Teil 48

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Ich hab mit Justin nicht darüber geredet. War vielleicht auch besser so. Ich weiß ja gar nicht ob das überhaupt stimmt. Vielleicht bildet sich das Caitlin auch nur ein. Beziehungsweise hoffe ich das. Außerdem würde das dann möglicherweise auch noch die Freundschaft zwischen den Beiden zerstören. Zumindest kann ich mir das Vorstellen. Und wer ist dann Schuld? Ich... Genau.

Allgemein hielt ich mich in letzter Zeit von Ryan fern. Immer wenn er fragte, ob ich mit ihm und den anderen ins Kino oder in den Park will, hab ich abgesagt.

Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen. "As long as you love me" erklang auf meinem Handy. Ich schaute auf das Display. Justin.

„Hey Jussy..." begrüßte ich ihn.

„Shawty, hey. Wie geht's meinem Mädchen?" hörte ich die schönste Stimme der Welt.

Mein Mädchen. Ich musste lächeln.

„Deinem Mädchen geht's gut. Nur ihr Freund fehlt an ihrer Seite."

„Ich vermisse dich auch." flüsterte er kaum hörbar in den Hörer.

„Und wie geht es dir? Was machst du so?"

„Ich bin einfach nur müde und gerade froh im Tourbus zu sein. Die Fans sind der hamma."

„Deine Fans lieben dich eben."

„Ohne sie... Ich kann mir mein Leben kaum noch ohne meine Beliebers vorstellen. Aber dich liebe ich mehr." hauchte er den letzten Satz in den Hörer.

„Ich liebe dich auch."

„Was gibt es neues in Stratford?" fragte er dann.

„Mh von Claras neuem Freund hab ich dir erzählt."

„Dieser schmierige Typ ohne Manieren?"

„Jaa genau der. Und sonst... joa es wird langsam kalt hier."

„Dann bist du an der falschen Stellen. Bei mir ist es warm." hörte ich ihn lachen.

„Ha haa... Sehr witzig. Wenn ich die Zeit hätte und meine Eltern es mir erlauben würden, wäre ich die ganze Zeit bei dir."

„Ja ich hab mir schon was überlegt. Ich weiß das du bald Urlaub hast, ich bald ein kleines Päuschen einlege... Da lässt sich was machen. Ich leide nämlich unter riesem Entzug."

„Ach ja? Was denn für Entzug?" fragte ich ihn. Natürlich musste ich schmunzeln.

„Unter Katja-Entzug. Ganz schlimm. Kannst du dir echt nicht vorstellen."

„Ja dieser soll echt schlimm sein. Kaum heilbar hab ich gehört."

Er musste lachen. Ich stimmte kurze hand mit ein.

„Ja aber Ryan kommt ja dafür bald zu dir." Urgss... den wollte ich doch nicht erwähnen. Mist.

„Ja stimmt. Sag mal... hast du dich mit ihm gestritten oder so? Er meinte das du dich nicht mehr meldest und nichts mehr mit den anderen unternimmst. Hat er irgendwas falsch gemacht?"

Ich atmete einmal tief durch.

„Nein hat er nicht. Ich hab nur... in letzter Zeit ging es mir nicht so und naja war viel müde. Die Arbeit ist eben doch nicht ganz ohne..." brachte ich heraus.

„Katja... Shawty ich kenne dich. Und weiß daher, dass das nicht der Grund dafür ist. Außerdem hättest du mir erzählt, das es dir nicht gut geht."

„Nein wirklich..." Meine Überzeugungskraft ließ zu wünschen übrig.

„Shawty was ist los?"

„Nichts Justin. Alles gut."

„Glaub mir. Ich nerv dich jetzt so lange bis du es mir erzählst. Ich hab Zeit."

Oh ja, wenn er das will kann er wirklich.

„Geh du lieber schlafen, als dich mit meinen Problemen auseinander zu setzten. Ich muss selber erstmal damit klar kommen." meinte ich dann. In der Hoffnung er lässt nach.

„Komm wenn du es jetzt zugibst kannst du auch mit mir darüber reden."

„Na gut..." sagte ich leise. Man eigentlich will ich das gar nicht.

„Also es geht um Ryan oder?" fragte er vorsichtig.

„Ja... Aber du darfst wirklich mit keinem, nicht mit Ryan, Caitlin, Chaz, mit wirklich gar keinem darüber reden. Ich hab Angst alles kaputt zu machen..." schluchzte ich, denn Tränen bahnten sich wieder den Weg.

„Hey Shawty. Shh... nicht weinen. Ich rede mit keinem darüber. Bieber-Ehrenwort."

Ich musste kurz schmunzeln über den Begriff.

Ich erzählte ihm von Caitlin und mir beim Shoppen. Wie ich sie fragte ob sie auf Ryan steht. Über ihre Reaktion und ihre Aussage, Ryan hat nur Augen für mich. Und dann über meine Gedankengänge. Das ich Angst habe alles kaputt zu machen. Und natürlich das ich nur Justin liebe und Ryan nur mein Kumpel ist.

„Ich werde Ryan mal unauffällig darauf ansprechen. Während der Tour, wenn er hier ist. Mach dir keine Gedanken mehr darüber. Ich werde ihn schon nicht umbringen. Ich kann verstehen, wenn er ein Auge auf dich geworfen hat. Fragt sich, welcher Mann das nicht tun würde."

So ein Spinner.

„Danke." flüsterte ich kaum hörbar.

„Für was? Ich hab doch nichts gemacht?"

„Doch. Du bist für mich da und hörst mir zu."

„Dazu bin ich da Shawty."

Ich musste gähnen.

„So aber nun ab husch ins Körbchen mit dir. Ich will nicht das du unausgeschlafen bei der Arbeit erscheinst und der Grund dafür ich bin."

„Ja mach ich. Schlaf schön. Ich liebe dich und nochmal danke."

„Gerne. Ich liebe dich auch."

Ich wollte schon auflegen. Bis mir einfiel...

„Ach Justin?"

„Ja?"

„Schickes neues Tattoo hast du da. Gefällt mir. Ist süß."

„Danke..."

Ich kann mir gut vorstellen das er jetzt grinst und über sein neues Eulen-Tattoo streicht.

„Schlaf gut..." meinte ich noch.

„Süße Träume Babe." Dann legte ich auf.

Justin schaffte es immer wieder mit wenigen Worten mich aufzumuntern. Ich bin so froh ihn zu haben. Danke ihm, konnte ich auch wieder besser schlafen.

Fall //Justin Bieber FF #wattys2015Lies diese Geschichte KOSTENLOS!