Happy Birthday

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Am nächsten Morgen wachte ich auf und sah verschlafen auf meinen Wecker. 6:00 Uhr. Die erste Sache die mir durch den Kopf schoss war, dass ich heute Geburtstag hatte, genau um 23:58 Uhr bin ich geboren. Um diese Uhrzeit kriege ich 17 Jahre. Mein Gefühl hatte sich nicht verbessert für heute. Aber egal, ich musste da durch. Koste es was es wolle.

Ich zog mir meine enge Jeans und ein lockers Top an. Meine Haare ließ ich locker über meine Schultern fallen. Schminke trug ich nicht wirklich viel, jedenfalls nicht wie diese Mädels die sich mit Make-up das Gesicht bedeckten.

Ein bisschen Wimperntusche reichte mir völlig aus.

Ich nahm meine Tasche mit den Büchern und ging dann die Treppen runter. Als ich die letzte Stufe runter ging, spürte ich plötzlich so ein starker Schmerz, dass ich fast umkippte. Ich hielt mich fest und betrachtete mich am Spiegel der in der Eingangstür hing.

Meine Augen. Sie waren nicht mehr so wie immer, farbig. Sondern nur rot. Rot. Was sollte das bitte bedeuten? Noch nie waren sie nur eine Farbe. Ich würde noch verrückt werden. Ich hoffte, dass meine Mutter es nicht sehen würde. Sie würde sich sonst zu Tode erschrecken.

Meine Mutters Stimme ertönte mir im Kopf und unterbrach meine Gedanken die in meinem Gehirn herumschwirrten:

«Cat! Catherine!»

«Ich komme!», rief ich zurück und versuchte mich normal zu verhalten.

Ich bewegte mich weiter in die Küche.

«Hey Mom.»

«Happy birthday to you, happy birthday to youuu, happy birthday to Catherine! Happy birthday to you! Yeahh!»

Ok. Ich hatte mich wohl geirrt, denn ich erschrack mich nämlich zu Tode, nicht meine Mom. Umgekehrt wäre es mir doch vielleicht lieber.

Ich sah meine Mom, Ryder und Dad.

«Dad!»

«Hey Liebes!»

Ich lief zu ihm und umarmte ihn.

«Alles Gute, Cat!»

«Danke Daddy! Ich hab' dich vermisst.»

«Ich dich auch Schätzchen.»

Ich löste mich von ihm und fragte:

«Wieso bist du hier?»

«Freust du dich nicht?»

Er machte einen gespielt traurigen Blick und ich lachte:

«Ohhh. Doch natürlich! Aber musst du nicht arbeiten?»

«Ich habe mir für heute freigenommen.»

«Das ist toll!»

Ich freute mich total auf die Überraschung.

Ich umarmte ihn wieder und sagte:

«Danke.»

Dann ging ich zu meiner Mutter und schling meine Arme um sie.

«Herzlichen Glückwunsch, Schatz.»

«Danke Mom!»

Meine Eltern nennen mich immer Schatz oder Liebes. Das störte mich nicht gerade. Außer in der Öffentlichkeit. Da gilt Ryder nicht hinzu.

«Kriege ich keine Umarmung?», hörte ich Ryder schmollend sagen.

«Ohh. Komm her!»

Ihn umarmte ich auch ganz fest und dankte ihm, weil er mir gratulierte.

«Du wirst älter Cat.», sagte Ryder und lachte.

Ich lachte und schlug ihn leicht gegen die Schulter.

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