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Pen Your Pride

25.07.2014 Freitag

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Ein lautes Kreischen weckte mich auf. Ich rannte in eines der Zimmer wo der Schrei herkam. Was war das?! Ich hätte mit einer erstochenen Jenny gerechnet oder eine Zalando Lieferung an der Türe, aber nicht so was. Jenny stand vor einem rießigen Käfig und hielt Obst in der Hand. Im Käfig saß ein kleiner Kapuzineraffe und freute sich über da Obst. "Morgen Schlafmütze", lachte Jenny mir entgegen. "Du hast einen Affen?!", fragte ich geschockt. "Ja haha also das ist Charly und wirklich stubenrein. Das Problem ist nur, dass ich ihn oft alleine lassen muss da ich im Krankenhaus arbeite und somit Schichtdienst habe. Und heute ist mein letzter Tag Frühschicht und für das nächste halbe Jahr hab ich Nachtschicht. Und Maik...also mein Freund..Oh Gott du musst ihn kennenlernen! Er ist einfach wundervoll! Auf jeden Fall kann Maik ihn auch nicht nehmen, da er in einer Bar arbeitet und somit Abends auch nie da ist. Ja ich kenne dich erst seit gestern, aber könntest du ihn dann Abends nehmen?" fragte sie und sah mich bettelnd an. "Ehm ja klar kann ich machen. Ich wollte schon immer mal ein Affe haben, durfte aber nie weil es zu viel Arbeit machen würde.", freute ich mich. Wir brachten den Käfig zu mir, da er ja Nachts bei mir war und nicht durch die Wohnung klettern sollte und möglicherweise abhaut. Da wir schon bei mir waren räumten wir noch ein paar Sachen ein und dann musste Jenny um 10Uhr auch schon gehen. Wow ich war selten so früh aufgestanden. Ich legte mich nochmal bis um 12Uhr ins Bett. Als ich aufstand ging ich erst mal knapp eine Stunde unter die Dusche. Es tat gut einfach das warme Wasser auf die nackte Haut prasseln zu lassen. Fast schlief ich wieder ein, doch dann konnte ich mich dazu zwingen aus der Dusche zu steigen. Heilige Scheiße war das kalt!" Wieder angezogen ging ich zu Charly. Er musterte mich interessiert. Jenny sagte er war stubenrein, also konnte ich ihn wohl auch aus dem Käfig nehmen. Als erstes schloss ich alle Fenster. Da ich im zweitem Stock wohnte, könnte es fatale Folgen haben wenn Charly da raus klettert. Ich ging zurück Charly's Käfig. Charly saß ganz in der Ecke. Hatte er Angst vor mir? Ich öffnete den Käfig und streckte ihm meine Hand nach ihm aus. Erst betrachtete Charly meine Hand genau bis er auf die Handfläche krabbelte und ich ihn aus dem Käfig heben konnte. Charly setze sich sofort auf meine Schulter. Den restlichen Tag beschäftigte ich mich mit Charly. Er konnte mich sogar verstehen. Ein paar Kunststücke konnte er sogar auch. Es machte rießigen Spaß mit ihm zu spielen. So gegen 19Uhr kam dann auch Jenny. Ich setzte Charly in den Käfig zurück und ging mit Jenny einkaufen. Noch immer schoben wir den Einkaufswagen durch die Gänge und überlegten was wir kaufen sollten. Ich packte einfach eins nach dem anderen in den Wagen. Ich hatte pro Monat 150€ Essensgeld. Wieder Zuhause backten wir und eine fertig Pizza auf. Jenny ging später wieder zu sich nach Hause. Ich sagte Charly gute Nachte. Charly warf die Arme in die Luft als würde er sich freuen. Ich hatte schwer das Gefühl das Charly verstand was wir alles sagten. Mit einem Lächeln auf den Lippen schlief ich dann endlich ein.

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