Patty kuschelte sich an mich und bald konnte ich das gleichmäßige atmen des Jungen vernehmen. Ich war erschöpft von dem, was wir getan hatten, doch schlafen konnte ich nicht. Ich war zu aufgeregt, zu verwundert darüber, dass ich eben wahrhaftig mit einem Jungen geschlafen hatte.

Ich legte meinen Arm um den schmalen Körper Patty's und zog ihn näher an mich heran. Seine warme Haut an meiner sendete leichte Stromstöße durch meinen Körper und ich bekam eine Gänsehaut. Ich zog die Decke über unsere beiden ineinander verschlungenen Leiber und genoss die Wärme.

Patty schlief tief und fest, er hatte sich vollkommen ausgepowert, wie es schien. Es war eine völlig neue Erfahrung für ihn und mich, mehr für ihn, weil ich ja Top war. Am Höhepunkt war er für einen Augenblick vollkommen weg gewesen.

Die Erinnerung ließ mich unruhig hin und her rutschen. Ich sollte aufhören, darüber nachzudenken, sonst musste ich Patty aus seinem Schlaf reißen und ich wusste, sein Arsch musste ziemlich schmerzen.

Sein Arsch. Perfekt geformt, rund und einfach nur zum anbeißen. Er passte wie die Faust auf's Auge in das Bild, dass ich von einem göttlichen Arsch hatte. Ich rutschte weiter auf dem Bett herum, um eine angenehme Position zu finden, doch ich fand keine.

Plötzlich hörte ich etwas vibrieren. Dann tönte ein Klingelton, der mir unbekannt war durch das leise Zimmer.

Ich stand auf und suchte nach dem Störfacktor. Ich fand es in Patty's Jeans, es war natürlich ein Handy. Auf dem Display war das Profil einer hübschen, älteren Frau und darunter stand "Mom :D"

Ich stand auf und fluchte leise. Patty schlief tief und fest, ich wollte ihn nicht aufwecken. Also blieb mir nichts übrig, ich nahm ab.

"Patrick Brown, wo zur Hölle bist du? Ich mache mir den ganzen Tag schon Sorgen, jetzt ist es halb fünf und du bist gegen halb acht hier angekommen! Du hättest doch Bescheid geben können!", ertönte eine wütende, aber sorgenvolle Stimme einer Frau.

Ich setzte mich auf das Bett und legte meine Worte zurecht: "Guten Tag, Madam Brown. Mein Name ist Jordan MacAthur, ich bin ein Freund Ihres Sohnes und habe abgenommen, weil Patty gerade auf der Toilette ist. Er hat ein bisschen Magenprobleme, aber ich kümmere mich um ihn. Machen Sie sich bitte keine Sorgen, er war die ganze Zeit bei mir. Und was die Magenverstimmung angeht, meine Mutter hat eine Teesorte, die sehr wirksam gegen Bauchschmerzen ist."

Ich hielt die Luft an und hoffte, dass sie meine Erzählung schluckte.

"Oh", ertönte nur. Darauf folgte Stille.

"Machen Sie sich bitte keine Sorgen, ich bringe Ihren Sohn zu Ihnen nach Hause, wenn es ihm besser geht"

"Nein, ich holte ihn jetzt gleich ab"

"Bitte, Madam Brown. Machen Sie sich nicht die Mühe und kommen hier her. Ich bringe ihn zeitig wieder nach Hause. Er sollte jetzt besser in einem Bett liegen bleiben, sonst kann weiß Gott noch etwas passieren. Ich kümmere mich um ihn, entspannen Sie ein bisschen oder tun, was Sie tun wollen, ich mach das schon"

Jetzt war es wieder still.

"Ehm, ja, wenn du meinst. Gut, dann mach du das was du denkst, was ihm helfen könnte. Danke, schätze ich"

"Gern geschehen. Machen Sie sich einen schönen Nachmittag, ich bringe ihn später vorbei."

"Okay, auf Wiederhören"

"Ja, Wiederhören" Und damit legte sie auf. Ich atmete erleichtert aus. Sie hat es geschluckt. Ich fuhr mir über das Gesicht und legte das Handy wieder zu Patty's Hose, bevor ich mich wieder zu ihm umdrehte. Er hatte sich auf die Ellbogen gestützt und sah mich verschlafen an.

"Morgen", raunte er.

Ich lachte "Es ist kurz nach halb fünf. Hab ich dich geweckt?"

Er schüttelte den Kopf und ich kletterte neben ihn. Er sah an mir runter und wurde leicht rosa. "Du bist immer noch nackt", stellte er fest.

"Na und? Du auch", konterte ich grinsend.

Patty hob die Decke etwas an, wurde tiefrot und zog die Decke und die Beine an seinen Körper heran.

"Hey, du brauchst dich nicht schämen! Ich hab dich schon komplett nackt gesehen, also mach die Decke weg! Nackt gefällst du mir viel besser", grinste ich und zog spielerhaft beide Augenbrauen in die Höhe.

"Du Perverser!", lachte Patty, doch er schob die Decke von Bett und krabbelte auf mich zu. Als er direkt vor mir stand, nahm er die Arme um meinen Nacken und zog mein Gesicht zu seinem hin. Ganz sanft legte er seine Lippen auf meine, doch es reichte mir nicht.

Ich drückte mich gegen ihn und drängte meine Zunge zwischen seine Kiefer. Er erwiderte den Kuss mit gleicher Leidenschaft und fuhr durch meine Haare. Sanft zog er an meinem Ansatz und ich seufzte erleichtert.

Er wusste verdammt noch mal, was mir gefiel und mich zum stöhnen brachte. Ich zog ihn langsam von mir weg und löste den Kuss. Dann sah ich in seine Augen, die mich fragend ansahen.

"Es tut bestimmt ziemlich weh", flüsterte ich besorgt.

Patty sah mich verwirrt an und ich streichelte einmal kurz über seinen Hintern. Patty sah von meiner Hand zu meinen Augen und grinste. "Ja, du warst ziemlich gnadenlos. Aber ich kann damit umgehen"

Ich nickte, aber trotzdem stand ich auf und ging auf meinen Schrank zu.

"Och komm schon, Jordan! Noch nicht anziehen", bettelte er und rollte sich über das Bett. Ich zog mir eine schwarze Boxershorts an und drehte mich um. "Patrick Brown, ich werde deiner Mutter nicht nackt gegenübertreten und ich würde es dir auch nicht raten."

Er saß sofort aufrecht im Bett und sah mich erschrocken an. "Meine Mom?"

"Ja, ich habe versprochen, dich nach Hause zu fahren. Sie hat vorhin angerufen. Also zieh dich an, oder wir kommen zu spät"

Er streckte mir die Zunge raus und sammelte seine Klamotten ein um sie danach anzuziehen.

Ich zog mir ebenfalls frische Klamotten an und wartete auf Patty, bis er fertig war, dann verließen wir das Zimmer, in dem wir heute schon zu viel Spaß hatten.

Bevor wir gingen, tranken wir beide noch etwas und schließlich verließen wir das Haus und setzten uns in meinen Corvette.

Als ich einstieg, meinte ich noch zu Patty: "Übrigens, du hast Magenprobleme"

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