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Taehyung und ich hatten inzwischen gefrühstückt und waren nun auf dem nach Hause weg. Obwohl ich mich gewehrt hatte, war mein Freund vollkommen davon überzeugt, dass er zahlen würde und hatte diese Debatte mit seinem zuckersüßen Lächeln gewonnen.

Nun liefen wir beide durch die Straßen unserer Stadt, da wir keine Ahnung was wir tun könnten. Derzeit steuerten wir also einfach nur unser Internat an und redeten ein wenig über Gott und die Welt.

Auch über die Beziehung unserer Freunde zu einander.

„Ich bin froh, dass wir das zwischen uns klären konnten, Jungkook, ich hätte es um ehrlich zu sein wirklich nicht mehr lange ohne deinen verwirrten Kokosnusskopf ausgehalten!“, lachte er nun woraufhin ich ihn empört ansah. „Verwirrt? Dein Ernst? Erstens bin ich mega begabt in der Schule und zweitens, hör auf, meine Frisur zu beleidigen du… du… Opa!“, warf ich ihm entgegen und grinste dann überheblich. „Beleidigst du gerade meinen Lieblingskleidungsstil oder was?“, fuhr er mich an und wollte mich dann spielerisch schubsen, doch anstatt dessen, stolperte er und wäre hingefallen, hätte ich nicht schnell seine Hand gepackt und wieder aufgezogen.

Taehyung sah geschockt auf den Boden, schüttelte den Kopf kurz und zog mich in seine Arme. „Danke, Jungkook, ich hätte mir sonst wohl den Kopf aufgeschlagen. Seine Finger verschränkten sich mit meinen, während er einen Arm um mich geschlungen hatte. Etwas überrascht erwiderte ich diese Umarmung und kuschelte mich etwas an ihn. Ich konnte es nicht verhindern, aber sein Geruch zog mich förmlich an und als ich meinen Kopf auf seiner Schulter zur Seite drehte, und seine Wange sah, könnte ich nicht anders und drückte dort einen Kuss auf.

Taehyung lächelte sofort und drückte mich dann etwas weg, um mir sein strahlendes Lächeln zu zeigen. Ich spürte nur noch, wie ich etwas errötete. „Kein Problem Taehyung, dafür sind Freunde da. Lass uns jetzt wieder zurückgehen, wir könnten unseren freien Tag ja nutzen und Hausaufgaben machen!“, gab ich ernst von mir, woraufhin Taehyung, der gerade wieder losgelaufen war, plötzlich stehen blieb, ich ihn aber aufgrund unserer immer noch verbundenen Hände ein Stück mitzog.

Entgeistert sah er mich an. „Das ist jetzt nicht dein Ernst oder? Seit wann willst du denn Hausaufgaben machen?“ Ernst erwiderte ich seinen Blick und begann dann zu grinsen. „Wo denkst du hin! Komm jetzt! Lass uns zocken gehen! Ich muss dich endlich mal fertig machen!“  „Du, mein lieber Herr Kokosnusskopf, wirst mich niemals schlagen.“ „Werden wir ja sehen, Opa.

Lachend schlenderten wir weiter, ließen unsere verschränkten Hände hin und her schwingen und begaben uns tatsächlich auf den Weg zum Internat. Unterwegs kam uns jedoch Hobi entgegen und zog uns kurzer Hand auseinander, um sich zwischen uns zu quetschen und jeweils einen Arm um unsere Schultern legen zu können. Meine Hand fühlte sich nun kalt an und ich wollte am liebsten Hoseok von uns schubsen, doch der störte sich nicht an meiner wirklich bösen Miene und grinste vor sich hin.

„Meine Freunde! Heute, am Nachmittag, lade ich euch zum Essen ein! Ich hoffe, ihr kommt, denn ich habe etwas zu verkünden. Wir treffen uns am Italias Ice Cream Shop, okay? 15 Uhr und seid pünktlich! Bis später!“, flötete er happy und ließ uns dann auch schon allein. Verwirrt sahen wir beide ihm hinterher und setzten dann unseren Weg zum Internat vor.

Wir zockten noch ein wenig und gegen 13 Uhr machte sich Taehyung dann auf den Weg zu seinem Zimmer. Ich brachte ihn zur Tür und stand ihm dann lächelnd gegenüber. „Bis später und denk dran, pünktlich sein!“, ermahnte er mich und grinste dann. „Jaja!“, erwiderte ich und gab ihn dann meinen  alltäglichen Kuss auf die Wange zum Abschied. Er lächelte nochmal und ging dann.
Auch ich schloss meine Tür und legte mich auf mein Bett um noch ein wenig zu schlafen.

Written by lgella

boyslove [taekook]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt