Teil 42

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Ich wurde durch die Sonnenstrahlen wach. Ich öffnete meine Augen und schaute auf die Uhr. 8.17 Uhr. Keine drei Stunden mehr und Justin ist wieder weg. Wieder ganze 2 Monate ohne ihn. Ich hab ja gerade mal die letzten 4 Wochen gerade so ausgehalten. Ach mann ist das Leben scheiße.

Ich richtete mich umständlich auf und schaute mich in meinem Zimmer um. Irgendwas fehlt hier doch! Aber was? Ich schaute auf die linke Seite meines Bettes. Sie war leer. Dann auf das Campingbett auf der rechten Seite. Auch leer. Klar. Lisa und Steffi fehlen. Wo treiben die sich denn schon wieder rum. Wenn es ums aufstehen ging, waren die beiden doch immer die letzten. Besonders Steffi. Sie würde doch wenn es geht den ganzen Tag im Bett rumlümmeln. Aber in 3 Tagen wird es dann schon wieder Abschied nehmen heißen. Naja vielleicht frühstücken sie schon.

Ich ging ins Bad, machte mich schnell frisch und ging dann runter in die Küche.

Tatsächlich. Da sitzen meine beiden Damen und frühstücken gemütlich.

„Guten Morgen. Was denn mit euch heute los? So früh schon wach?" fragte ich dann beide und gesellte mich zu ihnen.

„Morgen. Ach wir wissen auch nicht warum. Wie sagt man so schön? Der frühe Vogel fängt den Wurm und naja wir wollen noch die drei Tage voll und ganz mit dir genießen. Das heißt also... Umso früher wir aufstehen desto mehr Zeit haben wir noch zusammen."

„Na dann hab ich nichts gesagt." grinste ich beide an und schnappte mir ebenso ein Brötchen und genoss es mit etwas Marmelade.

Wir ließne noch einmal den gestrigen Tag revue passieren und mussten über einige Sachen einfach nur noch lachen.

Wie zum Beispiel Chaz gestern wieder einmal gezeigt hat, das er wirklich nicht mehr ganz dicht in der Birne ist. Alle wollten Achterbahn fahren, was wir auch taten. Nur da musste sich der Herr ja wieder Zuckerwatte kaufen. Eine Riesige versteht sich.

Da die Schlange gerade nicht so lang war, stellten wir uns an und waren kurz darauf schon dran. Chaz war natürlich noch nicht fertig, draußen warten wollte er nicht und so nahm er sein klebriges Zeug auf einem Stab mit zur Achterbahn. Bei Geschwindigkeit lässt sie die nur nicht so gut essen und vorallem sichern. Nach einer schönen bergab-Fahrt rutschte dann der Rest der Zuckerwatte von seinem Stab und flog in die Haare der jungen blonden Dame hinter uns und blieb kleben. Schon schlimm genug, war ihr Freund dann auch noch dabei. Ein nicht gerade kleiner Muskelprotz mit haufen Tattoos und wie ein Schwächling wirkte er schon gar nicht.

Die Blondine war nicht sehr begeistert und verzweifelte schon, während sie immer wieder versuchte ihre Haarpracht von der klebrigen Masse zu befreien. Ohne großen Erfolg. Auch ihr Freund war nicht so begeistert und stellte den armen sehr klein wirkenden Chaz zur Rede. Er machte ihn richtig "zur Sau". Wir Mädels halfen kurz der Frau und befreiten sie nach gefühlten fünf Stunden. Justin und Ryan halfen dann dem armen Chaz den furchterregenden Typen irgendwie zu beruhigen.

Doch dann kam der Fehler. Chaz meinte sowas wie "Was sitzen sie denn auch hinter uns?" und dann platze dem Tattoo-Mann der Kragen und er ging auf ihn los. Justin und Ryan schrien noch im allerletzten Moment „Los renn!" und schon waren die drei verschwunden. Muskelprotz natürlich hinterher. Nur waren die drei jüngeren schneller als er und verlor sie dann relativ schnell aus den Augen.

Samantha, die Blondine, und wir vier Mädels folgten ihnen. Sam konnte ihren Freund dann, dank Streicheleinheiten auf dem Kopf, langsam beruhigen. Sie bedankte sich noch kurz bei uns (natürlich nur wegen des Lösens von Zuckerwatte und Haaren) und zog ihren Freund dann in ein Café, so als Beruhigung.

Wir suchten die Jungs auf. Nur ohne großen Erfolg. Man warum muss so ein freizeitpark auch so groß sein?

„Ich rufe jetzt Jus an. Das gesuche wird mir zu blöd."

Schon wählte ich seine Nummer. Zum Glück ging er auch schnell ran.

„Shawty! Wo seid ihr? Ist der Typ weg?"

„Ja das wollte ich euch auch fragen. Naja er ist noch im Park aber nicht mehr hinter euch her. Wäre aber besser wenn wir ihn nicht mehr über den Weg laufen."

Ich hörte ihn ausatmen.

„Boahh zum Glück. Wollen wir uns wo treffen?"

„Ja natürlich. An dieser Wasserpyramide? Da sind wir nämlich gerade."

„Okee wir sind gleich da."

Kurze Zeit später waren sie nun auch endlich da. Wir begrüßten uns wieder und Justin gab mir einen Kuss. Alles Jungs sahen irgendwie fertig aus. Naja. Logisch wenn ein Typ hinter ihnen her ist.

Chaz war die restliche Zeit total still, aß und trank nichts mehr.

„Oh man das war doch gestern echt dumm oder? Aber irgendwie auch lustig und vergessen wird das bestimmt keiner so schnell." lachte Lisa nocheinmal.

Ja es war auf jeden Fall ein riesen Highlight hier in Kanada gewesen.

Fall //Justin Bieber FF #wattys2015Lies diese Geschichte KOSTENLOS!