schließlich war sie im Auto und ich wurde auch dorthin gezogen wo Ly war. Ich wurde an den Mann weiter gegeben der auch mich versuchte ins Auto zustecken. Ich wehrte mich mit all meiner Kraft. Ich zappelte so sehr ich konnte. Es fiel im schwerer, aber er schaffte es trotzdem. Er schloss die Tür und riegelte sie auch zu. Ich schaute aus dem Fenster zu meiner Mutter sie saß immer noch so da und weinte. Aber warum? Was war mit ihr los? Warum half sie uns nicht? Ich schrie: „Mama!" so laut es ging, aber sie hörte nicht. Es setzen sich der Mann und die Frau ins Auto. Der Mann fuhr los, doch ich schrie weiterhin: „Mutter!". Lydia schrie die beiden an mit: „Lassen sie uns raus!" oder „Stoppen sie den Wagen!" aber die beiden hörten nicht und fuhren einfach weiter. Wir bogen ab und ich sah Mutter nicht mehr. Vater hatte ich schon die ganze Zeit nicht mehr gesehen. Wie es ihm wohl ging? Ob der Mann ihm wohl etwas angetan hat?  Ich bekam Panik und wusste nicht was ich machen sollte. Ich verstummte, weil es nutzlos war diese beiden würden uns nicht laufen lassen. Aber Lydia gab nicht auf und schrie einfach weiter. Das Auto fing an schneller und schneller zufahren. Ich sah vorne einen sehr großen Tunnel. Wir fuhren in diesen Tunnel rein und es wurde alles Schwarz. Ich hörte Lydias stimme gedämpfter und nach einiger Zeit gar nicht mehr. Es war so still und alles war Schwarz. Wir waren verloren...

Ich wachte schweißgebadet auf. Es war nur ein Traum. Nur ein Albtraum. Aber was war das bitte für ein Albtraum? Ich fasste mir an die Stirn, um zu realisieren das ich geschwitzt habe. Ich schaute auf mein Handy. 04:13. Ich stand auf und ging runter in die Küche, um ein Glas Wasser zu trinken denn das habe ich im Moment nötig. Ich schenkte mir ein bisschen Wasser ein und trank es aus. Ich lief wieder in mein Zimmer und wollte mich ins Bett legen. Bevor ich mich aber hinlegte nahm ich meine Kopfhörer, die auf meinem Bett lagen und legte sie auf meinen Nachttisch. Sie müssen wohl aus meinen Ohren herausgefallen sein. Danach legte ich mich hin aber auf mein Rücken und starrte auf die Decke. Warum träumte ich von dieser Frau? Ich drehte mich zur Seite deckte mich besser zu und versuchte wieder zu schlafen, weil es zu früh ist für die Schule. Ich hoffte nicht wieder so einen Traum zu träumen und schlief ein.


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Ich weiß es ist Donnerstag aber ich hab es nur 34 Minuten zu spät hoch geladen aber trotzdem tut es mit leid. Ich hoffe es gefällt euch.

Eure Eda

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