Teil 29

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Wir verabschiedeten uns vor dem abendessen. Doch komischer weise haben mir meine eltern erlaubt diese nacht bei justin zu bleiben. Mein gott, so kannte ich meine eltern gar nich. Wenn es um sowas ging waren sie eigentlich immer total streng gewesen. Aber ich wollte auch gar nicht fragen warum auf einmal der sinneswandel, sonst überlegen sie es sich noch anders.

Nach dem essen ging ich nach oben und packte das restliche zeug was noch fehlt in meine tasche. Ich stopfte alles rein und ging dann wieder nach unten. Ich verabschiedete mich von meinen eltern und ging mit relativ guter laune nach drüben. Es klingelte und es dauerte auch gar nicht lange bis sich die tür öffnete. Pattie stand vor mir und zog mich gleich in ihre arme. Ich begrüßte sie mit einem „Hey" und sie zeigte nach oben. Also ist justin oben. Ich ging die treppen hoch und ging in richtung justins zimmer. Die tür stand einen kleinen spalt offen und ich lunschte hinein.

Da lag er. Auf dem bett. Mit dem gesicht auf die andere seite gewandt. Ich öffnete langsam die tür und sah schon die gepackten koffer im raum stehen. Ich schluckte kurz und musste mir meine tränen verkneifen. Ich stellte langsam und leise meine tasche ab und schlich zum bett. An seinem atem erkannte ich das er nicht schlief. Ich legte mich neben ihm auf bett, gab ihm einen kuss auf die wange und schlang meine arme um ihm. Er drehte sich zu mir um und zog mich an sich.

„was machen wir denn an unserem ersten gemeinsamen abend, der auch erstmal der letzte sein muss?" fragte ich ihn dann nach einer weile.

„mhh was hälst du von DVD abend?"

„sehr gute idee."

er gab mir einen kuss und stand auf. Auch ich richtete mich auf um zu sehen was er vorhatte. Justin ging zu einem regal und suchte filme raus.

„willst du was bestimmtes sehen?"

ich überlegte und dann kam mir die idee und ich musste breit grinsen.

„warum lächelst du denn so?"

„wie wärs mit... Never Say Never?"

sein blick wurde skeptisch.

„ich kenn ihn noch nicht. Tut mir leid und weil du gefragt hast nach meiner meinung. Du hast ihn doch oder?"

er atmete einmal tief durch. Er war wohl nicht begeistert von meiner wahl.

„was tu ich nich alles für dich shawty." ich bedankte mich mit einem kuss bei ihm und er machte die DVD rein und startete den film.

Wir kuschelten uns gemeinsam unter die decke und ich verfolgte gespannt dem filmgeschehen.

Es war einfach nur wahnsinn wie früh und wie talentiert justin mit der musik begann. Es ist doch wie ein wunder, dass man mit 2 oder 3 jahren schon auf der gitarre rumspielt ohne das es wie der letzte mist klingt. Er ist ein wunder. Es ist wahnsinn wie schnell er erfolgreich wurde. Und besonders berührte mich wie er mit seinen fans umging. Als er sich ein kleines mädchen auf die bühne holte und mit ihr gemeinsam "baby" singen wollte, musste ich ein zwei tränen unterdrücken. Es war einfach nur süß wie er das kleine mädchen in seinen bann zog und sie schließlich doch dazu brachte mitzusingen und nicht vor angst anfangen lässt zu weinen.

Ich schaute gebannt den film im gegensatz zu justin. Ich merkte die ganze zeit seinen blick auf mir kleben. Dazu fummelte er noch in meinen haaren mit ein paar strähnen rum. Ich schaute ihn nach einer weile fragend an.

„willst du dich nicht auf den film konzentrieren? War doch deine idee mit dem DVD abend!"

„erstens: ich kenn mein leben bereits, ich habs selber erlebt. Zweitens: ich kenn den film schon in und aus wendig. Und drittens: du bist wesentlich interessanter!"grinste er wie ein honigkuchenpferd.

Awww man kann ihm einfach nicht widerstehen. Und da der film nun eh ende war widmete ich mich wieder voll und ganz ihm. Ich richtete mich leicht auf, dass ich mit ihm nun auf augenhöhe war. So verbrachten wir den letzten abend kuschelnd und knutschend auf dem bett. Kurz bevor ich seinen armen einschlief, weckte mich justin wieder aus dem halbschlaf.

