Teil 37

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Wahnsinn. Oh mein Gott das gibts doch nicht. Wiee..?
Nachdem Justin in seine Hände geklatscht, gingen alle Lichter am Riesenrad an. Überall Licher. In allen erdenklichen Farben. Am Tage sind die Dinger ja schon toll. Aber in der Nacht? Es war der absolute Wahnsinn. Wie hat er das denn jetzt wieder hingekriegt und organisiert? Ich spürte seine Arme die mich von hinten umschlingen und sich vorsichtig auf meinem Bauch ablegen. Ich lehnte mich gegen ihn und die ersten Tränen bahnten sich den Weg zu meinen Augen. Warum musste ich bei sowas denn immer weinen? Warum muss Justin so toll sein? Ich hab ihn doch gar nicht verdient. 
Nun legte Justin seinen Kopf auf meiner Schulter ab. Sanft strich ich mit meiner Hand an seiner Wange entlang und entlockte ihm einen kleinen Seufzer.
,,Gefällt es dir?" flüsterte er in mein Ohr.
,,Es ist der Wahnsinn. Danke!"
Meine Aussage bestätigte ich noch, nachdem ich mich zu ihm umdrehte und ihm einen Kuss gab. Dann schloss er mich in seine Arme und legte mein Gesicht in seiner Halsbeuge. Er strich mir sanft über den Rücken. Oh man ich liebe ihn soo.
Nun löste ich mich von ihm. Bzw ich musste ganz schön Kraft anwenden. Trotzig zog er die Unterlippe vor und runzelte die Stirn. Ich musste lachen. Und ich merkte das er sich das Lachen ebenso verkneifen musste.
,,DU wolltest doch Riesenrad fahren. Also... Was ist nun? Wir können auch oben kuscheln."
,,Unter einer Bedingung." kam Justin nun wieder näher an mich heran.
,,Und die wäre Mr. Bieber?" bei 'Mr.Bieber schlich ein Lächeln über seine Lippen.
,,Da ganz oben..." er deutete auf die höchste Stelle am Riesenrad. ,,...Da knutschen wir. Okee?" Seine Augen strahlten regelrecht.
,,Mhhh..." ich legte meine Finger ans Kinn und schaute überlegend in den Himmel. ,,Ich weiß ja nich..."
Justin zog mich mit einer Hand an meinen Rücken nah an sich. Die andere legte er an meine Wange und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. Genau dort fing er an mich sanft zu küssen. Überall auf meinem Gesicht verteilte er diese. Auf meiner Stirn, auf der Nase, auf der anderen Wange und auf meinem Kinn. Überall hinterließ er eine heiße Spur, die Lust auf mehr Lust machte. Nur da wo ich diese Küsse noch mehr haben wollte, gab er sie mir nicht. Auf meine Lippen. Sie sehnten sich schon danach und wahrscheinlich würden sie platzen, wenn er mich nicht gleich dahin küssen würde. Er raubt mir jeglichen Verstand.
,,Küss mich endlich." brachte ich nur hervor. Aber ich denke er hat die Dringlichkeit gehört.Doch... was..? Waum küsst er mich nicht? Anstatt lächelt er und löst sich von mir.
komplett verdattert schau ich ihn an. Das Lächeln wurde nun zu einem Lachen.
,,Da oben gerne." er hielt mir seine Hand hin und ich nahm sie mit Schmollmund an.
,,Das ist Erpressung." flüsterte ich nur soo laut, dass er es hören konnte.
Er führte mich zur Gondel und wir stiegen ein. Wir setzten uns und Justin legte einen Arm um mich und zog mich wie immer näher. Könnte sich ja einer dazwischen setzten... Trotzdem genoss ich die Nähe und nahm seine andere Hand und automatisch verschränkten sich unsere Finger miteinander. 
,,Ach das wird bestimmt lustig. Ich freu mich." sagte er dann als es sich in Bewegung setzte. 
,,Du freust dich doch eh nur aufs Knutschen."
Eifrig fing er an zu nicken. Doch ich schüttelte nur mit meinem Kopf doch konnte mir leider kein Grinsen verkneifen.
Es dauerte natürlich eine Weile bis wir ganz oben waren. Die Aussicht wurde immer schöner. Man konnt super über ganz Stratford gucken. Einfach nur Wahnsinn. 
Langsam aber sicher kamen wir oben an. Vorher schon spürte ich wie Justin mir die Haare von meinem Nacken entfernte und ihn sogleich mit seinen Küssen zu liebkosen. In mir flogen mal wieder die Schmetterlinge aus ihren Nestern und fingen an Polka zu tanzen. Wie so oft bekam ich eine Gänsehaut. Justin merkte das und er löste sich grinsend von mir. 
Ich drehte mich nun weiter in seine Richtung. Ich rutschte so nah es ging an ihn heran und legte eines meiner Beine auf seinem ab. So war ich ihm doch noch ein kleines Stückchen näher und er freute sich nur zu doll. Er schaute noch mal aus dem Fenstern. Ich tat es ihm gleich. Nun waren wir oben. Dann stoppte die Gondel.
,,Soo wo haben wir aufgehört?"
Wieder begann er erst mein Gesicht zu küssen. Und wieder nicht meine Lippen. Er spielt mal wieder. Männer. Nun ergriff ich die Initiative, legte meine Hände jeweils an seine Wangen und schob ihn in Richtung meiner Lippen, die ich sogleich auf seine presste. Er konnte sich kein grinsen verkneifen, doch fing gleich an seine auf meinen zu bewegen. Gott sei Dank. Ehrlich. Das hat aber auch gedauert...
Ich kann gar nicht beschreiben, wie ich mich gerade fühle. Oder besser gesagt der ganze Tag war ein Traum. Und ich hoffe nicht ohne Justin aus diesem Traum aufzuwachen. Auch wenn er nicht mein 16. oder mein 18. ist, sonder eigentlich nur der 17., ist er der beste Geburtstag den ich je hatte. 
Ich spielte mit seinen Haaren an seinem Hinterkopf herum. Die Küsse waren voller Leidenschaft. So hatte er mich meiner Meinung nach noch nie geküsst. Es war einfach der Wahnsinn. Ab und an mussten wir uns dann doch wegen Luftmangels lösen, doch kein Grund uns voneinander zu lösen. Meist legte ich meine Stirn an seine und gab ihm manchmal einen kleinen Kuss auf die Nase.
Wir bemerkten gar nicht das wir schon einige Runden gefahren sind. Bis wir dann einen kleinen Ruck spürten und die Gondel unten am Ein- und Ausgang wieder stoppte. Widerwillig erhoben wir uns von unseren Plätzen und meiner Meinung nach hätten wir noch ewig weiterfahren können. 
Er legte einen Arm um meine Schulter und ich meinen um seinen Rücken. Er küsste mich kurz am Haaransatz und dann liefen wir glücklich zurück nach Hause. Zu Justin. Wo ich eine weitere Nacht bei ihm verbringen werde. Schön...

Fall //Justin Bieber FF #wattys2015Lies diese Geschichte KOSTENLOS!