One Shot 5:

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Wenn Jungkook zum zwölfjährigen Rebell wird, oder Kapitel 5

Jungkook PoV.

„Jungkookie? Kannst du mir bitte beim Staubsaugen helfen, Jimin, Yoongi und Hobi wollen doch nachher kommen und ich würde gern noch schnell einen Kuchen backen.", fragte mich mein Appa, als er, kurz vor Zwölf Uhr in mein Zimmer kam. „Jungkook! Vergiss es! Du solltest doch dein Zimmer aufräumen! Leg jetzt die Konsole weg und mache hier sauber. Ich frage Jisoo, ob sie mir hilft. „Ok." Zimmer aufräumen... wieso denn? Ich finde hier doch alles? Alles liegt da, wo ich es sofort sehe. „Jungkook... bitte." „Ja, ich mach gleich! Nur noch das Level, ja?" Appa nervte mich ein wenig. Immer wollte er, dass ich aufräume, oder ihm im Haushalt helfe. Zocken macht aber nun mal viel mehr Spaß und bis die anderen ankommen, kann ich ja noch in Ruhe weiter spielen.

Die Zeit verging, der Staubsauger wurde gerade ausgeschalten, da kam Jisoo in mein Zimmer. „Kookie hast du- Solltest du nicht aufräumen?" „Hm." „Und wieso hast du das noch nicht?" „Keine Lust." Meine liebe Schwester schüttelte ihren Kopf und rannte aus meinem Reich. „APPA!", hörte ich sie schreien und konnte mir jetzt schon genau vorstellen, was das heißen würde. Schnell schaltete ich meine Konsole ab und suchte schließlich meine Sachen auf dem Boden zusammen. Hier eine Hose, da ein Shirt und in einer anderen Ecke eine Unterhose, bei der ich sogar noch genau weiß, wie sie dort gelandet ist. Ich verstehe Appa ja, wenn er sagt ich sei unordentlich aber er putzt auch immer Appa Namjoon hinterher, wieso sollte ich also nun aufräumen? Appa Jin klopfte an meiner Tür und schob sie vorsichtig auf. „Na mein Kleiner? Räumst du schön auf? Soll ich dir noch mit dem Rest helfen? Dann sind wir schneller fertig?" Erstaunt drehte ich mich zu ihm. „Ich dachte ich bekomme jetzt Ärger?" „Naja... du hast immer hin überhaupt angefangen und die anderen kommen jetzt bald also sollten wir bald mal fertig werden. Namjoon kommt auch gleich von Arbeit. Können du und Jisoo heute Abend eigentlich alleine bleiben? Wir wollen mal wieder ausgehen..." „Von mir aus... aber eigentlich wollte ich die anderen heute einladen!" „Das kannst du doch sicherlich auch an einem anderen Tag, oder?" „Naja schon, aber heute wäre es perfekt!" „Jungkook morgen ist doch auch frei! Ich will nicht, dass du jemanden einlädst, während wir nicht da sind. Okay?" Fassungslos sah ich meinen Appa an. „Appa! Das ist unfair! Jisoo darf auch ihre Freundinnen einladen, wenn ihr nicht da seid!" „Jungkook! Du weißt ganz genau, dass diese Treffen nachmittags stattfinden und ich und Namjoon nur eine halbe Stunde später von Arbeit nach Hause kommen!" „Na und? Das ist abends doch fast dasselbe!" Ich verschränkte wütend die Arme und sah zu ihm auf. „Wen willst du denn einladen?" „Bambam, Yugy und Youngjae!" „Und wer sind die?" „Freunde von mir?" „Wie alt?" „13, 13, Zwölf!" Siegessicher grinste ich meinen Appa an. Wenn er jetzt nicht ja sagt, dann weiß ich auch nicht. „Nächstes Mal, wenn wir da sind. Sag ihnen bitte ab, falls du schon zugesagt hast." Mir entglitten alle Gesichtszüge. „Das kannst du doch nicht machen!" „Ich bin immer noch der Erwachsene hier Jungkook. Du lädst niemanden ein, wenn wir nicht zu Hause sind! Ende der Diskussion!" Appa Jin nahm meine letzten Klamotten, knallte sie in den Wäschekorb und verließ schließlich das Zimmer. Die Diskussion war tatsächlich beendet.

Erzähler PoV.

Jin war sauer auf seinen Sohn. Nie gab es Probleme und nun schien er zu einem kleinen Häschenrebellen zu werden. Aber nicht mit Jin, das konnte der Kleine vergessen. Der junge Mann lief nach unten und empfing dort seinen Ehemann, der gerade zur Haustür hereinspazierte. Den Kräften beraubt ließ er sich gegen Namjoon fallen und kuschelte sich an ihn. „Unser Baby wird wohl langsam erwachsen." „Was heißt das denn schon wieder? Hat er neuerdings eine Freundin oder was?" „Nein! Viel schlimmer! Ein verliebter Hase ist wesentlich angenehmer, als ein diskutierender!" Namjoon umarmte sanft seinen Mann und küsste ihn auf die Wange. „Keine Sorge... soll ich mit ihm reden?" „Nein, ich habe die Diskussion bereits beendet." „Was wollte er denn machen?" „Er wollte heute Abend drei Freunde einladen, die wir vorher noch nie gesehen haben, er sitzt die ganze Zeit vor seiner Konsole und fährt Autorennen und hat es nicht einmal geschafft sein Zimmer aufzuräumen." Jin seufzte und kuschelte sich noch mehr an seinen Mann. „Danke, dass du endlich da bist." „Sollen wir nachher Jimin nochmal zu ihm schicken, damit er mit Kookie redet?" „Nein... das kommt doch doof. Wir bereiten jetzt alles vor, für die anderen und dann schauen wir Mal, wie er gelaunt ist. Er war ziemlich angepisst, als ich ihm das Verbot ausgesprochen habe." „Okay. Ich habe eine Überraschung für dich... wartest du kurz hier?" „Oh... na gut. Aber beeil dich, ja?" „Natürlich."

Namjoon verschwand schnell nach draußen, lief zur noch offenen Kofferraumklappe und holte den kleinen Welpen hervor, von dem Jin nun schon seit einer Weile sprach. Der Kleine fühlte sich sofort wohl in Namjoons Armen und sah sich ruhig, aber mit wachen Augen um. Namjoon schloss geschickt das Auto was, dank hochmoderner Fernbedienung mit nur einer Hand ganz leicht möglich war, und lief daraufhin wieder in das Haus. Jin saß derweil mit Jisoo auf der Couch und hatte den Rücken zur Tür gedreht, während er seine Tochter bat, niemals erwachsen zu werden. Jisoo hatte sich an ihren Appa gekuschelt und beteuerte natürlich, niemals so zu werden, wie ihr „nerviger Bruder". Jungkook kam gerade die Treppe runtergesprintet und Namjoon zu begrüßen und sah den Welpen. Er wollte gerade anfangen zu sprechen, da deutete Namjoon ihm an, still zu sein. Jungkook verstand es und hielt sich zum Glück auch daran und ging schließlich in das Wohnzimmer.

„Jinnie?" „Ja?" „Hier, schau Mal... meine Überraschung." Jin stand schnell auf und lief auf Namjoon zu. Erst erkannte er niemanden doch dann sah er ihn, den kleinen Welpen. „Wow... der ist ja niedlich! Wo hast du ihn denn her? Ist das der aus dem Hundeheim?" „Ja... ich bin heute daran vorbei gelaufen und er hat mich so unschuldig angeschaut... Schaut Mal, Ji und Kookie. Das ist... ja wie wollen wir ihn denn nennen?" „Darf ich ihm einen Namen geben?", fragte Jisoo und streichelte vorsichtig den Hund auf Namjoons Armen. „Ja, das darfst du." „Monie." Namjoon lächelte und übergab den Kleinen Welpen Jisoo, die ihn sofort vorsichtig umarmte und sich auf die Couch fallen ließ. Jungkook setzte sich neben sie und streichelte durch das weiße Fell. Jin beobachtete seine beiden Kinder und umarmte Namjoon. „Das ist wundervoll von dir, Namjoon. Ich liebe dich." „Ich liebe dich auch, Jin. So sehr."

