Zum Glück sind bald Ferien. Ich lag mit Harry im Arm im Bett und dachte daran, wie wohl die ersten Wochen in Florida sein werden. Darauf bedacht, dass auch mein Bruder zu der Zeit endlich wieder da ist. Harrys warmer Atem an meinem Nacken beruhigte mich wenigstens etwas. Ja diese Nacht war Harry dran. Obwohl, ich muss ehrlich sagen Nialls Nähe mochte ich mehr. Das war auch der Grund warum ich nicht schlafen konnte. Dauernd die Gedanken Florida...Niall...Florida...Niall so ging es noch eine ganze Zeit lang weiter, bis auch ich irgendwann in einen traumlosen Schlaf fiel.

2.00Uhr die Nacht. Und ja ich konnte nicht mehr schlafen, weil Harry und Niall rechts und links neben mir schnarchend dort lagen und ich außerdem dauernd Harry seine Locken im Gesicht hatte. Kurz bevor ich wieder eindösen konnte sah ich eine dunkle Gestalt aus dem Zimmer gehen, aber als ich merkte, dass es nur Niall sein konnte schlich ich ihm hinterher. Er ging in die Küche und schenkte sich ein Glas Orangensaft ein. Dann setzte er sich auf einen Küchen Stuhl und begann leicht an seinem Orangensaft zu trinken. ,,Niall!?" er ließ einen kurzen schrei los und fuhr herum. ,,Oh mein Gott Jess hast du mich erschreckt warum schläfst du nicht?" Mist, ich konnte ja schlecht sagen, dass ich dauernd an ihn denken musste. ,,Ehm...liegt wahrscheinlich am Vollmond", brachte ich stotternd heraus. Innerlich klopfte ich mir gerade auf die Schulter, für die spontane Idee. ,,Wie haben kein Vollmond, aber gut, habt ihr was zu essen, ich habe mächtig Hunger?", fragte Niall daraufhin. War ja klar, dass ihn der Hunger geweckt hat. ,,Habt ihr vielleicht Nudeln und eine einfache Tomatensauce da?" ,,Ja das dürften wir da haben." Zusammen kochten wir uns ein kleines Mitternachtsmahl und fingen an still schweigend zu essen. ,,Warum lasst ihr mich denn da oben so Mutter Seelen alleine liegen", die Stimme konnte nur Harry gehören. Erschrocken fuhren wir beide herum und schauten in Harrys grinsendes Gesicht. Zu dritt aßen wir also die Nudeln auf, um danach wieder in unsere Betten zu schlüpfen und weiter zu schlafen.

Nächster Morgen

,,Jessica, Jessica, JESSICA!?" ,,Man Mom, es ist gerade mal 8Uhr morgens und zwar SAMSTAG morgen." Was will meine Mom denn jetzt schon so früh von mir? Verschlafen lief ich die Treppe hinunter um zu sehen was los war. ,,Jessica, warum ist hier überall Tomatensauce und benutzte Teller?" Oh mein Gott so schlimm hatte ich die Küche gar nicht in Erinnerung. Auf der ganzen Küchenzeile hingen vereinzelte Spritzer Tomatensauce und die Teller standen noch so, wie wir sie heute Nacht hinterlassen hatten auf dem Tisch. Auf dem Boden lagen sogar noch vereinzelte Nudeln, wo wir die Nacht wohl schon drüber gelaufen sind, da sie platt waren. Und abgegossen waren die Nudeln auch nicht, sie sahen aus wie aufgequollene ekelhafte Marshmallows. ,,Eine Erklärung und zwar jetzt", befahl meine Mom in strengem Tonfall. Durch den ganzen Lärm wurden Harry und Niall ebenfalls wach und standen mit weit aufgerissenen Augen neben mir. ,,Wir hatten alle Hunger und dann habe ich beschlossen eine Kleinigkeit zu kochen." ,,Solange ihr das hier alles wieder in Ordnung bringt ist das kein Problem. Ach ja noch was. Jungs geht schon mal hoch, ich habe noch etwas mit Jess unter vier Augen zu klären." Was hat sie denn jetzt noch so wichtiges. Die Jungs warfen mir noch einen mitleidigen Blick zu. ,,Ich weiß, dass dir dieses Thema jetzt unangenehm ist, aber irgendwann muss ich mal mit dir darüber reden. Wenn du mit einem der Jungs deinen Spaß haben willst, solltest du immer daran denken zu Verhüten." Das ist jetzt nicht ihr Ernst oder? Anscheinend musste sie den Schrei gehört haben als sich Niall ein wenig erschocken hatte und denkt jetzt, dass ich mit Niall geschlafen habe. Doch in ihrem Rede Schwall konnte ich sie nicht unterbrechen. ,,Du hast noch dein ganzes Leben vor dir, wenn du jetzt schon schwanger wirst, kannst du nicht mehr das machen, was du vielleicht gerne mal machen würdest. Außerdem muss man sich das immer gut überlegen. Am Ende wirst du es vielleicht bereuen mit einem deiner besten Freunde geschlafen zu haben. Aber ich habe heute gleich mal einen Frauenarzt Termin ausgemacht, damit du die Pille nehmen kannst." Zu guter Letzt drückte sie mir noch eine große Packung Kondome in die Hand und ließ mich dann einfach so dort stehen. Mit verwirrter Mine trat ich in mein Zimmer und erklärte meinen beiden Jungs gleich was sich da unten gerade abgespielt hat. Natürlich konnten sie nicht ruhig bleiben und fingen lauthals an zu lachen.

Als wir uns dann alle wieder beruhigt hatten, haben wir beschlossen zu Starbucks zu gehen. Die Glocke oben an der Tür läutete, als wir den Laden betraten. Wir setzten uns alle zusammen hinten an einen kleinen Tisch in der Ecke und warteten auf die Bedienung. Als sie nach einer gefühlten Ewigkeit endlich kam bestellten wir alle einen großen Kakao mit viel Sahne. ,,Niall, Harry, warum seid ihr jetzt eigentlich genau hier? Ich dachte ihr geht nach Sydney um dort zu leben. Ihr wolltet doch dort bleiben." fragte ich aus Neugier. ,,Ja ich weiß, aber wir haben dich zu sehr vermisst, außerdem hatten wir andere Vorstellungen von unserem Leben dort und haben es doch wieder abgebrochen", antwortete daraufhin Harry beschämt. Oh wie süß war das denn.

My new fatherLies diese Geschichte KOSTENLOS!