Goodbye

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«Oh! Cassandra und Johnny.»

Sie umarmte beide und würdigte mich keines Blickes.

«Ihr seht toll aus!»

«Uhm, danke. Aber was machst du hier? Nicht das wir uns nicht freuen, aber du hattest doch gesagt das einer deiner Männer von der Arbeit kommen würde?»

«Ich habe mich umentschieden. Ich wollte meine Tochter mit eigenen Augen sehen!»

«Ich dachte es wäre zu gefährlich?»

Madilyn, meine leibliche Mutter, ignorierte die Frage meiner Mutter und wandte sich zu mir. Sie kam mir echt eigenartig vor und ihre Augenfarbe war braun. Hatten meine Eltern nicht gesagt, dass sie übernatürlich war?

«Hallo Schätzchen!»

Sie umarmte mich ganz fest. Für meinen Geschmack zu fest, wenn man diese Person nicht kannte.

«Hi...», sagte ich zögerlich.

Sie sah mir in die Augen und grinste. Madilyn machte mir schon fast Angst. Man hätte geglaubt das sie böshaftig gegrinst hatte, als sie mir in die Augen sah.

«Können wir gehen?»

Sie hatte es ja eilig.

«Ja, eh, Catherine pass auf dich auf, ja?», sagte meine Mom.

Ich nickte. Ich sah, dass meine Eltern unsicher waren. Ich umarmte beide und verabschiedete mich von ihnen.

«Komm meine Süße.», sagte meine leibliche Mutter und lächelte noch immer übertrieben.

Ich wusste nicht was ich sagen sollte, denn sie war einfach nur merkwürdig. Es störte mich das ihre Augen braun waren.

Wir saßen im Auto und keiner sagte ein Wort.

«Wieso hast du braune Augen?», fragte ich auch wenn es vielleicht ein bisschen unhöflich war.

Ich hatte ein ungutes Gefühl. Wie immer eigentlich, sagte meine innere Stimme genervt.

«Du hast ja gut aufgepasst! Leider haben deine Eltern nicht so ein kluges Köpfchen wie du!» Sie lachte teuflisch.

Ich schnallte mich mit Absicht nicht an und sagte zögerlich:

«Du bist gar nicht meine Mutter, nicht wahr?»

«Hast ja lange gebraucht um es herauszufinden!»

Ich sah sie mit weit aufgerissenen Augen an und sah wie ihre Haare langsam runterfielen. Die einzelnen Haarsträhnen fielen auf den Fahrsessel. Als ein paar Haarsträhnen auf meine Hand fiel, machte ich sie schnell wieder weg und machte ein angeekeltes Gesicht. Auf ihrem Kopf blieben nur noch wenige Haare. Sie hatte fast eine Glatze. Ihre Gesichtsform formte sich anders. Breiter, und männlicher. Ich verzog angewidert das Gesicht. Es sah so widerlich aus. Ihr Gesicht veränderte sich ganz. Die Augen wurden kleiner und schwarz. Pech schwarz.

Meine beiden Hände hielten sich am Fahrsessel fest. Meine Nägel durchbohrten den Sessel. Ich hatte solche Angst. Was passierte hier? Was geschah gerade mit dieser Frau, oder mit diesem Mann? Ihre Nase wurde dicker. Ihr Mund wurde schmaler. Es wurde alles männlicher. Der ganze Körper wurde dicker und fetter. Alles wiederrum männlicher.

Als der ganze Vorgang vorbei war, dass dauerte ungefähr zwei Minuten und in diesen zwei Minuten, hatte ich mir schon überlegt wie ich es vielleicht schaffen konnte zu fliehen.

Seine Hände näherten sich meinem Gesicht.

Ich konzentrierte mich. Ich wusste das ich es konnte.

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