Teil 36

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Er machte schnell die Tür auf und schmiss sie noch schneller wieder zu. Er stürmte nach oben und hielt dabei immer noch meine Hand. Doch er rechnete nicht mit meinen High-Heels. Somit stolperte ich nur hinterher. Da ihm das wahrscheinlich zuu lange dauerte, hebte er mich kurze Hand hoch und ging genauso inklusive meines Gewichts die Treppen hoch. Durchtrainiert der Junge. Respekt. Ich musste bei dem Gedanken grinsen. Denn ich kannte ja seine Muskeln. Er bemerkte es.
,,Was denn?" leicht verwirrt.
,,Ach nichts. Ich bemerk nur mal wieder wie durchtrainiert mein Freund ist" sagte ich doch mit einem leichtes Stolz in der Stimme. Schon in seinem Zimmer angelangt, legte er mich sanft auf sein Bett und küsste mich zärtlich.
,,Freut mich wenn ich dir gefalle. Ich geh schnell duschen ja?" und verschwand aus dem Zimmer.
Na super. Und was mach ich jetzt? Mhh. Ich kramte mein Handy vor. Ouhh eine neue Nachricht. Steffi.
,,Hey Süße. Wünsch dir ganz viel Spaß mit deiner Überraschung. Sie wird dir gefallen. <3"
Sie weiß mal wieder mehr als ich.
,,Ich hoffe doch. Schließlich muss ich gerade warten und mich langweilen, weil der Herr duschen ist ;/"
Kurze Zeit später kam die Antwort. *bsst bsst*
,,Ach das wirst du ihm verzeihen. Oder du gehst gleich mit duschen^^"
Ahh typisch Steffi. Was die schon wieder denkt. Nein Nein Nein. Dann kam Justin auch schon wieder.
Statt zu antworten, starrte ich Justin an. Oh mein Gott. Da stand er nun. Nur in Boxershorts. Mit einem Handtuch in der Hand mit welchem er sich noch die Haare trocken rubbelte. Ouhh scheiße ist der heiß. Sein Körper war einfach göttlich. Ich stand da mit offenem Mund und hatte echt Angst anfangen zu sabbern. Also als Junge hätte ich jetzt glaube ich ein kleines Problem. 
,,Hey nich sabbern und träumen. Ich gehör dir voll und ganz ja?"
Ich antwortet nur mit einem "Mhh" den zu was anderem war ich gar nicht instande.
Er zog sich schnell eine dunkle Jeans an, ein weißes T-shirt und ein kariertes graues Hemd welches er bis zu den Ellbogen hockrempelte und nur bis zur Hälfte zu knöpfte. Nice. I like it. Dazu zog er sich noch passende Supras an und schon war er fertig. Okee er musste sich noch kurz die Haare ordnen, aber dann ging es auch schon los.
Natürlich veriet er nich wo es hin ging. Bis wir vor einem 4 Sterne Restaurant standen. 
,,Du bist verrückt." stellte ich fest und staunte immer noch.
,,Nein. Nur verliebt." er küsste mich kurz aber sanft auf meine Wange und zog mich mit nach drinnen. Es sah einfach wundervoll hier aus. Der Boden und die Wände bestanden aus Mamor und an der Decke hingen Kronleuchter. Das Licht war gedämpft, aber hell genug. An den Wänden hingen Statuen von engelsgleichen Figuren. Meiner Meinung nach ähnelte es einem Palast.
Sofort kam ein Kellner auf und zu und begrüßte uns herzlich. Er brachte uns zu unserem Tisch. Der Platz war ein bisschen abgelegen und somit hatten wir doch so ziemlich unsere Ruhe. Justin schob mir meinen Stuhl gentleman-like zurecht, um mich zu setzten. Und schob ihn auch für mich ran. Seine Hand ruhte auf meiner Schulter und strich langsam an meinem Arm entlang, während er auf seinen Platz ging. Er setzte sich und nahm sofort meine Hand. Immer noch total beeindruckt von allem, grinste ich von einem Ohr zum anderen.
,,Gefällt es dir?" fragte er nach einer Weile um erstmal meine Eindrücke sacken zu lassen. Nach einer Weile antwortet ich dann endlich.
,,Es ist... wahnsinn. Ich hätte nie gedacht hier einmal sitzen zu dürfen. Ich kann das gar nicht beschreiben. Danke."