Die kleine Familie genoss den Nachmittag, zeigten dem schon wohlerzogenen Welpen alle Räume und auch seinen neuen Schlafplatz in Namjins Zimmer. Jimin hatte keine fünf Sekunden Monie gesehen und begonnen zu betteln, dass Yoongi und Hoseok doch auch einen Hund adoptieren könnten, da Jimin sich oft alleine fühlte. Doch da ließen die Beiden die Bombe platzen. Yoongi strich seinem nun auch Sohn über die Wange. „Jimin, du weißt doch, dass wir die kleine Jihyo adoptieren wollen... du hast sie doch auch schon kennengelernt. Sie ist doch erst zwei Jahre alt und wir wollen sie nicht zu Hause überfordern. Fühlst du dich so oft so allein zu Hause?" Jimin grinste scheinheilig. „Eigentlich nicht, aber ich dachte damit kann ich euch überreden." Alle Anwesenden begannen zu lachen und Jimin wurde etwas rot im Gesicht. Jisoo drückte ihm Monie in die Hand und grinste. „Du kannst immer her kommen und mit ihm spielen. Meine Freundinnen und ich würden uns freuen." Jimin nickte nur und betrachtete weiter den Hund.

Am Abend gingen Jin und Namjoon tatsächlich Essen und Jisoo übernachtete bei einer Freundin. Jungkook war mit zu Jimin gegangen und hatte Monie gleich mitgenommen. Jimin und Jungkook redeten noch lang, bis sie schließlich ins Bett gingen und so konnten wir zu Yoongi und Hoseok rüber schweifen, die auch schon in ihrem Bett lagen, eng aneinander gekuschelt. „Also... kann ich das heute fest sehen, dass Jihyo zu uns kommt? Gestern Abend kamst du mir deswegen nicht mehr so sicher rüber.", fragte Hobi seinen Ehemann und strich über dessen Hand. Yoongi gähnte, wie sollte es auch anders sein, erst einmal ausgiebig und küsste Hoseok dann auf die Wange. „Ich hatte Zweifel. Sie ist erst zwei geworden und wirklich noch klein. Ich wusste nicht, ob ich dafür gemacht bin, Jimin und Tae, sowie auch Jungkook waren wesentlich älter... Aber dann hatte ich heute Nacht einen Traum und der hat mir Kraft gegeben, weshalb ich mir nun ziemlich sicher bin." „Und zwar?" „Dass wir Jihyo adoptieren und dass ich dich immer noch liebe." „Hast du je daran gedacht mich nicht zu lieben? Yoongi... ich bin toll, wie kannst du sowas nur tun?" Gespielt angegriffen, hatte Hoseok sich von Yoongi weggedreht und wartete nur darauf, von Yoongi mit Küssen überhäuft zu werden. Keine Minute später trat dieser Fall auch schon ein und als Hoseok dann noch erwiderte, wurde die Nacht doch ein wenig länger, als ursprünglich erwartet.



Okay. Ich war noch in Stimmung und wollte das Kapitel hochladen. Morgen habe ich meine mündliche Prüfung... ich bin ja gespannt, wie das werden wird. Mit einem weiteren Kapitel kann ich morgen ja berichten. Falls es jemanden interessieren sollte haha. Whatever. Es ist ein bisschen spät für ein Kapitel aber mir hat es gefallen und ich wollte es noch mit euch Teilen.

Lg Ella :) I love you all!

tomorrow we are togetherWo Geschichten leben. Entdecke jetzt