17. Er beruhigt mich.

434 35 0

Ein paar Stunden nach
dem Krankenhaus Besuch

Elli und ich sitzen am Küchentisch und diskutieren hysterisch darüber, ob eine Sprengung eines alten, fast unbewohnbaren Hochhaus, am Rande der Stadt, sinnvoll oder nicht sinnvoll wäre, denn in der Zeitung steht ein Artikel über dieses alte Gemäuer.
Ich halte es für sehr sinnvoll dieses Haus zu sprengen.
„Schau doch mal! In der Nähe stehen keine anderen Häuser, das Hochhaus ist so alt und brüchig, das würde eh bald in sich zusammen fallen. "
Während ich den Satz sage, haue ich immer wieder mit der flachen Hand auf den Tisch.
„Ja siehst du!" das Mädchen mir gegenüber schlägt sich auf die Stirn
„Wozu braucht man dann noch eine Sprengung, wenn das Haus eh schon von allein einkracht!"
„Erstens: Es ist kontrolliert, und zweitens: Wenn da ein Mensch lang geht und dann bricht das Haus ein, könnte der sich verletzen... oder so."
„NEIN!"
„Natürlich!"
Ich kann wirklich nicht erklären wieso, aber es regt mich wirklich furchtbar auf, dass Elli einfach nicht einsehen möchte, das es zu gefährlich wäre, das Haus nicht zu sprengen.
„Könnt ihr jetzt bitte leise sein, sonst verstehe ich die Nachrichten nicht.",
ruft Wooyoung, der auf dem Sofa sitzt, mit einer Packung Chips in der Hand, die Nachrichten schauend.
Mit zusammen gekniffene Augen, würdige ich Elli einen letzten Blick, balle meine Hände zu Fäusten, stehe auf, und setze mich neben Wooyoung aufs Sofa.

„NEIN! AAAH!!"
Ich sitze kerzengerade im Bett auf und schreie.
Meine Haare hängen mir wild ins Gesicht, mein Herz pocht unnormal schnell.
Ich habe geträumt, schlecht geträumt. Ich weiß nicht was, aber es war nicht gut.
Ohne das ich es kontrollieren kann, kullert eine Träne an meinem Wangenknochen herunter.
Weine ich? Warum?
So sehr ich mich bemühe, Antworten auf die Fragen, die in meinem Kopf herum schwirren, bekomme ich nicht.
Ich fahre mit meinen Fingern durch mein verschwitztes Gesicht und streiche ein paar Haarsträhnen weg, die an meiner Stirn kleben.
Plötzlich springt die Tür auf und jemand kommt ins Zimmer gestürmt. Erst als die Gestalt in den schmalen Lichtschein des Mondes tritt, erkenne ich Wooyoung der auf mich zu kommt.
„Alles in Ordnung?"

Auch wenn in seiner Stimme ein Anschwung von Panik liegt, beruhigt sie mich doch, auf eine unbekannte Art und Weise.
Meine Mutter hatte mir erzählt, das mein Vater mir damals immer eigene Geschichten erzählt hat, Abends an meinem Bett, bevor ich schlafen ging. Dazu habe ich immer mit meinen Kuscheltieren die Szenen nachgespielt.
Ich kann mich daran nicht mehr erinnern, aber ich stelle mir es manchmal vor, wie es damals war.

„Alles gut... nur ein Albtraum."
Mit schwankender Stimme winke ich ab.
„Bist du sicher."
Wooyoung schaut mich besorgt an.
Ein Nicken kommt zurück.
Er dreht sich gerade wieder um uns will gehen, da rufe ich,
„Wooyoung?"
Der Junge dreht sich zu mir um, wartet auf das, was ich sage.
„Bleibst du bei mir?"
Ich kann ein kleines lachen hören, von dem Jungen der sich wieder in Bewegung setzt, und zu mir zurück kommt.
Er schlägt meine karierte Bettdecke zurück und legt sich neben mich.
'Ich hätte nicht gedacht, dass er das einfach so macht.' denke ich mir und genieße seinen duftenden Geruch.
Ich schmiege mich an seine Brust, und warte seine Reaktion ab.
Er legt einen Arm auf meine Schulter und streicht leicht darüber.
Mit einem seufzer lassr ich mich voll fallen und frage meine letzte Frage, bevor ich einschlafe,
„Erinnerst du dich?"

Ich weiß nicht genau, wie lange ich schon hier bin. Ein bis zwei Monate vielleicht. Aber in der ganzen Zeit hier, in Busan, habe ich nie einen besseren Schlaf gefunden, wie diesen jetzt.
Er hüllt mich in eine Art schützende Blase, oder eine weiche, warme Wolke.
Der Regen, der eingesetzt hatte, prasselt nun auf mein Fenster, wie bleiche Finger, die an das Glas tippen.
Diese Wärme, die mich schon einmal empfangen hat, breitet sich letzten Endes in meinem ganzen Körper aus, wie ein Virus, oder eine Tsunamiwelle.
Ich schlafe jetzt, und schaue was der nächste Tag so bringt.

_______________________________________________________

Hallo Leute... wisst ihr gerade was mich aufregt.
ATEEZ KOMMT BALD NACH BERLIN UND ICH LEBE AUF DER FU**ING ANDEREN SEITE VON DEUTSCHLAND!!!😑😡😠😣😤
Ich hoffe das Kapitel gefällt euch, auch wenn es nur kurz ist😅😘

 ATEEZ KOMMT BALD NACH BERLIN UND ICH LEBE AUF DER FU**ING ANDEREN SEITE VON DEUTSCHLAND!!!😑😡😠😣😤Ich hoffe das Kapitel gefällt euch, auch wenn es nur kurz ist😅😘

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

WWhat ah cute little Muffin❤❤❤

Good or Bad Boy [ATEEZ FF / Wooyoung]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt