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2 Kapitel

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Ich hoffe, dass erste kapitel hat euch gefallen!!! Schreibt mir ob ihr sie gut fandet oder nicht... freue mich über jeden Kommentar... annileinchen<3

Kapitel 2

Wir sprangen gleichzeitig auf die Füße und damit war unsere Unterhaltung dann beendet. Ich hätte leider sowieso nicht weiter gewusst. Ich sah zu ihm rüber und blickte in einen Ausdruck der Überraschung und Sorge. Ich fragte mich wem diese Sorge galt doch das war jetzt nicht so wichtig.

Vor uns lag ein Tal das so magisch und friedlich wirkte das

man es kaum beschreiben konnte, wenn die weißen Nebelschwaden zwischen den kleinen Fachwerkhäuschen aufstiegen und die Sonne die kleinen Seen rund herum zum glitzern brachte. Unser altes Dorf mit einer kleinen Kirche die nun hell erleuchtet war lag auf den ersten Blick so friedlich da wie immer doch wenn man genauer hin sah konnte man sehen, dass in dem Dorf unserer Heimat Falorium jetzt hektisches Treiben herrschte.

Das Horn, das wir beide gerade gehört hatten war bei uns ein Zeichen für alle Dorfbewohner sich vor näher kommender oder unmittelbarer Gefahr in Sicherheit zu bringen. Ehrlichgesagt war das noch nie passiert also nahm ich es auch nicht besonders ernst. Ich fragte mich jetzt schon was die Leute veranlasst hatte am Montagmittag in die Kirche zu gehen, auch wenn viele Leute hier komische Traditionen pflegten!? Auf einem Platz in der Mitte des Dorfes tummelte sich eine aufgeregte Menge. Die Bürger von Falorium waren normalerweise eher ein friedliches aber auch langweiliges Volk. Na vielleicht täuschte ich mich ja auch da ich sie ja erst 15 Jahre lang erlebt hatte. Da unser Dorf in einem Tal lag konnten wir es von unserem Hügel aus perfekt überblicken. Einer der Gründe warum diese Lichtung am Waldrand unser Lieblingsplatz war.

Natürlich konnte man von dieser Seite des Tals auch auf die gegenüberliegende gucken und da sah ich was Charly wohl so viel Sorgen machte. Auf dem gegenüberliegenden Hügel rückte eine Armee aus schwarzen Punkten an, die sich schnell in Richtung unseres Dorfes bewegte. Als ich dann auch begriffen hatte, dass es sich wirklich um eine Armee handelte, verstand ich auch warum es sich lohnte in die Kirche zu flüchten. Die Leute baten Gott um seinen Beistand. Auch wenn ich so gut wie gar nicht gläubig war erkannte selbst ich diese ausweglose Situation und was tat man dann schon...

Ich konnte kaum noch klare Gedanken fassen und mir wurde leicht schwindelig. Diese riesen Armee bedeckte den ganzen gegenüberliegenden Hügel und bewegte sich schneller als jedes Wesen das ich kannte und ich kannte ziemlich viele. Leider war es zu spät um sich über einen Fluchtplan den Kopf zu zerbrechen, denn niemand konnte unseren Dorfbewohnern noch helfen geschweige denn unsern Familien! Zu allem Überfluss entdeckte ich am Himmel kreisende, drachenähnliche, furchteinflößende Biester die aussahen wie lebendige Tötungsmaschinen und mir blieb endgültig die Luft weg. Etwas zittrig sah ich zu Charly, der immer noch das Geschehen im Dorf verfolgte. Vorsichtig berührte ich ihn am Arm woraufhin er sich zu mir umdrehte und mich angestrengt ansah. Ich war mir nicht sicher ob ich noch reden konnte also deutete ich mit einem Arm in den Himmel und erschrak wieder, denn ich war mir sicher, dass sie uns schon längst gesehen haben könnten. Ich packte schnell Charlys linken Arm und zog ihn mit mir unter einen nah gelegenen Baum, unter dem ich mich wenigstens etwas sicher fühlte.

