Part 15

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Ich befinde mich seit bereits über einer Woche auf dieser mysteriösen Insel, die von weiblichen Shinobi bevölkert wird. In dieser Zeit konnte ich einige, interessante Dinge in Erfahrung bringen und mich sogar Homura's Gurentai, eine von fünf mächtigen Shinobi-Gruppen, anschließen. Im Gegensatz zu den anderen Akademien, sind sie Außenseiter. Rebellen, um genau zu sein, die ihren eigenen Weg beschreiten. Sie haben keinen Sensei, der sie leitet, daher trainieren sie untereinander sehr viel, um voneinander gegenseitig zu lernen und um ihre Fähigkeiten zu erweitern. Man könnte mittlerweile jedoch meinen, dass ich diesen Platz mit meiner Anwesenheit gefüllt hätte, doch auch ich besitze noch nicht viel Erfahrung als Shinobi..., auch wenn ich ihnen an Erfahrenheit, was das Kämpfen an sich betrifft, weitaus überlegen bin. Das Training bei meinem Sensei Sasori, so wie ich es ihnen in den letzten Tagen erklärt hatte, verlief intensiv. Er war ein Mitglied der "Akatsuki"-Organisation, in der mich einst ebenfalls befand. Sasori war ein Lehrmeister, der meine Stärke und somit auch mich respektierte, doch er war ebenfalls ein überaus strenger Sensei gewesen. Unter seiner Führung erlernte ich das Puppenspieler-Jutsu: "Kugutsu no Jutsu" und lernte den Bau der Marionetten kennen..., auch wenn dieser äußerst...speziell war. Ich teilte mit ihm das Interesse aus Menschen Puppen zu erschaffen, wenn auch nicht so, wie er es gerne hätte. Da ich immerhin nicht viel Sympathie gegenüber den Menschen hege, störte es mich nicht besonders. Während meiner Ausbildung schenkte er mir "Elad", einen angeblichen Todesengel, in dessen wunderschönem, weiblichen Antlitz immer noch Leben inne wohnte. Sie konnte, obwohl ich sie kontrollierte, eigene Entscheidungen fällen. Mit meinen Waffen und, vor allem, durch meine halbgöttlichen Fähigkeiten als Able, war ich ein extrem gefährlicher Shinobi der Shinobilande. Wer würde es sich auch wagen mit "Dokugakure" anzulegen? Jedenfalls niemand, der sein Leben freiwillig wegwerfen wollte. Als "Yakukage", der Titel der dem Herrscher von Dokugakure gebührt, wurde ich daher gefürchtet, verehrt, aber auch gehasst. Mit meinem Volk bekämpfte und vertrieb ich das Chaos, was sich an den Grenzen der Shinobilande vorwagte, um das Reich der Shinobi zu schützen. Wir waren die unsichtbaren Beschützer aller Shinobi-Dörfer, mit einer mächtigen Streitmacht bestehend aus Echsenmenschen, als auch abtrünnigen Ninjas, die wir zu unseren "Doku-Nins" ausgebildet hatten: fähige Iryounin (Medizin-Ninjas), die unsere Truppen tatkräftig im Kampf unterstützten. Wir waren...? Nein..., wir sind es immer noch, mit Sicherheit. Medikamente und Gifte sind unsere Spezialitäten. Mann kann schon sagen, dass wir beinahe die Macht über Leben und Tod besitzen....Zumindest hatten wir diese, bis ich hierher gelangt bin. Ohne mich, den Yakukage und gleichzeitigen Gift-Able, fehlt es Dokugakure jedoch an immenser Führungsstärke. Es ist wie, als hätte man der Echse den Kopf abgeschlagen. Jeden Tag bange ich um mein gegründetes Reich..., nur war es mir bisher noch nie so sehr im Klaren, wie es jetzt der Fall ist. Immerhin lenkt mich die Gurentai von dieser Sorge ab. Ich weiß, dass Dokugakure stark ist und sich selbst den Weg ebnen kann, um zu erblühen..., wenn auch nur beschwerlich.

In den letzten Tagen habe ich, vor allem, sehr viel mit Haruka zu tun gehabt. Sie war auch die Erste der Gurentai, die sich für mich durchaus offenherzig interessierte..., in vielen Belangen. Leider weiß ich mittlerweile auch, dass sie es liebt andere herum zu kommandieren oder sie, aus reiner Laune heraus, runter zu ziehen, wie es bei Mirai der Fall ist. Es gab bereits Augenblicke, in denen ich Mirai in Schutz nehmen musste, da Haruka es mit ihr auf die Spitze trieb. Zwar wollte sie sie nur ärgern, indem sie mir ihre Unterwäsche zeigen wollte, aber...ich konnte es mir irgendwie nicht mit ansehen, wie sich Mirai von ihr fertig machen ließ. So kam es auch zu meinem ersten Kampf mit Haruka:

Haruka: "Soso, du willst mich also belehren?"

Jusatsu: "Du willst es ja nicht anders."

Haruka: "*lächelt ihn an* Vielleicht....*berührt ihre Lippen*"

Able: Kagura DimensionWo Geschichten leben. Entdecke jetzt