Teil 52

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Justin's Sicht

Zusammen gingen wir die Treppen nach oben in den fünften Stock, dem die ganze Crew gehörte.

„Man ey. Sei froh das ich dich so mag und die Treppen mit dir laufe." Hechelte Ryan hinter mir. Jaa ich und meine Phobie. Kann ja auch nix dafür.

„Tja sorry. Kannst ja nächstes Mal dann den Aufzug nehmen. Aber allein!" grinste ich.

Wenig später standen wir vor seiner Zimmertür und ich schloss schnell auf. Ryan nahm seinen Koffer und ging ins Zimmer.

„Jo man mit X-Box und PS3! Wir müssen mal wieder ne schöne Spielrunde machen!" freute er sich bei dem Anblick der Konsolen. Ach ich weiß doch wie ich ihn glücklich machen kann!

„Auf jeden!" grinste ich. „So ich muss zum Soundcheck. Kommst du mit oder willst du erstmal eine Weile chillen und dich ausruhen?"

„Ach das kann ich auch zu Hause! Klar komm ich mit." Klopfte er mir auf die Schulter und war schon wieder aus dem Zimmer raus. Eine Energie hat der Junge! Naja bei mir ist es ja kaum anders.

Beim Soundcheck sah er dann fast die ganze Crew wieder. Auch die fand es toll, dass Ryan uns wieder mal einen Besuch abstattete.

„So Justin. Los auf die Bühne mit dir!" rief Scooter und hakte irgendwas auf seinem Klemmbrett ab, mit welchem er irgendwie immer rumläuft.

So machte ich mich auf den Weg auf die Bühne und machte, wie vor jedem Konzert, den Soundcheck mit der Band. Irgendwann war es schon echt langweilig, aber es gehörte dazu und es sollte ja am Abend alles klappen, damit ich meine Fans nicht wegen technischen Defekten enttäusche.

Ryan rannte manchmal aus Langerweile über die Bühne, tanzte irgendwie mit. Gerne saß er auch auf irgendeinem Sitzplatz und winkte vom Oberrang aus. Dann machten wir uns glatt auch noch den Spaß, ihn als One Less Lonely Girl... oh entschuldigung... natürlich One Less Lonely Boy zu küren. Ich tanzte um ihn herum, sang nur für ihn und schenkte ihm einen Schokoriegel.

„Oh mein Gott Justin ich liebe dich!" kreischte er wie ein Mädchen. Ich lachte wie schon lang nicht mehr. Auch Dan, Scooter, Scrappy und alle die da waren lachten genauso.

Ryan's Sicht

Es war toll wieder bei meinem besten Freund zu sein. In Stratford vermiss ich ihn total. Der durchgeknallte Junge von nebenan fehlt einfach an allen Ecken und Enden.

Es war kurz vor dem Konzert und ich steh am Bühnenrand vor der Absperrung zu den Fans. Natürlich erkannten sie mich. Sie streckten Hände in meine Richtung und kreischten meinen Namen. Dabei bin ich noch nicht mal die Hauptperson. Aber jeder der in irgendeiner Weise mit Justin in Verbindung steht ist bei Beliebern bekannt, eine wichtige Person und wird geliebt.

Einigen Mädels lächelte ich zu, was einigen eine Schnappatmung verursachte. Aber Gott sei Dank die Bodyguards sind ja auch noch da.

Der Countdown ging langsam dem Ende zu. DJ Tay James macht seinen Job hervorragend und heizt dem Publikum mächtig ein. Dann die letzten 10 Sekunden. Die Halle kreischte den Countdown bis zu letzten Sekunde hinunter und es wurde immer lauter, was eigentlich kaum noch ging. Der Einspieler folgte und kurze Zeit später, flog mein bester Freund an seinen Flügeln auf die Bühne. Schon das erste Lied brachte die Arena zum Beben.

