Kapitel 8

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Wie komisch war das denn bitte? Klar ich bin noch die neue auf der Schule, weil meine Mum gefühlt jedes Jahr Land und Haus wechselt. Canada, England, Südafrika,... 8 verschiedene Länder insgesamt um dann vor 5 Wochen wieder nach Deutschland. Und ich verlaufe mich immer noch im E Gebäude.
"Mäuschen?" Ach ich hasse es wenn sie mich so nennt... "Ja?" "Hast du mir überhaupt zugehört?" genervt seufzte sie. "Tut mir leid... Ich war in Gedanken". "Ich habe gefragt ob deine Freundin wieder da ist?" Seit gestern mum...  Seit sie hier ist ist sie immer so zerstreut... 
Wenigstens bekam ich beim Shoppen heute eine coole neue Jacke. Doch die es so in Leben laufen muss schlug meine Mutter urplötzlich einen ernsteren Ton an. "Schatz ich muss dir was wichtiges sagen. " Oh oh... "Hm?" Ich zog eine Augenbraue hoch. "Ich habe da einen netten Jungen Mann gefunden, der mit sehr gut gefällt und ich kenne ihn schon seit fast einem Jahr und da..." Ein Jahr??! Und warum erfahre ich das erst jetzt?? "Jedenfalls..." Mom räusperte sich. "Er hat uns heute zum essen eingeladen und sein Sohn ist heute auch da." Sprachlos hatte ich mitten in der Fußgänger passage angehalten. "Du datest jemanden seit einem Jahr und ich erfahre kein strebends Wörtchen darüber?" ich war fassungslos. "Jetzt hör mal Schätzchen, das ist alleine meine Entscheidung, da muss ich dir nichts melden" "Pf!" Wütend rannte ich zum Auto und stieg ein.
Als meine Mum auch einstieg, verschränkte ich protestiv die Arme und redete die 24 Minuten Fahrt kein Wort mehr mit ihr. "Sei bitte um 6.30 Uhr fertig!" rief Mum mir hinterher, als ich zuhause die Treppe hoch stürmte.
Wie kann sie mir sowas verschweigen?! Ein Jahr? Aber...,Ich atmete durch, gut, was soll ich denn machen?... Ein Blick auf die Uhr sagte mir dass ich nur noch eine halbe Stunde Zeit hatte, also setzte ich mich auf meine Coach und zeichnete ein Gemälde dass ich im Bauern Haus gesehen habe nach.
"Dring!" Ich schreckte hoch als mein Wecker mir meldete, dass ich mich so langsam fertig machen sollte.
Die Jeans konnte ich anlassen, doch mein T-Shirt  hatte beim Zeichnen etwas viel Bleistiftstaub abbekommen, also zog ich mir einen gemütlichen, weißen Pulli mit einen kleinen, schwarzen Muster über.

Und schneller als erwartet stand unser Auto auch schon vor einem riesigen, weisen Traumhaus mit  Holzverkleidung an manchen Teilen der Hauswände. Wow, was ein Haus... Irrietiert stieg ich aus dem Auto. "Sicher das wir hier richtig sind?" Meine Mum warf mir einen prüfenden Blick zu. "Benimm dich heute Liv, ja?" Ich verdrehte die Augen und ging auf die Haustür zu. Ich legte mir theatralisch eine Hand auf die Stirn und sagte: "Also wirklich, Liebste Mutter, wie könnt ihr von der Annahme aus gehen, ich, Liv Unglaub könnte anders als wohlerzogenes und höfliches Auftreten an den Tag legen?"  Ich kicherte los. "wirklich mum..." Hinter mir räusperte sich jemand und ich drehte überrascht den Kopf.

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