„heyy shawty. Ich geh schnell duschen ja? Kannst dich dann ja auch schon fertig machen."

ich nickte nur verschlafen. Er schnappte sich ein paar sachen und verschwand dann aus dem zimmer. Mit mühe rappelte ich mich auf und ging zu meiner tasche. Ich nahm mir mein top und meine kurze hose für die nacht raus und zog mich dann schnell um. Meine waschtasche mit welcher ich dann nachher ins bad gehe, holte ich danach raus. Als ich sie rausholte flog mir eine kleine schwarze packung entgegen. Ich konnte mich nicht entsinnen die eingepackt zu haben. Und... was ist das überhaupt? Ich hob sie hoch und musterte sie. Oh nein. Wie peinlich ist das denn? Haben mir meine eltern doch wirklich heimlich kondome eingepackt? Was denken die denn von mir? Glauben die ernsthaft ich übernachte nur bei justin um mit ihm mein erstes mal zu erleben oder wie? Ich mein klar, ich bin mit justin jetzt ein bisschen mehr als 2 monate zusammen. Aber... das heißt doch noch nicht das ich gleich mit ihm schlafe. Außerdem war ich noch nicht so weit, auch wenn es bereits fast passiert wäre, aber da kam ja dann ryan. Ich wollte einfach noch warten. und alle sagen doch immer das ich auf den richtigen warten soll. Obwohl mir bereits jetzt schon klar ist das justin der richtige ist.

„ehmm shawty?"

in meinen gedanken versunken hab ich gar nicht mitbekommen das justin bereits wieder da war. Er hockte sich neben mich. Ich hatte immer noch die packung in der hand und ich merkte wie mir die knalle röte ins gesicht stieg. Ich packte sie schnell wieder in meine tasche und schaute ihn wieder an.

„hey.." brachte ich nur knapp hervor.

Er war die ruhe selbst. Im gegensatz zu mir. Er griff wieder in meine tasche um die packung wieder rauszuholen. Ich griff schnell nach seiner hand und zog sie zurück.

„nicht..."

„katja ich hab die packung bereits gesehen."

und ich ließ ihn wieder reingreifen. Er holte diese wieder raus. Ich schaute auf den boden. Mir war das alles so unangenehm. Es herrschte eine echt peinliche ruhe zu diesem zeitpunkt.

„du willst mit mir schlafen?" er war immer noch total entspannt. Ich erschrak. Obwohl ich mir diese frage hätte denken können.

„was? Nein... ich mein ja, aber nicht heute. Ich.. ich bin noch nicht soo weit. Das waren meine eltern. Sie haben sie mir heimlich eingepackt und dann hab ich sie gerad gefunden und...." ich ratterte alles runter und war fertig mit den nerven.

„hey hey... shawtyy. Shh. Alles ist gut." er beruhigte mich wieder ein wenig.

„aber das ist soo peinlich."

„was ist denn daran peinlich? Ich mein.. deine eltern machen sie einfach sorgen. Das ist nun mal so. was denkst du wie es mir hier erging." ich war leicht verwundert über seine antwort. Also hatte er bereits mit jemanden geschlafen. Okee hätt ich mir denken können.

„also hast du schon?" fragte ich trotzdem noch mal nach.

Er nickte nur.

Ich fragte weiter.

„also... würdest du mit mir?"

„ja klar will ich mit dir schlafen, aber ich tue nichts was du nicht auch willst! Und wenn du noch nicht bereit dafür bist, ist das komplett in ordnung. Diesen schritt sollte man sich gut überlegen."

ich fand diese antwort so süß und soo rücksichtsvoll von ihm. Ich brachte ein leichtes lächeln über meine lippen. Auch er lächelte nun wieder.

„na komm geh dir zähne putzen. Ich warte hier auf dich."

ich gab ihm schnell einen kuss und verschwand. Scheiße war das eine peinlich situation. Aber gut das wir darüber geredet haben und somit ist das auch geklärt.

Ich putze mir die zähne, wusch mein gesicht und schon ging ich wieder zu justin.

Er lag schon im bett und ich kroch einfach unter die dekce zu ihm. Jetzt erst bemerkte ich das er nur eine boxershorts trug.

„ehmm soll ich mir ein t-shirt anziehen?"

„ehmm nein. Warum solltest du?" fragte ich ironisch. Ich lächelte mich an und machte die nachttischlampe aus.

Er zog mich an sich und kurze zeit später schlief ich auf seiner brust ein, ohne irgedneinen gedanken an morgen und den abschied zu verschwenden.

Fall //Justin Bieber FF #wattys2015Lies diese Geschichte KOSTENLOS!