Es ist wahnsinn was er erreicht hat. Vor ein paar Jahren hat er noch mit seiner Gitarre vor dem Avon - Theater gesessen und gesungen, sich selbst begleitet, vor vielleicht 50 Leuten.

Heute... heute füllt er Arenen, Stadien mit tausenden von kreischenden Fans. Macht eine wahnsinns Show auf riesigen Bühnen. Er reist um die ganze Welt mit seiner Crew. Einfach der Wahnsinn.

Die Musik ist sein Leben. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht und seinen Traum erfüllt.

Die ersten Lieder sah ich mir noch von dort vorne aus an. Justin hat mich entdeckt und zieht manchmal Grimassen in meine Richtung, was die Fans hinter mir zum Ausrasten bringt.

Später ging ich dann Backstage und sah mir die Show von da aus ein wenig an. Ab und an quatschte ich mit Kenny oder Mama Jan.

Nun war es Zeit für das One Less Lonely Girl. Mama Jan machte sich zwei Lieder davor, raus in die Menge, das Mädchen für heute abend auszusuchen. Als das Lied angestimmt wurde, kam sie wieder mit einem Mädchen an der Hand, welches wie wild strahlte. Sie sah die Crew und presste die Hand vor ihren Mund und ich hörte immer wieder ein „Oh mein Gott!". Ich lachte bei dem Anblick. Das sind doch auch alles nur Menschen. Mama Jan ließ sie hier zurück, weil sie den Blumenkranz noch holen musste. Dann sah sie mich, erkannte mich und ihre Augen wurden immer größer.

„Oh mein Gott du bist Ryan!!!" quietschte sie. Ich lachte.

„Mh jaa der bin ich wohl." Lachte ich noch mehr.

„Oh mein Gott... Darf - Darf ich dich vielleicht mal umarmen?" fragte sie leise, zögernd.

„Na klar." Sie kam schnell näher an mich heran und schlang ihre Arme um meinen Hals. Ich legte meine Arme um ihre Taille und stellte fest das sie ganz schön dünn war. Sie krallte sich ein wenig fest doch ich hörte immer wieder „danke danke danke."

„So meine Liebe. Dein großer Auftritt wartet." Kam Mama Jan wieder. Sie löste sich von mir und ihre Augen wurden noch viel viel größer. Justins Tänzer kamen und nahmen sie mit auf die Bühne. Sie war vollkommen geschockt und in Trance.

Sie setzte sich auf den "Thron" und Justin kam zu ihr, setzte ihr den Kranz auf. Die Kleine sah ihn an und die Tränen liefen sturzflutartig ihre Wangen hinunter. Justin wischte die Tränen sanft weg und sang das Lied für sie. Diesen Abend wird sie wohl nie vergessen.

Keine halbe Stunde später war das Konzert vorbei und Justin kam glücklich in seine Umkleidekabine. Ich saß dort auf der Couch und hatte solang auf ihn gewartet.

„Wouhhuuu... Ich liebe es." Grinste er glücklich und ließ sich neben mich auf die Couch fallen.

„Hamma Show Bro echt. Super geworden!" lobte ich ihn und klopfte ihm auf die Schulter.

„Danke dir..." Er wischte sich den Schweiß von der Stirn.

„Morgen hab ich was geplant für uns Beide." Grinste er wie ein Honigkuchenpferd. „Morgen ist kein Konzert, also hab ich Zeit."

„Okee cool wo geht's hin?" fragte ich neugierig.

„Wir können zwar nicht unser Team anfeuern, aber wir gehen zum Basketballspiel morgen abend."

„Ahh wie geil!" freute ich mich riesig. „Cool ich freu mich."

„Ich mich auch." Grinste Justin.

„Hamma... Aber jetzt geh duschen... Du stinkst." Lachte ich. Auch Justin fing an zu lachen, doch machte sich gleich auf den Weg Richtung Duschkabine.

Fall //Justin Bieber FF #wattys2015Lies diese Geschichte KOSTENLOS!