Kapitel 7

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Ich wachte auf. Es ist hell am Morgen und ich schaute auf die Uhr. Halb zehn. Ich stand auf und schaute zu meinen Bett. Luke ist nicht da. Vielleicht ist er unten und sucht sich etwas zu essen. Ich nahm mir frische Sachen aus dem Schrank und wollte ins Badezimmer gehen als ich Luke getroffen hab. Er sah mich etwas besorgt an. "Was ist los?" Fragte ich. "Ach nichts..." Sagte er. "Darf ich in die Küche gehen, mir was zu Essen holen?" Fragte Luke. Ich nickte. Er lief die Treppe runter und ich ging ins Bad. Ich lies in die Badewanne Wasser ein und zog mich aus. Das Badezimmer wird in einer riesigen Dampfwolke vom heißen Badewasser umgeben. Man kann nur schlecht etwas erkennen. Ich schaute in den Spiegel. Meine Braunen, Mittellangen, lockige Haare waren voll mit knoten. "Das heißt wohl wieder eine halbe Stunde entknoten..." Sagte ich zu mir selbst und hob ein Teil von meinen Haaren hoch und ließ sie wieder fallen. Langsam mit meinen rechten Fuß zuerst stieg ich in das warme Wasser ein. Ich legte mich hin und schaute auf die Decke. Ich überlegte. Überlegte lange. Über Mein Leben vor dem Tod meiner Eltern. Über Brian. Über mich. Über Luke. Ich schloss die Augen. Was ist, wenn meine Eltern nicht Tot wären. Hätte ich Brian und Amelie jemals kennengelernt? Wäre ich jemals in die Schule gegangen in der ich jetzt bin? Oder.. Hätte ich... Jemals Luke kennengelernt? Luke... Luke... Luke.. Ich wurde müde und schlief in der Wanne ein.

Traum:

Rückblende vor dem Tod meiner Eltern:

"Mama, was ist sterben?" Fragte ich. "Sterben ist, wenn man für eine lange Zeit einschläft und nicht mehr aufwacht. Man sieht die Person dann nie wieder" Antwortete meine Mutter. "Tut das weh?" - "ich weiß es nicht". "Du hast gesagt das man die Person nie wieder sieht. Wo gehen die dann hin?" - "sie kommen in den Himmel. Zu den Sternen, über den Wolken.". "Wirst du auch irgendwann sterben?" - "ja, aber du brauchst dich nicht zu fürchten. Ich bleibe immer bei dir. Hier." Sagte sie und zeigt mir auf meinen Herz. Mutter löste sich in Luft auf. Ich sah den Unfall und dann sah Ich in meinen jetzigen Alter die Sterne. Es ist Nacht. "Komm, komm zu mir." Sagte eine Stimme. Ich drehte mich um. Eine Person stand weiter weg von mir und hielt die Hand in meine Richtung. "Sam, komm wir gehen zu Papa." Ich erkannte die Stimme. Es ist Mama. Ich ging langsam zu ihr. Ich ging. Ich lief. Ich rannte, rannte und stoppte langsam bis ich stand. "Kommst du?" Fragte sie. Sie stand direkt vor mir. Meine Mutter. Ich konnte sie sehen. Sie hielt mir die Hand immernoch hin. Langsam hob ich die Hand und wollte sie ihr geben. "Nein! Tu es nicht!" Schrie jemand. Ich drehte meinen Kopf nach hinten. Luke. Luke stand mit tränen in den Augen weiter hinter mir. Ich fasste die Hand von meiner Mutter an. "NEIN!" Schrie er und kniete zu Boden. Ich lief mit meiner Mutter weg. Es wurde hell. "Willkommen im Himmel, mein Schätzchen." Sagte sie und lächelte.

Luke's Sicht:

Ich lief die Treppe runter und ging in die Küche. Ich suchte im Kühlschrank nach etwas essbaren. Toast, Butter, rohe Eier, und Marmelade. Ich denke ich lass es lieber. Ich geh kurz hoch und frag Sam ob ich ihr was von Mc Donalds bringen soll, die haben da ja Frühstücks Essen Vormittag. Ich lief die Treppen wieder hoch und klopfte an der Badezimmer Tür. "Sam?" Fragte ich. "Soll ich dir was von Megges mitbringen?". Ich wartete auf eine Antwort aber die kam nicht. "Sam?" Fragte ich wieder und klopfte nochmal. Wieder keine Antwort. "Sam, ich komm jetzt rein." Sagte ich und öffnete langsam die Tür. Eine Riesen Dampfwolke kam mir entgegen. Ich lief erstmal Richtung Fenster um es zu Öffen, da man hier drin nichts erkennen konnte. Der ganze Dampf entwich nachdraußen. Ich drehte mich zur Badewanne. Sie lag vollkommen Unterwasser. "SAM!" Rief ich und hob sie aus dem Wasser raus. Ohne auf ihren nackten Körper zu schauen, holte ich schnell ein Handtuch und umwickelte es um ihr herum. Ich fasste ihr mit meinen Fingern am Hals um zu schauen ob sie noch Puls hat. Nichts. "Fuck!" Sagte ich. Ich hörte auf ihrer Brust ob ihr Herz noch schlägt. Nichts. Ich begann Solist mit der Reanimation. Erst Herzmassage, dann Mund Beatmung. Und immer weiter, zwischendurch hören ob das Herz schlägt. Nach 10 Minuten Reanimation hörte ich plötzlich ihr Herz schlagen. Sie fing an zu Husten. Sie beugte sich auf und hustete gleichzeitig Wasser heraus. Ich klopfte ihr auf den Rücken und umarmte sie. "Du lebst..." Sagte ich. Sam fing an zu weinen. "Ahhh.. Is ja gut..." Flüsterte ich ihr ins Ohr.. Ich hob sie hoch und brachte sie in ihr Bett. Sie schaute mich verängstigt an.

Sam's Sicht:

Ich wachte auf. Ich müsste husten und mein Herz stechte, so stark wie ich es noch gestacht hatte. Es kämm Wasser aus meinen Mund. Ich bin auf den Boden vom Bad. Vor mir, mich umarmend Luke. Ich konnte im Moment nichts wahrnehmen. Er hob mich hoch und brachte mich in mein Bett. "Was ist passiert?" Fragte ich leise. "Du.. Du warst für einen kurzen Moment nicht unter den Lebenden. Ich musste dich wiederbeleben. Sonst wärst du jetzt... Tot." Erklärte Luke. Ich schaute ihn an. "Danke." Sagte ich. "Du musst nicht danke sagen. Ich bring dich gleich ins Krankenhaus." Sagte er. "Nein, bitte nicht... Ich will nicht.." Sagte ich. "Aber.. Du warst für einen kurzen Augenblick tot, sie müssen dich durchchecken ob du okay bist. Ob du es willst oder nicht, ich bring dich hin." Sagte Luke. Er lief schnell aus den Zimmer von mir raus und kam mit seinen Schuhen, die schon angezogen sind zurück. Er lief zu meinen schrank holte mir einen Grünen Pulli, lange blaue Jogginghose, Socken, Unterhose und einen BH raus. "Ich könnte mir selber auch Sachen rausholen." Sagte ich und setzte mich auf. Ich versuchte aufzustehen. Ich kam aus den Gleichgewicht und drohte zu Boden zu fallen. "Pass auf!" Sagte Luke, lies die Sachen fallen, lief zu mir und hielt mich fest. "Schau mich nicht an." Sagte ich. "Wieso?" - "mir ist mein Handtuch runtergefallen." Sagte ich. Er ging einen Schritt von mir weg mit geschlossenen Augen. "Geh raus, ich kann mich selber anziehen." Sagte ich und Luke drehte sich um und lief zur Tür. "Mach nicht schnell, sonst kippst du mir um." Sagte er und lies die Tür angelehnt am Türrahmen wenig offen. Ich ging vorsichtig zu den Sachen am Boden. Hebte sie auf und zog mich an. "Ich bin fertig." Sagte ich. Luke kam rein, hob mich wieder hoch und wir liefen nach draußen. "Fuck, mein Auto ist bei mir." Sagte er. "Ich kann hier warten." Sagte ich. "Nein, ich lass dich nicht allein." Er lief mit mir tragend los. Meine Arme um ihn liegend lehnte ich meinen Kopf auf seine Brust. Ich hörte seinen Herzschlag. Ich schloss meine Augen und schlief ein.

Ich öffnete meine Augen. Ich liege auf mein Bett in meine Zimmer. Ich schaute zu meinen Sofa. Luke schläft tief und fest. "Luke?" Fragte ich leise. Er drehte sich um, schlief aber weiter. Ich stand auf. Ich fühlte mich normal. Keine schmerzen. Nichts. Ich lief zu Luke zu und legte mich neben ihn hin. "Luke?" Fragte ich wieder. "Sam! Ist was passiert? Wie geht es dir? Ist es schlimmer?" Fragte er besorgt. "Nein, was soll denn sein?" Fragte ich. "Du weißt es nicht mehr?" - "nein? Was ist denn los?" Fragte ich und war verwirrt. "Gestern, im Bad... Du warst doch kurz Tot und ich hab dich ins Krankenhaus gefahren." Sagte er. Es war also Wirklichkeit. "Achso.. Dann war das also wahr.. Was war im Krankenhaus?" Fragte ich "ich war da nicht wach, oder?". Er schüttelte den Kopf. "Die ärzte untersuchten dich während du geschlafen hast und sie sagten das nichts auffälliges ist. Dein herz Hört sich normal an und dein Puls ist auch normal. Also haben sie dich nachhause entlassen. Sie sagten mir das jemand aber trotzdem rund um die Uhr bei dir sein soll. Und da dein Bruder nicht da ist, ähm ich meine dein Stiefbruder und deine Adoptionsmutter auch nicht da ist, pass ich auf dich auf." Sagte er. Ich nickte. "Was ist wenn ich einmal nicht aufwache, oder etwas anderes passiert?" Fragte ich. "Denk nicht Dran. Sag sowas nicht." Sagte er und zog mich in eine Umarmung. Ich habe Angst. Angst zu Sterben. Angst nicht wieder Wach zu werden. Ich beschließe nicht mehr zu schlafen. Ich will nicht weg von mein Leben. Ich will nicht weg von Luke. Ich habe mich in ihn verliebt. Ich liebe ihn.

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