,,Freut mich wenn es dir gefällt. Ich hab schon gedacht, dass das zu viel ist. Das es dir nicht gefällt. Aber deine Freundinnen meinte die Überraschung sollte mir gelingen. Also hab ich ihnen vertraut."
,,richtige Entscheidung." Ich strich ihm sanft über den Handrücken und zauberte damit ein Lächeln auf seine Lippen.
Nun kam wieder der Kellner. Wir bestellten uns einen Rotwein, welcher wohl eine Spezialität des Hauses wäre. Und wir bekamen die Speisekarte.
Ach du meine Güte. Einmal: Was für eine Auswahl. und zweitens: Die Preise konnte man sich ja gar nicht erst anschauen. Das will doch Justin nicht wirklich bezahlen oder? Ja er hat viel Geld und das wird ihn hier nicht in den Minusbereich bringen. Aber irgendwie will ich nicht das er soo viel Geld für mich ausgibt. Ich werde ihn aber so oder so nicht umstimmen können. Er wird darauf bestehen mir das zu finanzieren.
,,Und hast du dich entschieden?" fragte er nach einer Weile der Stille.
,,Mhh nein nicht wirklich. Was nimmst du?"
,,Rehrücken!"
,,Okee hört sich gut an. Ich vertrau deinem Geschmack einfach mal. Dann nehm ich das auch.!"
Er schüttelte leicht mit dem Kopf aber lächelte dabei. So bestellte er uns beiden das Wild und nun warteten wir auf das Essen. Wir redeten ein Weilchen über seine Zeit in New York. Ich fragte auch wie lang er denn blieb. Nur bis übermorgen. Aber besser als gar nicht wie ich ja finde.
Und schon kam das Essen. Ich war überrascht über die Schnelligkeit. Aber schließlich waren es 4 Sterne. Es sah fantastisch aus und schmeckte auch so. Wow. Soo zartes Fleisch und saftig war es. Während des Essen schwiegen wir uns an, doch diese Ruhe war mehr als angenehm. 
Wir saßen noch eine ganze Weile dort und genossen unsere zweisamkeit. Er wurde bereits dunkel draußen. Justin schaute aus den Fenster und legte ein unglaubliches lächeln auf seine Lippen.
,,okee. Zeit für die nächste Überraschung.'' 
was noch eine? Was hat der junge mit mir vor? Doch bevor ich fragen konnte, hatte er bezahlt und stand schon hinter meinem Stuhl. Wir gingen aus dem Restaurant und mir kam eine angenehm kühle Brise entgegen.
,,Lust noch eine Weile zu spazieren, die Dame?"
,,Sehr sehr gern, mein Herr." lächelte ich ihn zuckersüß an und gab ihm einen Kuss auf die Wange.  Es war einfach der perfekte Tag. 
Wir liefen händchenhaltend durch Stratford. Es war angenehm kühl und ein wunderbarer Sternenhimmel. Justin lief mit mir in irgendeine Richtung die ich bisher noch nicht kannte. Ich lass mich einfach mal überraschen. Wer weiß was er jetzt noch vor hat. Er ist einfach verrückt, der Bieber.
Langsam erkannte ich einen Marktplatz in der Dunkelheit vor mir. Stimmt es war ja Jahrmarkt. Justin führte mich genau dort hin. Okeee... Hier ist doch gar kein Mensch mehr. Was will er denn dann hier. Nun standen wir vor dem Riesenrad. Dem geschlossenen Riesesrad. 
,,Lust eine Runde Rieserad zu fahren?" fragte er mit einem verführerischen Unterton in der Stimme. Die verpasste mir prompt eine Gänsehaut.
,,Ich weiß ja nicht ob´s dir aufgefallen ist, aber... Justin hier ist kein Mensch."
,,Doch wir. Und das reicht." 
Hää? Wie? Was? Okee ich bin verwirrt.
Er ließ meine Hand los. Er richtete mich in Richtung des Rades und stellte sich dann neben mich. Völlig verwirrt schaute ich ihn an. 
Und dann... klatschte er zweimal in die Hände. 
Was ich dann sah, nahm mir den Atem.

Fall //Justin Bieber FF #wattys2015Lies diese Geschichte KOSTENLOS!