Kapitel 1

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Most people move on from a broken heart by seeing someone else to help them to feel needed. I move on by figuring out how to accept I won't be with the person I fell in love with.

...

Harry POV

Genau in dieser Zeit vor einem Jahr habe ich von meiner Strafe erfahren. Ein Jahr, 365 Tage sind nun vergangen. Damals hätte ich nie damit gerechnet dass mein Leben sich in einem Jahr so drastisch verändern konnte. Hätte mir nur jemand gesagt dass dieses kleine Ereignis mein Leben verändern wird, hätte mir nur bloß jemand gesagt dass ich mich verlieben werde. Verdammt und wie stark ich mich in dieses Mädchen verliebt habe. Das Mädchen mit den alten Sachen, das Mädchen mit den immer zusammengebundenen Haaren, das Mädchen mit der dicken Brille auf ihrer süßen kleinen Nase. Diese Brillen versteckten ihre wunderschönen und einzigartigen Augen, ihre Augen waren anders. Ihre Augen waren außen dunkel und verliefen dann heller bis zu ihren schwarzen Pupillen. Ich habe es ihr nie gesagt, doch als ich ihr das erste Mal die Brille abgenommen haben, bewunderte ich ihre Augen, nicht nur das Farbliche ließ mich staunen. Nein .. sobald sie dir in die Auge blickt spürt man Wärme, durch ihre Augen sah ich dass sie verletzlich ist, ich sah dass sie eigentlich eine tolle Person ist. Doch trotzdem zog ich meine Scheiße durch.

Wochenlang zog ich es durch. Immer wieder redete ich mir Dinge ein, obwohl ich ihr schon längst verfallen war. Dafür hasste ich mich heute noch, hätte ich diese Zeit genutzt hätte ich noch mehr schöne Erinnerungen mit ihr gehabt.

Seit dem ich vor meiner Mutter in der Küche geweint habe, herrschte eine komische Stimmung zwischen meiner Mutter und mir. Zuvor habe ich vor ihr nicht eine Träne vergossen. Sie machte sich noch mehr Sorgen als zuvor. Meine Mutter weiß noch immer nicht über meine Vaterschaft Bescheid. Sie machte sich Sorgen weil ich wieder meinen alten Alltag lebe, erneut war ich bis spät abends unterwegs. Nach wie vor dachte sie ich würde bald nach Amerika ziehen, um genau zu sein nächste Woche, irgendwann in dieser Woche müsste ich sie aufklären dass ich den Studienplatz geschmissen habe wegen Chelsea und dem Kind.

Chelsea ... Ich habe ihre eine Chance gegeben, doch wie soll ich mit jemanden zusammen sein der mich anekelt? Noch immer konnte ich mir nicht erklären wie ich je mit ihr verkehren konnte. Die Zeit die ich mit ihr war nutze sie schamlos aus, erzählte jedem ihrer Freunde dass wir zusammen sind. Obwohl es nicht stimmt auf eine Beziehung habe ich mich nicht eingelassen, ich wollte einfach nur Freundschaft sie jedoch nahm es falsch auf. Weil mich zur Zeit nichts mehr interessiert hatte ich auch gar keine Lust sie aufzuklären.

An einem Abend war ich erneut bis spät abends unterwegs und trank um einiges zu viel. Als ich mich ins Bett legte und schlief träumte ich von ihr. Dieser Traum fühlte sich real an. Nach dieser Nacht habe ich nie wieder mehr als zwei Gläser getrunken.

Noch immer verdiente ich mein Geld mit dem Kämpfen, ich hatte schon mehr als genug ein Neuwagen wurde sich ausgehen, doch ich sparte. Einen richtigen Zukunftsplan habe ich nicht. Eines wusste ich, ich werde Vater.

Ab und zu sah ich ihre Großmutter, nach ihren Blicken zu urteilen wusste sie Bescheid. Von unserer Trennung sowie den Grund. Ich schätzte ihre Großmutter mochte mich denn sie erzählte mir einige Dinge. Durch ihre Nana wusste ich dass es ihr gut ging und sie in einer Phase ist wo sich ihr Tumor kaum bemerkbar macht ab und zu hatte sie Kopfschmerzen aber nicht mehr so wie in dem Ausmaß bei mir zu Hause. Doch ausruhen konnte sie sich nicht ihr Tumor könnte jeden Tag wieder zuschlagen. Ich bewunderte Bella dass sie weitermacht mit ihrem Leben, sie studiert ab September irgendwo in London und lebte ihr Leben so wie sie es will und ließ sich nicht von ihrem Tumor aufhalten. Ich erfuhr dass Dan und Bella sich näher kamen, in den Augen von Nana sah ich dass es ihr Leid tat. In diesem Moment dachte ich über loslassen nach. Doch wie sollte ich jemals die Person loslassen die mich immer über Wasser hielt?

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