Ich machte mir furchtbare Sorgen um die Menschen und ich wollte gar nicht erst an meine Familie denken, denn mir standen schon Tränen in den Augen. Charly sah mich auch etwas verängstigt an und nahm mich dann schnell in den Arm. Ich wollte jetzt einfach nicht weinen, denn ich hatte noch nicht alles aufgegeben also drückte ich mich in seinen weichen Pulli.

Charly legte sein Kinn auf meinen Kopf und flüsterte mir leise zu „Es wird alles wieder gut. Du musst jetzt stark bleiben." Ich fühlte mich daraufhin etwas besser aber auch das hielt nicht lange an. „ Danke... Aber was ist das?" flüsterte ich mit kratziger Stimme zurück und schob ihn leicht von mir um unsre Umarmung zu lösen. Er wusste darauf auch keine Antwort Wir beide drehten uns jetzt wieder zum Tal und ich musste mit Schrecken feststellen, dass die Armee fast das Dorf erreicht hatte.

Ich versuchte ganz ruhig zu atmen und nicht allen Mut zu verlieren, als sich eine kleine Gruppe mutiger Männer an der Front des Dorfes aufstellte. Ich dachte an deren Kinder und Frauen, die sie jetzt nie mehr wieder sehen würden und ich wusste, dass wir nichts mehr ausrichten könnten. Wir waren zu spät.

„ Wir müssen sofort nach da unten, los komm!"schrie Charly plötzlich hysterisch. Ich versuchte Charly zu verstehen zu geben das er nicht so schreien sollte doch es half nicht „Nein ich ..." ich bekam keinen Ton mehr heraus. Man hörte die ersten verzweifelten Schreie. Ich stellte mir vor wie mein großer Bruder versuchte gegen eins dieser biester zu kämpfen. Das war zu schrecklich um wahr zu sein. Mein ganzes Leben war so normal und friedlich gewesen und jetzt... „Willst du etwa tatenlos zuschauen wie deine ganze Familie abgeschlachtet wird? All deine Freunde und Bekannte? Die paar Minuten die ihnen noch bleiben werden nicht reichen um aus der Stadt zu flüchten. Die werden sie alle umbringen, wenn wir nichts tun?" Er zeigte auf die Armee, die gerade die Stadtgrenze erreicht hatte und ich konnte die Wut in seinen Augen sehen aber auch die Verzweiflung.

Ich war mir sicher das er wusste, dass wir nichts mehr machen konnten, doch er wollte es einfach nicht wahr haben und das konnte ich auch verstehen „So mein ich das nicht und ich kann dich auch verstehen aber ... hey, warte doch ich komme mit!"Bevor ich noch irgendetwas sagen konnte drehte er sich auf dem Absatz um und rannte einfach los. Charly war schneller als ich dachte. Er rannte den matschig, steilen Hügel bergab, den wir vorher so mühselig herauf geklettert waren und es war schwer mit ihm mitzuhalten. Er achtete nicht mal darauf, dass wir gesehen werden konnten und da ich hinter ihm her raste tat ich das auch nicht.

Während ich versuchte einem Busch auszuweichen der vor mir stand, dachte ich an Jonathan und, dass er jetzt irgendwo da unten war und versuchte den Menschen ihr Leben zu retten. Ich wusste nur zu gut, dass es jetzt nicht half sich unnötig verrückt zu machen nur er war da unten und könnte sterben. Ich würde für ihn doch alles tun auch wenn ich ihn eigentlich nicht kannte. Es war nur diese Verbindung zwischen uns, die ich einfach nicht erklären konnte. Natürlich würde ich mein Leben für ihn geben wofür es vielleicht schon zu spät war!!!

Wie wars ??? Kommentare? :D Wenn es klappt müsste rechts ein bild sein auf dem man sieht wie Livia aussehen soll...:D hoffe ihr seit einverstanden!!

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