Teil 16

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Justin pov

Katja sah einfach wundervoll aus - wie immer. Egal wie sie ihre Haare trug oder was sie anzog, sie sah toll aus. Sie könnte einen Kartoffelsack anziehen und wäre für mich noch das hübscheste Mädchen weit und breit.

In mir stieg ein Kribbeln auf.

,,Hübsch schaust du aus. Naja wie eigentlich immer."

Sie wurde rot.

Wie süß das immer aussah. Mir gefiel es, dass sie nicht eine dieser Schickimicki Tussen war, die sich nur für Aussehen interessierten, wobei am Ende trotzdem nichts rauskam. Katja war zwar bestimmt ein bisschen eitel, doch was für sie zählte war der Charakter. Das machte sie zu einem besonderem Menschen.

Ich nahm wie schon oft ihre weiche zarte Hand und drehte sie einmal. Dabei sah ich sie die ganze Zeit an.

Ich konnte damit einfach nicht aufhören. Wie konnte man nur so gut aussehen?

Mit einem Lächeln auf den Llippen schaute sie mich an und logischerweise musste ich auch grinsen.

,,Na dann los!"

Ich wollte mit ihr allein sein. Hier in ihrem Zimmer könnte jeden Moment ihre Schwester oder ihre Eltern reinplatzen, das wollte ich nicht. Nicht so wie vorhin im Pool. Ich wollte Katja klarmachen, welche Gefühle ich für sie habe. Das es mehr als nur Freundschaft oder gar Höflichkeit - so als Nachbarn - war. Sie musste es wissen.

Andererseits hatte ich auch Angst vor ihrer Reaktion. Vielleicht mochte sie mich ja nicht. Immerhin kannten wir uns ja gerade mal 2 Tage - zumindest so richtig. Und trotzdem.

Ich fühlte mich bei ihr gut und sicher. Sie vermittelte mir das Gefühl, normal zu sein. Doch wahrscheinlich war es bei ihr nicht so. Sie meinte zwar, dass sie das mit mir heute im Pool ganz schön fand, aber das muss nichts heißen.

'Du ziehst das jetzt durch, Justin,'dachte ich mir.

Ich konnte meine Gefühle nicht mehr vor ihr verstecken. Klar, es würde sich sehr viel zwischen und verändern, wenn sie nichts für mich empfand, aber ich würde mir schon was einfallen lassen.

Ich nahm ihre Hand und ging nach unten. Ihre Schwester saß im Wohnzimmer und schaute fern. Katjas Hand ließ ich trotzdem nicht los. Das wollte ich auch gar nicht. Ebenso wenig wie sie.

'Einfach weitergehen, Justin, einfach weitergehen,'dachte ich mir. Doch Clara sah uns. Ihre kinnlade fiel runter.

Zuerst vermutete, dass Katja in der Gegenwart anderer meine Hand loslassen würde, doch so war es nicht. Sie hielt sie weiterhin fest in ihrer Hand. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen.

Sie würde bestimmte eine Erklärung dafür haben wollen. Oh man. Wo war ich wieder mit meinen Gedanken? Dafür hatten wir jetzt keine Zeit. Ich sollte weniger denken und mehr reden.

Auf dem Weg herrschte pure Stille. Eine ziemlich peinliche.

Scheiße man. Worüber sollte ich mit ihr reden? Sie jetzt über meine Gefühle aufzuklären wollte ich nicht. Immerhin hatte der Abend nicht mal richtig begonnen und ich wollte die Zeit mit ihr erstmal genießen, bevor sie wegging.

Später war noch genug Zeit, um es ihr zu sagen. Obwohl. Nein, lieber nicht. Ich sagte es ihr gar nicht erst. Danach würde sie wahrscheinlich gar nichts mehr mit mir zu tun haben wollen. Da behielt ich es lieber für mich, als sie zu verlieren. Ich würde unsere gemeinsame Zeit viel zu sehr vermissen. Ich konnte es ihr nicht sagen.

,,Wo gehen wir denn jetzt eigentlich hin?,"fragte Katja mich.

,,In die Pizzeria in der nächsten Straße,"antwortete ich.,,Ich hoffe du magst Pizza?!"

Sie freute sich, das sah man. Ihr Grinsen war soo niedlich.

Wir setzten uns in der Gaststätte ans fenster. Dann bestellten wir uns jeweils unsere Pizzen und wieder herrschte Stille.

Ich könnte jetzt - nein, das konnte ich nicht. Das würde nur scheiße enden, wenn ich jetzt damit ankam. Am besten gar nicht erst ein Wort darüber verlieren.

,,Also wegen heute Nachmittag."

So ein Mist. Jetzt hab ich doch angefangen. Ich konnte doch nicht aufhören. Sie würde mich für dumm halten und wenn meine Gefühle rauskamen für feige.

,,Also ich wollte das nicht,"plapperte ich los.,,Ich weiß nich was über mich gekommen ist. Ich . . ."

,,Justin!"

,,Ehh ja?"

Ich sah sie ein wenig verstört an.

Ich hatte es vermasselt - ganz sicher. Wieso konnte ich auch nicht mal meine dumme Klappe halten?

,,Das muss dir nicht leidtun,"meinte sie.,,Wie schon gesagt ich fands eigentlich ganz . . . schön! und sonst hätte ich doch schon abgeblockt. Ich mag dich . . . sehr sogar . . ."

Was? Ohh mein Gott. War das ein Zeichen? Sie mochte mich . . . sehr sogar. Jetzt musste ich es ihr sagen. Jetzt kam es raus. Es musste raus.

'Los, Justin',dachte ich.

,,Ich mag dich auch . . . sehr,"erwiderte ich.,,Ich meine, ich will irgendwie mehr Zeit mit dir verbringen. Ich weiß nicht - irgendwie freu ich mich immer extrem wenn ich dich sehe und so. Ich hab in deiner Nähe auch immer so ein Kribbeln. Kann sein das da mehr ist. Deswegen kam das heute auch so weit im Pool. Das war für mich wie - wie so ein Test weißt du?"

Jetzt war es raus und mein Leben vorbei

,,Das mit dem Kribbeln kenn ich irgendwoher!"

Katja zwinkerte mir zu.

Ehh was? Hää? War ich im falschen Film oder wie? Sie kannte dieses kribbeln? Oh mein gott . . . wow. sie mochte mich. Ich konnte mehr Zeit mit ihr verbringen. Geiloo!

Ich grinste vor mich hin doch dann kam schon unsere pizza.

Fall //Justin Bieber FF #wattys2015Lies diese Geschichte KOSTENLOS!