Teil 7

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„Hey freut mich, dass ihr doch noch rüber gekommen seit.“ 

„Ja danke. Ich freu mich auch das es noch geklappt hat.“ Wir lächelten uns an. Dieses Lächeln...einfach himmlisch. 

„Wie kommt es das ihr nach Kanada gekommen seit? Ich kommt doch aus Deutschland oder?“ 

„Ja mein Vater arbeitet hier und naja meine Mum war arbeitslos und da entschieden wir uns für einen neuanfang hier in Kanada. Woher weißt du das wir aus Deutschland sind? Hat sich das schon rumgesprochen?“ fragte ich ihn leicht verwundert. 

„Ich erkenn es an deinem Akzent!“ und grinste über beide Ohren. 

„So schlimm?“fragte ich und ich merkte wie die Röte in meine Wangen stieg. 

„Ja man hört es raus. Ist aber kein Grund gleich rot zu werden. Obwohl, eigentlich sieht es ganz süß aus.“ und schon wurde ich noch roter. Ich entwich seinem Blick und nahm mir mein Glas um einen Schluck zu trinken. Zum glück gab es danach gleich das Essen. 

Wir saßen gemütlich beisammen und redeten über alles Mögliche. Über Kanada, über meine und Justins Familie, über seine Karriere, wie sie alles meistern und seine Anfänge. Dann verschwand seine Oma und kam wenig späte mit einem Fotoalbum zurück. 

„OMAAA nein das is jetzt nich dein Ernst.“ sagte Justin genervt und verschwand ins Haus. Ich sah ihm hinterher, bis er hinter der nächste Ecke verschwand. Und so schauten wir uns (ohne Justin) die Fotos an. Vom Babyalter bis jetzt. Zu jeden Bild wussten seine Großeltern eine Geschichte. Er war schon süß, dachte ich mir still und heimlich.

Danach musste ich kurz für kleine Mädchen und wollte noch kurz mein Make-Up auffrischen. Als ich wieder aus dem Bad kam hörte ich Gitarrenklänge. Justin spielte wohl gerade. Ich lauschte dem Klang und schlich mich durchs Haus in Richtung der Musik. 

Dann stand ich vor der Tür. Ich stieß die Tür leicht auf und sah ihn mit dem Tücken zu mir. Er saß auf der Kante des Bettes, welches Mitten im Raum stand. Ich lehnte mich an den Türrahmen und hörte ihm zu, wie er vor sich hin trällerte.

Nach meinen Kenntnissen nach, sang er seinen neuen Song >Boyfriend<. Den fand ich eigtenlich gar nicht schlecht. 

„If I was your boyfriend, never let you go 

Keep you on my arm girl, you'd never be alone 

I can be a gentleman, anything you want 

If I was your boyfriend, I'd never let you go, 

I'd never let you go“

Er beendete den Song und ich konnte mir nicht verkneifen zu klatschen. Er erschrak leicht und drehte sich zu mir, doch musste bei meinem Anblick gleich lächeln. 

„Wie lang stehst du schon da?“ fragte er mich und zeigte mir mit einem Klopfen auf sein Bett, dass ich mich neben ihn setzten sollte. Ich hörte auf ihn und saß wenig später neben ihm. 

„Nicht lang. Schönes Lied, gefällt mir. Auch wenn ich nicht dem Bieber-Wahn verfallen bin, wie meine Schwester.“

Er musste kurz grinsen. 

„Singst du was mit mir?“ fragte er etwas später leicht schüchtern. 

„Wenn du dir deine Ohren kaputt machen möchtest?!!“ 

„Ja das sollte nicht das Problem sein!“ grinste er vor sich hin. 

„Kennst du >Never say never< ? Ja oder?“ Ich konnte gar nicht antworten, da stimmte er schon ein. 

Er sang die erste Strophe und gab mir zu verstehen, dass ich im Refrain mitsingen soll. Ich tat es. Erst leise, dann immer ein bisschen lauter. Zur Freude von Justin. Die Zeit verging wie im Flug. 

Wir sangen unteranderem auch noch >Baby<. Doch beim letzten Lied setzte ich aus. Ich wollte ihm einfach nur zu hören, wie er >Oneless Lonely Girl< sang und er mich immer wieder gern anschaute. Ich musste mich sooo zusammenreißen nicht die ganze zeit wie so ne Blöde zu grinsen. Er beendete den Song. 

Leise, aber so das es Justin hören konnte, kam nur ein „Wow“ von mir. Er lächelte mich an und wieder einmal zog er mich in seinen Bann und ich versank in seinen Augen. Auch er schaute mich die ganze Zeit an. Dann fing er mit seiner Engelsstimme an zu reden. 

„Ehmm Katja??“ Ich war immer noch gefangen in seinem Bann. Doch irgendwann schnippte er mit seinen Finger vor meinen Augen. Ich erwachte aus der Starre. 

„Ehh ja was ist?“ wieder wurde ich rot. Ich schaute auf den Boden. 

Doch dann merkte ich seine Hand an meinem Kinn. Er drehte meinen Kopf in seiner Richtung. Kam es mir nur so vor oder war er wirklich näher als vorher. Doch war er. Ich konnte seinen Atem spüren. 

„Du brauchst dich nicht immer wegdrehen, wenn du rot wirst. Ich find das echt süß.“ Und BÄMMM ich wurde noch roter. Er grinste nur noch mehr. 

„Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du echt schöne Augen hast.?“ Ojee meinte er das wirklich zu mir??? 

„Im Gegensatz zu Deinen sind die nichts.“ konterte ich kurz. Jetzt wurde er leicht rot und drehte sich genauso wie ich weg. Aber nicht mit mir. 

Ich drehte sein Gesicht auch zu mir zurück und sagte ebenfalls: „Du brauchst dich nicht immer wegzudrehen.“ zwinkerte ihm kurz zu und stand auf. 

„Wo gehst du hin?“ fragte er leicht überrascht. 

„Nach unten. Die wundern sich bestimmt schon.“ und ich veließ sein Zimmer.

Fall //Justin Bieber FF #wattys2015Lies diese Geschichte KOSTENLOS!