Zoé Pilar Perez

Mit einem nervösen Lächeln auf den Lippen tapste ich über den heißen Sand am Strand auf Harry zu, der bereits auf mich zu warten schien.

„Hey, Pilar.“, grinste er und ich biss mir ebenfalls schmunzelnd auf die Lippe, bevor er mich in eine Umarmung zog.

„Hey, Edward.“, äffte ich ihn nach, sobald er mich wieder losgelassen hatte, und er verdrehte gespielt genervt die Augen, wobei ich versuchte nicht allzu sehr auf seine pinken Lippen zu starren, über die er genau in diesem Moment mit seiner Zunge fuhr.

Ich bemerkte, dass er seine Badehose bereits angezogen hatte und einfach ein normales Shirt dazu kombiniert hatte, doch er sah fabelhaft wie immer aus. Das Einzige, was mich ein bisschen verwirrte, waren seine Haare.

„Ist das ein Zopf?“, fragte ich ungläubig nach und meine Hände fuhren zu dem Haargummi, das seine Locken zusammen hielt, während Harry nickte.

„Ja, wieso?“

„Du bist ein Mann und keine Frau, das weißt du doch, oder?“

Fassungslos musterte ich ihn, doch er zuckte nur grinsend mit den Schultern und wechselte das Thema:

„Wollen wir schwimmen?“

„Kannst du denn schwimmen?“

Er antwortete nicht mehr, sondern zog sich einfach nur sein Shirt aus und schmiss es auf seine Tasche, die ihm zu Füßen lag.

Fuck.

Es war zwar nicht so, dass ich Harry noch nie oberkörperfrei gesehen hatte, aber ich hatte ihn wirklich nicht so gut trainiert in Erinnerung. Mein Blick schweifte über seine straffe, glatte Haut und die gut sichtbaren Muskeln darunter, ich bestaunte seine vielen Tattoos und meine Fingerspitzen begannen quälend zu kribbeln, da ich ihm am liebsten über die Brust gestrichen hätte.

Harry fing meinen Blick auf und aus den Augenwinkeln erkannte ich, wie sich kleine Grübchen auf seiner Wange bildeten, während er versuchte ein Grinsen zu unterdrücken, doch zum Glück sagte er nichts.

Unruhig schüttelte ich meinen Kopf, ehe auch ich mir rasch mein Top auszog und aus meinen Hotpan schlüpfte.

„Fertig.“, teilte ich ihm mit und schlang unsicher meine Arme über meinen Oberkörper, sodass er meinen kleinen Bauch nicht sofort zu sehen bekam, doch er löste meine Arme und legte meine rechte Hand in seine, bevor er mich mit in Richtung Wasser zog.

Sein Daumen fuhr über meinen Zeigefinger und ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen, das auch sofort als Harry zu mir blickte von ihm erwidert wurde und ein wohliges Gefühl machte sich in meinem Magen breit.

„Ist das Wasser wohl kalt?“, fragte er als wir bereits fast am Meer angekommen waren, und ich schüttelte zur Antwort den Kopf.

„Es ist lauwarm.“

Harry nickte und löste seine Hand – zu meinem Bedauern – aus meiner. Wir suchten uns einen kleinen Strandabschnitt, an dem nicht so viele andere Leute waren, bis wir bereits im feuchten Sand standen und er vorsichtig seinen großen Zeh einmal ins Wasser tauchte, ehe er zurückzuckte.

„Das ist ja eiskalt!“, beschwerte er sich und sprang einen Schritt zurück, weshalb ich leise lachen musste.

„Ist es nicht, du bist nur zu aufgeheizt von der heißen Sonne.“

„Dann kannst du ja vorgehen.“

„Schön.“, willigte ich ein und setzte einen Schritt in das kühle Nass.

Harry hatte Recht gehabt, das Wasser war wirklich kalt, doch das war mir egal. Ich wollte ihm beweisen, dass ich nicht so feige war wie er. Ich lief ein paar Schritte auf den Horizont zu und das Wasser reichte mir bereits bis zu den Knien, als Harry plötzlich doch noch neben mir auftauchte. Das Wasser spritzte aufgrund seines Laufschrittes und quietschend machte ich einen Satz zur Seite, weswegen er lachte, doch ich schaute ihn nur böse an und spritze ihn ebenfalls nass.

„Hey!“, protestierte er und revangierte sich mit einer ordentlichen Ladung Meerwasser, woraus letztendlich eine kleine Wasserschlacht entstand.

Ohne es wirklich zu bemerken waren wir dabei immer weiter ins Meer gelaufen, als mir das Wasser auf einmal bis zum Bauch stand und sich eine Gänsehaut über meinen Körper zog.

„Harry, mir ist kalt.“

Er erwiderte nichts, sondern grinste mich nur einmal schief an und ließ sich auf einmal komplett ins Wasser sinken, sodass nur noch ein paar seiner Locken an der Oberfläche herausragten. Und genau diese Locken bewegten sich deutlich erkennbar auf mich zu, weswegen ich irritiert zurückwich. Doch Harry war schnell, während ich die ganze Zeit nur rückwärts stolperte, und plötzlich spürte ich seine langen Finger um meine Fußknöchel, ehe sie weiter nach oben wanderten.

Erschrocken klappte mein Mund offen und ich wollte seine Finger abschütteln, aber mein Herz raste viel zu schnell und meine Haut explodierte unter seinen Berührungen, weshalb ich keinen klaren Gedanken fassen konnte.

Seine Fingerspitzen strichen über meine Knie, dann meine Oberschenkel hinauf und schließlich legten sich seine Hände auf meine Hüften. Erleichtert atmete ich aus, als seine Bewegungen stoppten, und entspannte mich wieder ein wenig, als ich auf einmal mit aller Kraft unter Wasser gezogen wurde.

Mein geschrienes „HARRY“ ging wortwörtlich im Wasser unter und ich kniff schnell die Augen zusammen, damit das Salzwasser nicht die Chance bekam darin zu brennen.

Die Hände auf meinen Hüften lösten sich von meinem Körper, nur um kurz danach meine Schultern zu umfassen. Harry war mir wohl sehr nah, denn als er ausatmete spürte ich die Blubberbläschen gegen meine Haut und ich musste leise kichern, was unter Wasser nicht gerade die beste Idee war, da ich Wasser schluckte.

Hektisch versuchte ich zu husten, was auch Harry bemerken zu schien, da er mich rasch wieder nach oben an die Oberfläche zog, und ich schwang kurzerhand meine Beine um seine Hüften und klammerte mich an seinen Hals, ehe ich laut anfing zu krächzen. Er klopfte mir ein wenig mit der Handfläche auf den Rücken, bis ich mich irgendwann endlich wieder beruhigt hatte, mich jedoch trotzdem nicht von ihm löste, sondern mich einfach nur von meinem kleinen Anfall erschöpft an seine Brust schmiegte.

„Besser?“, fragte Harry und ich nickte, während Harry ein wenig durch das Wasser schlenderte.

Mir war nicht mehr wirklich kalt, da die Sonnenstrahlen auf meine nasse Haut schienen und Harry mich aufwärmte, sodass sich ein Lächeln auf meine Lippen legte und ich genießerisch die Augen schloss.

Mein Körper wurde bis zu meinen Schulterblättern in Wasser gehüllt und auch von Harry ragte nur noch sein Kopf heraus, wobei ich bemerkte, dass seine Schritte ein wenig schwankten und er während des Laufens ein paar Probleme damit hatte, mich zu tragen, doch ich wusste, dass ich – wenn ich ihn loslassen würde – hier nicht mehr stehen könnte. Außerdem wollte ich mich auch gar nicht von ihm lösen, im Gegenteil: Ich wollte mich noch enger gegen ihn drücken und meine Finger über seine reine Haut fahren lassen, die sich so weich anfühlte gegen meine anfühlte.

Doch irgendwann blieb er stehen und sein Griff lockerte sich etwas, sodass ich ungewollt etwas hinabrutschte an seinem Körper, bis wir wieder auf Augenhöhe waren. Seine Hände lagen unter meinem Hintern und hielten mich fest und ich war mir sicher, dass das der Grund dafür war, dass er mich so verschmitzt angrinste, weshalb ich die Augen verdrehte.

„Idiot.", murmelte ich, doch ich bezweifelte, dass er mich gehört hatte, weshalb ich einmal bestrafend an seinem Zopf zog, ehe ich ihm grinsend die Zunge hinausstreckte.

__

Der Cut ist vielleicht nicht so praktisch an dieser Stelle, aber hätte ich das nächste Kapitel auch noch in dieses mit reingepackt wäre es viiiiel zu lang geworden :')

Was sagt ihr zu dem Kapitel?

ITS BEEN SO LONG ITS BEEN SO LONG YOU MUST BE FIREPROOF CAUSE NOBODY SAVES ME BABY THE WAY YOU DO

Sorry ich kann nicht aufhören dieses perfekte Lied zu hören asdfghjkl.♥

Hannah xxx

Itchy FeetLies diese Geschichte KOSTENLOS!