5. Kapitel

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Am Anfang dieses Kapitels möchte ich erst mal meinen treuen Lesern wie vali03, PersieBee, CorneliaWendtner, stupslaura2004 und Hundefreundin  danken!♡ Dieses Kapitel ist für euch!!! Und jetzt viel Spaß ich hoffe es gefällt euch und freue mich über eure Kritik oder euer Lob. Natürlich auch über voten und follower♥Und jetzt schon danke an die treuen Leser die ich vlt noch finde! Ihr seid die besten:3

Die Sonne ging am Horizont auf und tauchte die Landschaft in warmes Licht. Die Strahlen spiegelten sich auf der Oberfläche des Waldsees und feine Wellen kräuselten sich an der Wasseroberfläche. Ein paar Enten mit ihren Jungen schwammen über den See und tauchten gelegentlich unter um nach etwas Essbarem zu suchen. Da hörte man Huftritte aus dem Wald zum See schallen jnd die Enten schauten interessiert in diese Richtung. Aus dem Wald tauchten ein Mädchen und ein Pferd auf. Ein Strick war nicht nötig, das Pferd lief gehorsam hinter dem Mädchen her. Das Mädchen setzte sich an das Ufer des Sees und das Pferd legte sich neben ihr in den Sand. Die Sonne spiegelte sich mittlerweile in dem See und die Haare des Mädchens glitzernten honigfarben.

Ich ließ meine Füße baumeln und schaute auf den See. Wenn ich ihn mit der Fuß spitze berührte kräuselten leichte Wellen in Kreisbewegungen von mir weg. Wotan lag ruhig neben mir und schien zu schlummern. Als ich gestern, an dem Tag an dem ich ihn bekommen hatte, ins Haus ging war es schon sehr spät. Heute morgen habe ich ihn auch schon vor Sonnenaufgang aus der Box geholt und beschlossen spazieren zu gehen. Ich weiß, welcher halbwegs vernünftige Mensch steht bitte schon vor Sonnenaufgang auf?! Das beweist wieder mal das ich voll und ganz verrückt bin. Wotan lag neben mir wie früher Amigo. Dieser Gedanke macht mich immer noch traurig. Aber ich glaube Amigo wäre nicht glücklich wenn er wüsste das ich nicht glücklich bin. Gedankenverloren schaue ich mir die Wasseroberfläche an. Wotan's Gesicht spiegelt sich darin. Liebevoll blicke ich ihn an. Was hätte ich ohne ihn getan? Ich hätte mich aufgegeben und wäre immer traurig gewesen. Ich hätte im Leben keinen Sinn mehr gesehen. Aber das Leben geht weiter. Zwar nicht so wie früher abr es geht weiter. Ich weiß, dass ich Amigo nie vergessen KANN! Er wird immer in meinem Herzen einen Ehrenplatz haben. Ich werde ihn immer lieben. Und irgendwann sehen wir uns wieder. In einer anderen Zeit, an einem anderen Ort. Aber wir werden uns wiedersehen. Und Wotan wird auch da sein. Dann habe ich schon 2 Freunde fürs Leben. Zärtlich sehe ich Wotan an. Seine Mähne fließ wie Creme über seine Schultern und sein kastanienbraunes Fell glänzt in der Sonne. Er öffnet die Augen und erwidert meinen Blick. Dann steht er auf und stellt sich neben einen Stein um zu grasen. Auch ich stand auf und ging zu ihm. Ich setzte mich auf den Stein und betrachtete seinen Rücken. Eigentlich könnte ich von diesem Stein problemlos aufsteigen. Aber das ist verrückt! Ich kenne ihn noch nicht mal einen Tag...andererseits waren wir ja sowas wie Seelenverwandte, oder? Langsam stand ich auf und stellte mich auf den Stein. Ich legte meine Hände auf seinen Rücken un belastete ihn etwas. Wotan sah mich verwirrt an. Senkte dann aber wieder den Kopf um weiter zu grasen. "Darf ich aufsteigen?" Irgendwie kam es mir richtig vor ihn vorher zu fragen. Schließlich ist es sein Rücken nich meiner. Ich atmete nochmal tief durch, holte Schwung und landete auf seinem Rücken. Wotan hob ruckartig den Kopf und drehte sich zu mir um. Er legte den Kopf schief und ich konnte mir denken was er dachte: Was hat die denn vor? Dann aber schien er es sich anders zu überlegen und schaute in die Ferne. Ich überlegt ob ich es für heute lassen sollte aber Wotan nahm mir die Entscheidung ab. Langsam schritt er Richtung Wald. Erschrocken klammerte ich mich an seine Mähne aber nach einer Weile genoss ich es einfach nur mehr. Wotan hatte einen ausgreifenden Schritt und wunderschöne weiche Gänge. Da trabte Wotan an. Er trabte wunderbar leicht. Ein Vogel flog auf und Wotan erschreckte sich und machte einen Satz zur Seite. Ich versuchte mit der Bewegung mit zu gehen und Wotan galoppierte an. Jch konnte mein Glück kaum fassen! Ich galoppierte auf Wotan! Nach einer Weile parierte ich ihn atemlos zum Trab durch. Ich glaube mein Gesicht strahlte mit der Sonne um die Wette. Überglücklich schlang ich meine Hände um seinen Hals und kuschelte mich in seine lange Mähne. Wotan schnaubte zufrieden und schritt müde den Weg entlang. Ich legte mich mit dem Oberkörper auf seinen Hals und ließ meine Füße seine an seinen Schultern hinunter baumeln. Da hörte ich das Geräusch eines Autos und setzt mich erschrocken wieder auf. Wir waren schon bei der Landstraße?! Ich schaute auf meine Armbanduhr und erschrack. Kurz vor zwölf! Schnell wendete ich Wotan und galoppierte an. Dann preschte nach Hause.

Als ich in die Einfahrt einbog sah ich Mely dort stehen und aufgeregt winken. "Es gibt Mittagessen wo bleibst du denn?" Ich murmelte schnell was von Sorry und brachte Wotan in den Stall und drückte ihm schnell einen Kuss auf die Stirn. Dann lief ich raus zu Mely und sie legte den Arm um meine Schultern:" Zwei beste Freundinnen beschritten eine gefährliche Mission: Das Mittagessen!" Ich kicherte und sie stimmte mit ein. Dann liefen wir ins Haus und meisterten die gefährliche Mission mit Bravour!:)

Danke fürs lesen! Hoffe es hat euch gefallen! lg horsi:3

Wotan ✔Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt