Killer Lady

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Ein letzter Tritt mit meinem Fuß und er liegt am Boden. Zur Sicherheit schieße ich noch einmal auf ihn. Direkt in seinen Kopf, jetzt habe ich die Sicherheit. Er ist tot. Ich stecke meine Pistole ein, richte meine Haare und gehe aus der Gasse. Ich gehe ein paar Blöcke bis ich in eine dunkle Gasse einbiege. Am Ende der Gasse ist eine gelbe Tür. Ich klopfe dreimal an. Ein kleines Fenster in der Tür wird geöffnet. Ein Mann sieht mich an.

"Passwort?" Ich lege meinen Kopf schief und schaue ihn böse an.

"Öffne die Tür du Idiot!", schreie ich ihn an. Plötzlich wird der eine Mann von einem anderen angeschrien.

"Öffne die Tür!" Die Tür wird geöffnet und ich trete ein.

"Entschuldigen Sie Miss, aber Carlos ist neu", sagt der eine jetzt zu mir. Ich nicke ihm zu. Danach mache ich mich auf in die Garderobe und ziehe meine blutverschmierten Sachen aus. Ich binde meine blonden Haare zu einem hohen Zopf zusammen und ziehe mir frische Klamotten an. Es ist ein Anzug der vorne mit einem Reißverschluss geöffnet oder geschlossen wird. Sehr praktisch. Dazu ziehe ich Stöckelschuhe mit einem kleinen dicken Absatz an. Die sind gut, wenn man jemanden tritt. Es schmerzt doppelt. Als ich aus der Garderobe komme, mache ich mich auf den Weg in den oberen Stock. Ich stehe vor einer Glastür und klopfe an. Ein 'Herein' erlaubt mir ein zu treten. Ich schließe die Tür hinter mir.

"Vivienne, hast du den Auftrag erledigt?", fragt mich ein Mann im Anzug, der im roten Sessel hinter seinem Schreibtisch sitzt.

"Natürlich, Mr Andrew", antworte ich meinem Boss. Er gibt mir mit einer Geste Bescheid, dass ich mich setzten sollte.

"Ich habe auch schon einen neuen Auftrag für dich. Es geht um einen Agenten, der meine Arbeit stört." Er legt mir eine Akte hin. Ich mache sie auf und lese den Namen 'Steve Tomson'. Der Name kommt mir bekannt vor. Ich kenne sein Gesicht. "Erledige ihn. Sie haben eine Woche Zeit. Als meine beste Spionin verlasse ich mich auf dich." Ich nicke und verlasse danach sein Büro. Ich gehe aus dem Gebäude. Dabei werfe ich 'Carlos' einen bösen Blick zu. Ich schließe die gelbe Tür hinter mir und mache mich auf den Weg nach Hause. Es dämmert schon.

Nach der Zeit bemerke ich, dass mir jemand folgt. Darauf gehe ich in eine dunkle Gasse, da ich ihn dort am besten erledigen kann. Als ich in einer Gasse ankomme, drehe ich mich schnell um und schlage mit meinem Fuß gegen seine Schulter. Die Person fällt zur Seite. Ich hole meine Pistole und ziele auf den Mann, doch bevor ich abdrücke, lacht er auf.

"Vivi, seit wann kannst du so gut mit Waffen umgehen?" Ich wusste sofort um wen es sich handelt. Diese Stimme würde ich niemals vergessen. Ich trete mit meinen Fuß gegen seinen Bauch und zische ihn an:

"Steve? Was machst du hier und warum verfolgst du mich?" Er sitzt sich auf und lehnt sich mit seinem Kopf gegen die Wand. Und lächelt mich an. Ich werfe ihm einen bösen Blick zu.

"Ich sollte den Spion von Andrew verfolgen. Wusste ja nicht das du der bist?" Ich senke meine Pistole und stecke sie wieder ein. Ich helfe ihn hoch und ziehe ihn in einen kleinen Raum. Ich drücke ihn gegen die Wand.

"Für wen arbeitest du?", fauche ich ihn an. Er grinst erneut.

"Weißst du, wenn du mich so anbrüllst macht mich das scharf, Vivi."

"Klappe halten, Tomson. Also für wen arbeitest du?"

"Das sag ich dir nicht bevor du mir nicht sagst, wieso du so böse auf mich bist." Nun lache ich auf während ich ihn noch immer gegen die Wand drücke.

"Du verarscht mich oder?" Er schüttelt den Kopf. "Du Arsch, hast mich betrogen, hintergangen. Weißst du noch?" Ich lasse ihn los und lehne mich gegen die Wand gegenüber ihm. Er schaut traurig zu Boden.

"Es tut mir ja Leid, aber du hast mir keine Chance gelassen mich zu erklären. Ich war sturzbesoffen, okay? Und ich war eben traurig und wütend und dann kam sie und..." Weiter kam er nicht, da ich meine Hand ins Gesicht schlug.

"Du weißst gar nicht wie ich mich gefühlt habe. Wie ein Stück Dreck. Ich habe dich geliebt. Verstehst du? Und du lässt mich einfach fallen. Und jetzt verschwinde bevor ich dich abknalle." Er kommt auf mich zu und legt seine Hände um meine Taille und drückt seine Lippen auf meine. Ich bin überrascht erwidere trotzdem den Kuss. Als wir uns lösten flüstert er mir ins Ohr:

"Du weißt nicht wie sehr ich dich vermisst habe und ich liebe dich noch immer. Ach ja und Secret Service."

Danach löst er sich von mir, gibt mir noch einen innigen Kuss und verschwindet. Ich stehe wie angewurzelt da und blicke mit offenen Mund die Wand gegenüber von mir an. Nach ein paar Sekunden komme ich wieder zu Sinnen. Jetzt verlasse ich den kleinen Raum in der dunklen Gasse und gehe nach Hause. Ich hätte ihn einfach erschießen sollen, aber wenn er Spielchen spielen will, spiele ich mit.

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