Kapitel 7

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In der Pause gehe ich schnell zu meinem Spind und sehe Jason in einer Gruppe von Jungs aus dem Kurs über mir. "Ich muss mir das alles einbilden... Wahrscheinlich trinne ich nicht genug sie meine Mum sagt...". "Hey Beaniemädchen!", ruft Jason zu mir rüber. Das Beaniemädchen... So heise ich für manche hier, weil ich fast rund um die Uhr Beanies trage. "Hast du ne neue Brille?" er stellt sich neben mich an den spind in grinst.
Ohne was zu sagen mustere ich ihn offensichtlich von unten bis oben. "Mir stehen solche Sachen wenigstens, im Gegensatz zu dir und aufgeklebten Schnurbärten. "UPS, ist mir so rausgerutscht. Aber das war's wert." Dieser verdatterte, irritierte Gesichtsausdruck sah wirklich ziemlich komisch an ihm aus. Also schlug ich meinen Spind zu und ging betont lässig zum Bahnhof, um meinen Zug in die Stadt noch zu erwischen.
Schade, dass Cindy nicht da war. Sie hatte Jugend debattiert gewonnen und ist jetzt nach Berlin gefahren." Zum Glück kommt sie morgen wieder", dachte ich mir und kramte meine Kopfhörer raus.

Die nächsten Tage verliefen ziemlich normal, Cindy hatte viel zu erzählen und Ich hatte keine wahn Vorstellungen mehr, also hielt ich es nicht für wichtig sie jemandem gegenüber zu erwähnen. Ich schaute auf mein Handy. Komisch, 5 unbeantwortete Anrufe von einer unbekannten Nummer.
In dem Moment klingelte mein Handy und die nummer tauchte wieder auf. Zögerlich hob ich ab "Wer ist da?", fragte ich auf gut Glück. "Wir müssen uns sehen, gleich in Saarbrücken", sagte die Stimme und legte auf. Ich war viel zu verblüfft um irgendwas zu tun. "War das jason??? Wie verdammt kommt der Typ an meine Nummer? Und was will er?"
Mit einem komischen Gefühl im Bauch stieg ich in Saarbrücken am Bahnhof aus, als mir schon wieder schwindlig wurde. "Nein! Verdammt!" Alles stoppte und fing an sich zu drehen und plötzlich stand ich in einem alten, edlen Haus.
Verwirrt berührte ich die Steine an der Wand. Die Kälte lies mich unwillkürlich frösteln. "Hey sie!" Erschrocken erblickte ich einen wohlgekleideten Mann am anderen Ende des Flurs. "Nichts wie weg!"
Schnell rannre ich den Gang entlang und merkte wieder das Schwindel Gefühl. Der Mann holte weiter auf und ich stürzte aus der Tür... Direkt in den Arm von jemanden und fand mich am Bahnhof wieder.
Hastig Luft holen rappelte ich mich auf und blickte direkt in Jasons Augen vor mir.
"Ähm... Hi" sagte ich überrascht und fing schnell einen Schritt weg von ihm. "Du wolltest mit mir reden?" fragte ich mit überraschend gelassener stimme.
"Sein wievieltes Mal war das?" er starrte mkr unvermittelt tief in die Augen. "Was... Was meinst du?" Unüberzeigt zog er eine Augenbraue in die Höhe. "Soll mich das etwa beeindrucken? Ha, das kann ich auch, aber solche Mimischen kunststücke sollte man sich aufheben" "Die Zeitsprünge" meinte er unverblümt. Sonderlich überrascht war ich nicht ganz, ich meine ich hatte ihn ja schon dort gesehen, aber sowas dann gesagt zu bekommen fühlt sich an wie ein Schlag in die Magengrube.
Ich holte tief luft und sagte "Mein drittes" "sein drittes erst?" er hörte sich überrascht an. "Ja, warum? Bin ich etwas wirklich vollkommen über geschnappt?" Geschickt schnappte er sich meinen Ärmel und zog mich mit in die Bahnunterführung. "Nein bist du nicht. Aber du wärst länger als 10 Minuten weg, und das ist ziemlich ungewöhnlich..." "10 Minuten?" ich lachte, ich konnte nicht anders. "Ich war beim ersten mal anderthalb Stunden weg". "Anderthalb Stunden??? Gott... Wir sollten vielleicht die anderen mit ein weihen"  sagte er mir und tippte schon auf seinem Handy rum. "Warte welche anderen??? Das ist wirklich zu viel... Du bist übergeschnappt, ich bin über geschnappt und jetzt noch andere? Ha, die witzig... So ist die versteckte Kamera?" Suchend blickte ich mich um. Jason verdrehte genervt die Augen. "Es geht keiner ran... Und du nimmst es noch ziemlich gut auf im Gegensatz zu Henry zum Beispiel..." Pause. Bitte wer ist Henry??? Egal... Scheinbar lerne ich ihn noch kennen... "Alles das ich dir sagen kann ist dass du nicht verrückt bist und dass du wirklich in der Zeit springst... Das ist nicht ungefährlich also sei auf der Hut. Morgen ist Henry leider nicht da. Dann müssen wir uns übermorgen wohl treffen...".okay dss ging mir eindeutig zu schnell, doch bevor ich was sagen konnte hupte meine Mum hinter mir und winkte mir zu. Ich drehte mich zu Jason, doch der war nicht mehr da.

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