Teil 56

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Einige Tage später

Katja's Sicht

„Okee und du willst wirklich nicht mit?" fragte Lisa mich noch einmal und zog derweil ihre High Heels an. Die Beiden sahen bezaubernd aus. Sie wollten ein wenig feiern gehen. Doch ich wollte lieber mal zu Hause bleiben und ein wenig fern schauen. Die letzten Tage haben wir viel miteinander unternommen. Waren an unseren alten Lieblingsplätzen. Es tat einfach gut und mir ging es auch schon viel besser. Meine Gedanken waren nicht mehr nur bei IHM. Langsam aber sicher kam ich damit klar. Es wird zwar nachher in Stratford wieder schwerer, aber da muss ich durch.

„Naja gut okee. Dann ruf an falls was ist und machs dir gemütlich." Meinte Steffi und umarmte mich kurz. Kurze Zeit später waren die Beiden lachend verschwunden und ich machte es mir auf der Couch gemütlich. In eine Decke eingehüllt sah ich einen Film.

Doch etwas später am Abend klingelte es an der Tür. Ich überlegte einfach sitzen zu bleiben. Kann ja auch sein das niemand zu Hause ist. Doch es klingelte immer wieder, so dass ich letzendlich doch aufstand, um zu sehen wer hier abends um halb 10 vor der Tür steht. Ich öffnete die Tür.

Ich sah in braune Augen. In SEINE Augen. Was zum Teufel?! So gut es ging hatte ich ihn vergessen. So gut es ging hab ich versucht ihn aus meinem Leben zu „verbannen". Und jetzt ist er hier. In Deutschland. Er steht genau vor mir. Sieht mich an.

Alles kam wieder in mir rauf. Ich merkte wie meine Augen sich wieder mit Tränen füllten. Am liebsten hätte ich ihm die Tür um die Ohren geworfen. Was fällt ihm ein hier her zu kommen? Nach Deutschland? Warum warum warum? Er soll mich einfach in Ruhe lassen. Er hat Schluss gemacht. Was will er denn dann noch?

"Was willst du hier?" keifte ich ihn an und versuchte stark zu klingen.

"Ich will das klären!" sah er mir in die Augen. Ich wollte dem Blick standhalten, doch schaffte es nicht. Ich sah auf den Boden.

"Dafür ist es zu spät!" und machte die Tür zu. Kurz bevor sie ins Schloss fiel, wurde sie wieder aufgestoßen. Justin stürmte ins Haus, drückte mich an den Schultern an die Wand. Presste sich gegen mich. Nahm mein Gesicht in seine Hände, so dass ich ihn ansehen MUSSTE und keinen Fluchtweg mehr hatte.

"Justin was soll das? Du hast Schluss gemacht? Was willst du hier?" Ich klang bereits verzweifelt. Ich sah in seine Augen. Sie strahlten nicht so wie sie es immer taten. Sie strahlten Trauer und Verzweiflung aus.

"Hör mir einfach nur zu." flüsterte er.

„Ich, ich Liebe dich... Ich brauche dich zum Leben, du bist mein Leben verdammt! Ich kann und werde nicht mehr ohne dich leben, denn dazu fehlt mir die Kraft. Ich habe diese bescheuerte Nachricht nicht geschrieben, das würde ich nie tun. Warum sollte ich so etwas tun, wenn ich dich über alles liebe? Egal wo ich bin, was auch immer ich mache, ich denke nur an dich. Ich liebe dich so verdammt dermaßen! Als du den Kontakt, für mich aus heiterem Himmel abgebrochen hast, ich verstand gar nichts mehr. Ich kann nicht mit dem Gedanken leben, dich nie mehr zu spüren, dich nie mehr zu berühren. Dich nicht zu lieben, ich kann es nicht verdammt! Ich weiß, dass du mich für einen riesen Arsch hältst, aber ich habe mit dieser SMS rein gar nichts zu tun. Als du diese Nachricht bekommen hast, stand ich auf der Bühne.

Weißt du noch als du mit mir über Ryan geredet hast? Das du und Caitlin vermutet habt, er habe ein Auge auf dich geworfen? Ich habe mit ihm darüber geredet und ich habe dir davon erzählt, dass er das NICHT getan hat. Dass er kein Auge auf dich geworfen hat. Er hat mich angelogen. Er ist in dich verliebt. Er hat es zugegeben, nachdem er merkte wie schlecht es mir ging, als du nichts mehr mit mir zu tun haben wolltest. Er gab es zu. Er gab auch zu, dass er die SMS geschrieben hat. Von meinem Handy. Als ich gerade auf der Bühne stand und mein Handy in meiner Umkleide lag. Er hat es nicht mehr ausgehalten mich glücklich zu sehen. Mit dir."

Fall //Justin Bieber FF #wattys2015Lies diese Geschichte KOSTENLOS!